«Starke Anzeichen»: Witkoff hält Deal mit Iran für möglich

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Witkoff bestätigt 15-Punkte-Plan (Archivbild).
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Mark Schiefelbein/AP/dpa

Über den Vorschlag der US-Regierung zu einem Deal mit dem Iran gab es zuletzt widersprüchliche Angaben. Jetzt schafft der Sondergesandte Witkoff Klarheit - und sieht Anzeichen für einen Deal.

In den Kontakten zwischen den USA und dem Iran für ein Ende des Kriegs gibt es dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge gute Aussichten auf Erfolg. «Wir haben starke Anzeichen, dass es eine Möglichkeit gibt», sagte er bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Zudem bestätigte er die Übermittlung eines 15-Punkte-Plans zur Beilegung des Kriegs an den Iran.

«Wir werden sehen, wohin die Dinge führen, und ob wir den Iran davon überzeugen können, dass dies der Wendepunkt ist, an dem es für ihn keine besseren Alternativen gibt als noch mehr Tod und Zerstörung», sagte Witkoff. Wenn es zu einer Einigung komme, sei das gut für den Iran und die gesamte Region.

Vertrauliche Gespräche mit dem Iran 

Witkoff sagte, der 15-Punkte-Plan sei über die pakistanische Regierung übermittelt worden und bilde den Rahmen für ein Friedensabkommen. Es seien daraufhin Gespräche mit dem Iran zustande gekommen, deren Inhalt jedoch vertraulich bleiben solle.

Die US-Regierung hatte die Existenz des 15-Punkte-Plans noch am Mittwoch nicht gänzlich bestätigen wollen. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim übermittelte der Iran bereits seine Antwort auf den Vorschlag der USA. Dies sei in der vergangenen Nacht über Mittelsmänner geschehen, hieß es unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort.