Hinter den Kulissen eines Wahrzeichens

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"Kaminer Inside: Kölner Dom"
Beim Besuch des Kölner Doms geht es für Wladimir Kaminer auch hoch hinaus: Auf einer Aussichtsplattform erfährt er mehr über die nie endenden Restaurierungsarbeiten am Wahrzeichen.
ZDF/Nadja Kölling
"Kaminer Inside: Kölner Dom"
Als Kölner Domschweizer darf Wladimir Kaminer für Ruhe sorgen.
ZDF/Nadja Kölling

Unter dem Motto "Kaminer Inside" reist der Bestseller-Autor Wladimir Kaminer seit 2018 zu spannenden Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der neuesten Ausgabe seiner Reportage-Reihe steht nun ein besonderes Wahrzeichen im Fokus: der Kölner Dom.

Der Kölner Dom ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands: Rund 20.000 Menschen täglich wollen das UNESCO-Weltkulturerbe besichtigen. Manch einer von ihnen wird sich einen Besuch in Zukunft vielleicht zweimal überlegen, wird doch für den touristischen Besuch seit 1. Juli 2026 ein Eintrittsgeld von zwölf Euro fällig. Der Erlös, so hieß es, soll in den Erhalt des 1880 eingeweihten Gotteshauses fließen. Mit welchen täglichen Anstrengungen dieser verbunden ist, zeigt Wladimir Kaminer in einer neuen Ausgabe seiner Reportage-Reihe bei 3sat.

In "Kaminer Inside: Kölner Dom" (Regie: Nadja Kölling) blickt der 59-jährige Schriftsteller hinter die Kulissen des Bauwerks. Dombaumeister Peter Füssenich erklärt ihm, warum der Dom bis heute stetig repariert, restauriert und weitergebaut wird. Mit der Domarchäologin Ruth Stinnesbeck wirft er außerdem einen Blick zurück in die Vergangenheit des Doms und der Stadt Köln. Auch darf Kaminer in die traditionelle schwarz-rote Kutte der Domschweizer schlüpfen und unter Anleitung von Domschweizer Cay Schloemer für Ruhe unter den Besucherinnen und Besuchern sorgen. Welche Bedeutung der Dom für die Kölner Bevölkerung hat, erfährt er schließlich von Henning Krautmacher, dem ehemaligen Frontmann der Höhner.

Auf zdf.de steht "Kaminer Inside: Kölner Dom" bereits ab Samstag, 18. Juli, zum Abruf bereit.

Kaminer Inside: Kölner Dom - Sa. 08.08. - 3sat: 20.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst