Eine Studie hat untersucht, welche Länder bei Expats als besonders beliebt - oder unbeliebt - gelten. Ganze neunmal lag ein Land in der Kategorie "Eingewöhnung im Land" unter den zehn Letztplatzierten.
Die "Expat Insider Studie 2023" hat untersucht, welche Länder bei Expats besonders gut beziehungsweise schlecht abgeschnitten haben.
Die Studie des Expat-Netzwerks "InterNations" wird seit 2014 durchgeführt und in diesem Jahr wurden Daten von rund 12.000 Expats aus 172 Staaten ausgewertet.
Österreich ist das unfreundlichste Land
Aus der Sicht von ausländischen Arbeitskräften ist Österreich das unfreundlichste Land der Welt. Es soll dort besonders schwierig sein, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.
"Es fehlt den Österreichern ein bisschen an Wärme", wird eine Spanierin zitiert. Andere Expats beklagen die Schwierigkeit, Freunde oder "überhaupt neue Leute kennenzulernen".
Doch Österreich hat auch positive Kritik erhalten: Die Befragten schätzen die Lebensqualität in vielen Bereichen ausgezeichnet ein. So sei beispielsweise das Transportwesen in Österreich gut. Auch der Bereich "Umwelt und Klima" erhielt eine gute Bewertung.
Mexiko ist laut Expats am attraktivsten
Das attraktivste Land für Expats ist laut der Studie Mexiko. Seine Bewohner*innen zeigen sich gegenüber Ausländern weltweit am freundlichsten, aber auch Aspekte wie Wohnungsmarkt und Gehälter haben sehr gute Bewertungen erhalten. Wer zählte noch zu den Lieblingsländern? Spanien landet auf dem zweiten Platz im Gesamtranking, danach folgen Panama, Malaysia und Taiwan. Erst auf Platz zehn befindet sich mit Portugal das nächste europäische Land.
Und wo liegt Deutschland im Ranking? In den Bereichen Freundlichkeit und Willkommenskultur schnitt die ganze DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) schlecht ab. Deutschland liegt im Bereich Eingewöhnung nur zwei Plätze vor Österreich. In den Bereichen Wohnen und digitale Infrastruktur landet Deutschland auf dem letzten Platz.
Nach Deutschland landen Südkorea, Türkei, Norwegen und Kuwait am Ende des Rankings. Auch Italien erreicht nur Platz 47, vor allem wegen einer großen Unzufriedenheit in Bezug auf Karrierechancen und dem Arbeitsmarkt.
Das Ergebnis kann ich nur bestätigen. Nach 25 Jahren im Ausland wohne ich jetzt wieder in Deutschland und muss sagen, es ist erschreckend wie unfreundlich, unhöflich, ungeduldig, gestresst und ohne Manieren die Deutschen im Vergleich zu Menschen anderer westlicher Länder sind. Dieses Land macht aggressiv! Man wird ständig fast umgerannt auf der Strasse. Wenn man ausweicht und Platz macht, kommt nichts, nicht mal ein Blick. “Entschuldigung” oder “Danke” sind Fremdwörter hier. Vielleicht ein Tribut der berühmten deutschen Maulfaulheit. “Man spricht nicht mit Fremden.” Außer man muss sie belehren, wenn sie irgendetwas tun, was einem nicht passt. Dann bekommt man ihren oft schnippisch aggressiven Ton zu spüren. Dieses schlechte Benehmen, diese ständige Ungeduld, gepaart mit dem undurchschaubaren Bürokratieapparat und den Bergen an Regeln und Gesetzen, die einem ständig im Weg stehen, und dem Unwillen der älteren Deutschen, Veränderungen und Neues anzunehmen und zu akzeptieren, schreckt immer mehr, vor allem junge Menschen aus westlichen Staaten davon ab, ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland zu verlegen. Verständlich!
Nasowasaberauch
Interessantes Ergebnis - unsere Erfahrungen in Österreich oder Italien sind anders und durchweg positiv. Malaysia hingegen war das einzige Land in Südostasien, in dem wir übel und frech beklaut und abgezockt wurden. Große Teile sind muslimisch geprägt. Aus wirtschaftlichen Gründen hat man es nicht nötig, besonders nett zu westlichen Touristen zu sein. Das geht schon beim Geldwechsel in kleineren Orten los, wenn ein Geldautomat mal nicht erreichbar ist. Und als westliche Touristin wird man schlichtweg ignoriert - so meine Erfahrung, als ich mir als Frau auf der Straße erlaubte, Leute anzusprechen, um nach dem richtigen Weg zu fragen. Wir haben die Einheimischen als sehr reserviert und nicht besonders freundlich oder offen erlebt. Noch schräger ist der Umgang mit Alkohol - offen wird um Teil nicht mal Bier verkauft und in Hinterhoflokalen, sitzen dann die einheimischen Männer und betrinken sich....
Das Ergebnis kann ich nur bestätigen. Nach 25 Jahren im Ausland wohne ich jetzt wieder in Deutschland und muss sagen, es ist erschreckend wie unfreundlich, unhöflich, ungeduldig, gestresst und ohne Manieren die Deutschen im Vergleich zu Menschen anderer westlicher Länder sind. Dieses Land macht aggressiv! Man wird ständig fast umgerannt auf der Strasse. Wenn man ausweicht und Platz macht, kommt nichts, nicht mal ein Blick. “Entschuldigung” oder “Danke” sind Fremdwörter hier. Vielleicht ein Tribut der berühmten deutschen Maulfaulheit. “Man spricht nicht mit Fremden.” Außer man muss sie belehren, wenn sie irgendetwas tun, was einem nicht passt. Dann bekommt man ihren oft schnippisch aggressiven Ton zu spüren. Dieses schlechte Benehmen, diese ständige Ungeduld, gepaart mit dem undurchschaubaren Bürokratieapparat und den Bergen an Regeln und Gesetzen, die einem ständig im Weg stehen, und dem Unwillen der älteren Deutschen, Veränderungen und Neues anzunehmen und zu akzeptieren, schreckt immer mehr, vor allem junge Menschen aus westlichen Staaten davon ab, ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland zu verlegen. Verständlich!
Interessantes Ergebnis - unsere Erfahrungen in Österreich oder Italien sind anders und durchweg positiv.
Malaysia hingegen war das einzige Land in Südostasien, in dem wir übel und frech beklaut und abgezockt wurden.
Große Teile sind muslimisch geprägt. Aus wirtschaftlichen Gründen hat man es nicht nötig, besonders nett zu westlichen Touristen zu sein. Das geht schon beim Geldwechsel in kleineren Orten los, wenn ein Geldautomat mal nicht erreichbar ist. Und als westliche Touristin wird man schlichtweg ignoriert - so meine Erfahrung, als ich mir als Frau auf der Straße erlaubte, Leute anzusprechen, um nach dem richtigen Weg zu fragen. Wir haben die Einheimischen als sehr reserviert und nicht besonders freundlich oder offen erlebt. Noch schräger ist der Umgang mit Alkohol - offen wird um Teil nicht mal Bier verkauft und in Hinterhoflokalen, sitzen dann die einheimischen Männer und betrinken sich....