Horst Lichter bekommt bei "Bares für Rares" Stromschlag verpasst und flucht: "Bist du wahnsinnig?!"

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Bares für Rares
Horst Lichter beschwerte sich beim Experten über einen Stromschlag.
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Ein durchweg sympathisches Verkäuferpaar stellte bei Detlev Kümmel (links) und Horst Lichter (Zweiter von links) ein historisches Massagegerät vor.
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Die Präsentation des Haushaltsgeräts hatte sich der Trödelshow-Moderator ganz sicher weniger gefahrvoll vorgestellt.
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In der am Montag ausgestrahlten "Bares für Rares"-Ausgabe fungierte Horst Lichter nicht nur als Moderator. Sondern auch als Versuchsperson. Die Folgen waren schwerzhaft.

Es ist ein durchweg sympathisches Verkäuferpaar, das eine ganz spezielle, "elektrisierende" Erfahrung für "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter mit in die ZDF-Sendung brachte: Ingrid und ihr Sohn Lars brachten ein Objekt mit, dessen Wirkung überraschend schmerzhaft war.

Bevor Mutter und Sohn ihr Verkaufsobjekt näher vorstellteen, ließ sich Horst Lichter das gute Stück vom Experten Detlev Kümmel erklären - und eben auch praktisch vorführen. Als das Gerät seine Hand berührte, zuckte der Moderator heftig und rief: "Bist du wahnsinnig?!" Später bekannte er: "Ich muss sagen, dass es ein bisschen gezwiebelt hat."

Der Hintergrund: Von dem mit einem Dynamo versehenen historischen Roller gehen Stromstöße aus, die eine Massage-Wirkung haben sollten. Angenehm ist die offenbar nicht. "Du kannst mich doch nicht einfach unter Strom setzen", protestierte Horst Lichter.

Walter Lehnertz: "Ich hätte es fast durch die Bude geworfen"

Der Experte informierte: Das medizinische Pflege-Utensil, das von der Firma Jos. Gesmacher & Co. aus Dresden unter dem Namen "Elektroller" verkauft wurde, stammt aus den 1930er-Jahren. Ingrid und Lars boten es in einem tadellosen Zustand an. Sogar die Originalverpackung und eine Massage-Anleitung waren noch erhalten.

Mit dem Wunschpreis von 200 Euro, den Ingrid und Sohn Lars für das Stück Technikgeschichte nannten, ging er dennoch nicht mit. Detlev Kümmel nannte eine Preisspanne von 50 bis 70 Euro. Mehr oder weniger "unter Strom" zogen Mutter und Sohn in den Händlerraum weiter.

Dort spielte Julian Schmitz-Avila bereits mit dem "Elektroller" herum. Dabei ereilte ihn eine Warnung des Kollegen Walter Lehnertz, der offenbar Erfahrungen mit dem Massage-Utensil hatte: "Das hat richtig Mucke. Ich hätte es fast durch die Bude geworfen."

Julian Schmitz-Avila brachte das aber nicht von seinem Interesse ab. Er machte das Geschäft mit dem Strom-Roller sowie mit Ingrid und Lars. Man einigte sich bei 100 Euro und damit knapp über der Expertise, aber deutlich unter dem Wunschpreis. Unglücklich ging das Verkäuferpaar dennoch nicht nach Hause.

Quelle: teleschau – der mediendienst