Jenny Elvers überrascht in TV-Show mit Pleite-Geständnis: "Ich sollte den Bumms hier gewinnen"

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Villa der Versuchung
Jenny Elvers startet die "Villa der Versuchung" mit einem überraschenden Geständnis.
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14 Promis müssen der Versuchung widerstehen - sonst schmilzt die Gewinnsumme von 250.000 Euro schnell.
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Moderiert auch Staffel zwei von "Villa der Versuchung": Verona Pooth.
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Thorsten Legat will seine Mitbewohner davon abhalten, die Kühlschränke zu leeren.
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Zwischen Reality-TV-Kandidatin Elsa Latifaj (links) und Schauspielerin Jana Pallaske kommt es zum Streit.
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Was bewegt Prominente wie Thorsten Legat, Tatjana Gsell und Jenny Elvers dazu, an der zweiten Staffel von "Villa der Versuchung" teilzunehmen? Die 53-jährige Elvers offenbart direkt zu Beginn Ärger mit dem Finanzamt und daraus resultierende Geldsorgen: "DiIch bin broke."

In der Auftaktfolge von "Villa der Versuchung" fragt sich Jenny Elvers: "Worauf lasse ich mich hier ein?" Die 53-Jährige schiebt die Antwort gleich selbst hinterher: der Kohle wegen. "Ich bin nicht pleite, ich bin die elegante Form: Ich bin broke", gesteht Elvers entwaffnend offen. Ihr Ziel hat sie daher klar vor Augen: "Ich sollte den Bumms hier gewinnen!" Sie deutet in nicht gut zitierfähiger Sprache an, dass Forderungen des Finanzamts hinter der Misere stecken. "Da ist drei Nächte Berghain gar nichts dagegen!", sagt sie und lacht bitter auf.

Bitter könnte auch noch der Kampf ums Preisgeld in der SAT.1-Show werden.

Wein oder Wasser? Barfuß oder Lackschuh? Anders gefragt: Sparen oder verschwenden? Genau darum geht es bei der "Villa der Versuchung" auch in der zweiten Staffel, die am Montagabend (3.8.) bei SAT.1 und Joyn gestartet ist. Statt Otto Normalverbraucher (oder -verschwender) beobachten das Publikum 14 mehr oder wenige Prominente dabei, wie sie sich im Kampf mit diversen Versuchungen schlagen.

Umsonst sind bei "Villa der Versuchung" nur Wasser und kalte Kartoffeln

Erfahrene TV-Hasen wie Thorsten Legat und Jenny Elvers treffen auf deutlich jüngere Reality-TV-Teilnehmer (Elsa Latifay, Tommy Pedroni), ehemalige TV-Moderatoren (Paddy Kroetz), verwöhnte Society-Ladys (Tatjana Gsell) und einen "Käse-Millionär" aus Österreich. Selten war eine Unterhaltungsshow so nah dran am Real Life.

Zu Beginn beschwören die Promis sich, dass sie es "auf jeden Fall" besser machen wollen als ihre Vorgänger: Jasmin Herren, die Gewinnerin der ersten Staffel, musste sich mit mageren 9.000 Euro zufriedengeben. Die Herausforderung damals wie heute: Mit jeder Versuchung, der die Promis nicht widerstehen können, reduziert sich der anfängliche Jackpot von 250.000 Euro.

Umsonst sind in der Villa in Thailand nur kalte Kartoffeln (ungewürzt) und Wasser, alles andere kostet happigst: Für ein Ei gehen 300 Euro weg, eine Zigarette schlägt mit 150 Euro zu Buche, eine Flasche Wein geht für 500 Euro weg, ein Doppelbett oder die Nutzung des Pools 3000 Euro - jeweils für einen Tag. Um zu sparen, müssten die Promis auf dem nackten Fußboden schlafen und auf nahezu alles verzichten - jedoch nur für 14 Tage.

Annika Kärsten-Hoenig: "Ich bin eigentlich nur die Frau an der Seite von meinem Heinzi"

Annika Kärsten-Hoenig gibt erst gar nicht vor, dass sie mit der Teilnahme an der SAT.1-Show nicht in die Fußstaßfen von Ehemann und Schauspieler Heinz Hoenig (74) treten will: "Ich bin eigentlich nur die Frau an der Seite von meinem Heinzi", sagt die 40-Jährige bei der Vorstellung. Nach seiner schweren Krankheit gibt es finanzielle Schwierigkeiten: "Ich bin auch hier um für meine Familie Geld zu verdienen", sagt Kärsten-Hoenig.

