Hauptsache es knallt

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Transformers: Ära des Untergangs
Eine CGI-Orgie der Zerstörung: "Transformers: Ära des Untergangs" bietet genau die Action, die man von der Filmreihe kennt und erwartet.
ProSieben / (2016) Paramount Pictures
Transformers: Ära des Untergangs
Rennen, springen, Gummi geben: In "Transformers: Ära des Untergangs" ist natürlich wieder viel Bewegung drin.
ProSieben / (2016) Paramount Pictures
Transformers: Ära des Untergangs
Die neue Hauptfigur der zweiten "Transformers"-Trilogie wird von Mark Wahlberg verkörpert.
ProSieben / (2016) Paramount Pictures
Transformers: Ära des Untergangs
Bumblebee ist auch wieder am Start. Seinen alten Freund Sam Witwicky scheint er nicht zu vermissen.
ProSieben / (2016) Paramount Pictures
Transformers: Ära des Untergangs
Anfangs noch eine Rostlaube: Cade Yeager (Mark Wahlberg) kümmert sich um Optimus Prime.
ProSieben / (2016) Paramount Pictures

"Transformers: Ära des Untergangs", jetzt als Wiederholung bei ProSieben zu sehen, ist voll mit Reklame und weitgehend sinnbefreit: Herrlich Krach macht der Film aber schon.

Sam Witwicky ist Geschichte. Und seine Kumpanin Mikaela ebenfalls. Für die Nachfolge-Trilogie des Spielzeug- und Comic-Franchise' "Transformers" stellte der Meister des Krachs, Michael Bay, einen komplett neuen Cast an, der Shia LaBeouf und Megan Fox beerben sollte. Viele Neuerungen brachte der nicht. "Transformers: Ära des Untergangs" (2014) wurde wie die Mehrheit der Vorgängerfilme ein ausuferndes Spektakel nach dem Motto "Hauptsache es knallt". Und geknallt hat es ganz ordentlich: Der vierte Teil spielte bei Produktionskosten von 210 Millionen Dollar über eine Milliarde ein. ProSieben zeigt den Action-Kracher jetzt als Wiederholung zur Primetime.

Der Endkampf des dritten "Transformers"-Teils, die in Teil vier als legendär geltende "Schlacht von Chicago", ist die einzige Brücke zwischen neuer und alter Trilogie. Optimus Prime, der Anführer der gutwilligen Autobots - Alienroboter, die sich in Fahrzeuge verwandeln können -, hat sich in Texas verschanzt und wird dort als rostiger Truck von der neuen Hauptfigur in Bays Ballerparadies gefunden und wieder fit gemacht. Cade Yeager (Mark Wahlberg) heißt dieser Garagen-Tüftler. Dem amerikanischen Traum entgegenschraubend muss er sich auch um seine 17-jährige Tochter Tessa (Nicola Peltz) kümmern.

Dass Optimus Prime nicht weiter für die Menschheit kämpft, sondern sich im romantisierten Cowboyland verstecken muss, hat einen guten Grund: Die Menschen, genauer gesagt die Agenten der CIA, machen Jagd auf ihn und seine Spezies. Der Nachrichtendienst versucht, alles Alien-Leben auf der Erde zu finden und zu zerstören.

Auf der Jagd nach dem "Transformium"

Um zu begreifen, dass hinter der Jagd auf Autobots mehr steckt als nur der Wunsch nach Frieden auf Erden, muss man nicht allzu früh aufgestanden sein. Natürlich geht es um Wirtschaftsinteressen. Die Materie, aus der die Roboter-ähnlichen Lebewesen bestehen, ist programmierbar. Alles Menschenmögliche lässt sich scheinbar damit kreieren - natürlich auch neue, selbststeuerbare Riesenroboterkampfmaschinen. Der zuweilen etwas cholerische und hochnäsige Erfinder Joshua Joyce (Stanley Tucci) lässt sich vom vielen Geld des US-Militärs locken.

Doch aus "Transformium", dem zauberhaften, neu entdeckten Element, lassen sich eben nicht nur Roboter nachbauen, sondern auch jede Menge Konsum-Produkte, die prima im Film platziert werden können. So zaubern Joyce' Mannen zur Demonstration des Wundermittels ein Lautsprechersystem einer sehr bekannten Kopfhörer-Marke hervor, und es regnet Bier vom Himmel, das Mark Wahlberg dann in die Kamera hält. Subtil ist anders. Aber es gibt in jedem Fall ordentlich Gerumms im vierten Film der inzwischen achtteiligen "Transformers"-Reihe - wenn schon zwei Stunden lang mit Krawall und Geschepper volldröhnen lassen, dann so.

Transformers: Ära des Untergangs - Mo. 29.06. - ProSieben: 20.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst