Sisi-Souvenir holt bei "Bares für Rares" fünffachen Wunschpreis: "Haben wir eine Goldpunze übersehen?"

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Bares für Rares
"Das ist mal ein traumhaftes Präsentationsgerätchen!", lobte Horst Lichter das Verkaufsobjekt. Auch Wendela Horz gefiel es sehr.
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"Eine wunderbare, sehr repräsentative Schatulle", lobte Expertin Wendela Horz das Objekt.
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Kandidat Uwe (rechts) machte mit Elke Velten (links) das Geschäft.
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Das Schmuckkästchen war zu Ehren von Franz Joseph I. und Elisabeth entworfen worden - wenn auch nur als Souvenir für Wien-Besucher. Bei "Bares für Rares" erzielte das Mitbringsel einen fulminanten Gewinn.

"Das ist mal ein traumhaftes Präsentationsgerätchen!", lobte Horst Lichter ein außergewöhnliches Verkaufsobjekt bei "Bares für Rares" am Dienstag. "Zuckersüß", nannte er es. "Das finde ich außergewöhnlich. So etwas hatten wir so noch nicht", befand der Moderator. Verkäufer Uwe hatte es im Auftrag mit in die ZDF-Show gebracht. Ein Bekannter hatte ihm das Objekt übergeben, weil er als Flohmarktfan gilt.

"Da hab ich gedacht: 'Hm, vielleicht könnte das doch was sein, was man nicht auf dem Trödelmarkt verkauft?'", erinnerte sich der Verkäufer. Der Moderator kommentierte: "Man kriegt es da auch weg, aber ich glaube, es ist besser hier aufgehoben." Darüber lachte die Expertin herzlich.

Souvenir für Touristen, die zur Silberhochzeit von Sisi und Franz kamen

"Eine wunderbare, sehr repräsentative Schatulle", lobte Wendela Horz. "In Messing, leider nicht in Gold, mit facettiertem Glas." Spannend war auch die Stirnseite. Dort stand: "1854, 24. April" und "1879". Drum herum: Efeu-Blätter ... "Im 19. Jahrhundert hat man nicht einfach so Blätter irgendwo draufgesetzt, das hat immer eine Bedeutung", wusste die Fachfrau. Die langlebige, immergrüne Pflanze verbindet Dinge und hält diese fest, so die Expertin. So wurde sie zum Symbol für Silberhochzeiten.

Lichter wollte wissen, ob auch zu sehen sei, um wessen Silberhochzeit es ging. Ja, erklärte die Expertin und zeigt die andere Seite. Unter der Habsburger Krone steht "FJE" - für Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, auch bekannt als "Sisi". Lichter ging zu Recht davon aus, dass die Miniatur-Vitrine nicht aus dem Kaiserhaus stammt. Wendela Horz bestätigte: Es war ein Souvenir für Touristen, die zur Silberhochzeit von Sisi und Franz kamen.

Im Händlerraum schwärmte Elke Velten von dem Verkaufsobjekt: "Das ist schon ausgefallen." Das Startgebot kam aber von ihrem Kollegen Christian Vechtel: 40 Euro. Markus Wildhagen bot gleich darauf 50 Euro und erreichte damit Uwes ursprünglichen Wunschpreis. Vechtel ging auf 60 Euro. Elke Velten warf 80 Euro in den Ring und bot wenig später mit 100 Euro bereits den doppelten Wunschpreis. Doch es ging noch weiter: Wildhagen und Velten duellierten sich bis zur 190-Euro-Marke. Fabian Kahl staunte: "Haben wir eine Goldpunze übersehen oder so?"

Händlerin freut sich: "Ich habe wohl das Battle gewonnen"

"Ich glaube, die machen gerade ein persönliches Ding untereinander", dachte Vechtel. Wildhagen und Velten versicherten, dass sie "nichts gegeneinander" hätten. Doch als Elke Velten 220 Euro nannte, schnauft Wildhagen enerviert. "Elke", mahnte er vorwurfsvoll. Die argumentierte selbstbewusst: "Das ist eine Schmuckschatulle. Und wer handelt mit Schmuck?" Als sie 250 Euro nannte, zog Wildhagen sich zurück. "Ich habe wohl das Battle gewonnen", freute sich die Siegerin.

Uwe freute sich, dass die Verhandlungen im Händlerraum vollautomatisch abliefen. Zudem hatte er das Fünffache seines Wunschpreises und das Zweieinhalbfache der Expertise erhalten. Gut, dass er mit seinem Schmuckstück nicht auf den Trödelmarkt gegangen war ...

Quelle: teleschau – der mediendienst