Die Youngsters Elsa Latifaj (20) und Chika Ojiudo-Ambrose (26) leben hingegen nach dem Motto: "Gönn' dir und zwar jetzt!" Ex-GNTM-Kandidatin Elsa betont: "Ich bin eine Kettenraucherin, man kennt mich so." Dass sie schon am ersten Tag eine nach der anderen qualmt und sich Chika direkt ein Bierchen gönnt, sorgt bei Thorsten Legat für Entsetzen: "Die rauchen hier wie ein Vulkan!", tobt er. Er selbst schwört, "kein einziges Mal" an den Kühlschrank zu gehen. "Ich weiß, wie es ist, mit wenig zu leben", sagt der 57-Jährige. "Ich musste früher klauen, mein Vater hat alles versoffen", berichtet der Ex-Fußballer.

Reality-TV-Bekanntheit Tommy Pedroni (dieses Mal ohne Partnerin Paulina Ljubas) würde theoretisch verzichten, doch bei kalten Kartoffeln hört für ihn der Sparspaß auf: "Ich kann keine Kartoffeln essen. Ich mag die einfach nicht. Die sind hässlich!", erklärt er kurios.

Pedroni vertilgt klammheimlich eine Banane, auch Jana "Urkraft" Pallaske will sich lieber nicht dabei erwischen lassen, wie sie ein Kokoswasser nach dem anderen ext. Doch sie hat nicht mit den Nachforschungen von Chika und Elsa gerechnet, die mit der spirituellen Art der Schauspielerin ("Fack ju Göhte") überfordert sind und sich über "die Fledermaus" (Elsa) lustig machen.

Promis geschockt: Nach eineinhalb Tagen wuren schon 64.950 Euro verprasst

Schnell entsteht der erste Streit: Pallaske findet es komplett daneben, dass Elsa sich für 5000 Euro einen Joker kauft, der ihr einen Vorteil im ersten Spiel ermöglicht. Als Elsa ihr dann wiederum beim Spiel "Verrat" vorwirft, eskaliert die Situation, weil Jana Elsa auch noch "Schatzi" nennt. In der ersten Abrechnungszeremonie wirft die 47-Jährige der Reality-TV-Teilnehmerin "strunzdummes und peinliches Verhalten" vor. Hinter ihrer Fassade verberge sich ein "unsicheres, verletztes Kind".

"Meine Eltern haben mich nie geschlagen!" echauffiert die sich daraufhin und zeigt, dass sie die Worte ihrer ungeliebten Mitbewohnerin allzu wörtlich genommen hat. "Die Fledermaus muss weg!", hatte sie zuvor bei Chika über Jana Pallaske gelästert und sich dabei wenig zimperlich gezeigt.

Geschockt reagieren die Promis auf die erste Abrechnung von Moderatorin Verona Pooth: Nach anderthalb Tagen hat die Gruppe stolze 64.950 Euro ausgegeben. Für Zigaretten 11.100 Euro, für Lebensmittel 6.000 Euro. Der mit 21.000 Euro größte Posten entfällt aber auf die Kleidung. Die Stars müssen dieses Mal sogar für ihre eigenen Klamotten blechen. Tatjana Gsell shoppt allein für 4.600 Euro.

Am Ende muss mit Unternehmer Jens Hilbert dann ausgerechnet einer der wenigen Promis gehen, der zum Wohl aller auf seine eigenen Klamotten verzichtet hat und auch sonst die Ruhe in Person war. "Du warst sehr introvertiert", wird ihm nun kurioserweise vorgeworfen. "Das nagt schon an mir, hier als Erster rauszufliegen", gesteht er.

Als bislang Vernünftigste entpuppt sich Reality-TV-Newcomerin Frenzy, die sonst ihr Geld mit Ballermann-Partyhits verdient. Sie kann es einfach nicht verstehen, dass sich ihre Mitbewohner "nicht mal einen Tag zusammenreißen konnten". SAT.1 und Joyn zeigen die neuen "Villa der Versuchung"-Folgen montags um 20.15 Uhr.

Quelle: teleschau – der mediendienst