In der fünften Folge der sechsteiligen ProSieben-Sendung "Joko & Klaas machen Urlaub" hat Joko Winterscheidt abermals mit seiner Hotel-Entscheidung für Ärger gesorgt. Doch während Klaas Heufer-Umlauf versucht, mit der unkomfortablen Situation klarzukommen, tritt Joko selbst die Flucht an - und lässt seinen Freund zurück.
Schon einen Tag zuvor hatte die von Joko Winterscheidt ausgewählte Übernachtungsmöglichkeit bei Klaas Heufer-Umlauf wenig Freude ausgelöst. Joko hatte für den Island-Trip der Moderatoren eine "Pinguin Suite" gebucht, die in einem futuristischen Schwarz-Weiß-Look anmutete und dabei nicht nur enorm viel kostete (1.500 Euro pro Nacht), sondern sich auch noch als ziemlich ungemütlich herausstellte. In der fünften Folge der sechsteiligen ProSieben-Sendung "Joko & Klaas machen Urlaub" setzte der Entertainer allerdings noch mal einen drauf.
Wieder hatte Joko das Hotel ausgewählt - wobei von "Hotel" eigentlich kaum die Rede sein konnte. Stattdessen sollte das Duo in zwei getrennten Glaskuppeln mitten im Wald schlafen. Was zunächst nett klang - mit dem freien Blick auf den Sternenhimmel und der Lage in der Natur - entpuppte sich für die Moderatoren schnell als kalt, unkomfortabel und sogar ein wenig gruselig. Denn die sogenannten "Bubbles" ließen sich nicht abschließen.
"Das ist ja das Asozialste überhaupt"
"Ich habe mich wirklich darauf gefreut. Ich habe gedacht: Jetzt gehe ich da auf das Zimmer, dann in die Badewanne, dann mache ich Room-Service, dann glotze ich Fernsehen, dann lege ich mich in mein Bett, dann gucke ich, was die für kleine Schokoladen an der Café-Bar noch für mich bereitgelegt haben ... Das war aber alles anders", ärgert sich Klaas, der von Jokos Plan nichts gewusst und ein normales Hotel erwartet hatte.
Er wütet weiter: "Ich bin auch bescheuert. Warum buche ich mir nicht einfach selbst ein Hotel. Ich bin 42 Jahre alt und ich bin dem Reisebüro Winterscheidt ausgeliefert." Joko reagiert kleinlaut: "Es tut mir leid. Ich habe wirklich gedacht, ich tue uns etwas Gutes." In der Nacht hatte der 47-Jährige dann jedoch selbst genug ...
Kurzerhand buchte Joko noch ein Hotel um die Ecke und trat die Flucht an. Das sah Klaas dann aber auch nicht mehr ein: "Das ist, als wenn man das erste Mal im Leben bei einem Freund übernachtet und dann nachts um drei merkt man, man hat Heimweh. So eine Stimmung war das. Und dann dachte ich: Ne, ich liege jetzt hier, ich habe hier alles ausgepackt, ich habe hier mein Handy angesteckt, ich habe nur eine Unterhose an, natürlich gehe ich jetzt nicht mit."
Die Nacht sei schrecklich gewesen, klagt Klaas dennoch. "Also wirklich furchtbar." Er gesteht: "Da war sonst niemand. Da waren nur wir. Dann war Joko weg, also war nur noch ich da. Dann muss ich auch zugeben, dass ich das einfach auch super gruselig fand." Er habe eine Nacht durchgemacht, "die geprägt war von Angst, Kälte und Grusel-Grusel".
"Alles, was du sagst, habe ich auch gefühlt - und deswegen bin ich ins Hotel", lacht Joko und entschuldigt sich schließlich: "Das stellt mich jetzt gerade in kein gutes Licht und ich schäme mich so ein bisschen, weil ich habe ja sogar das Auto mitgenommen. Also das ist ja das Asozialste überhaupt, ich habe dich ja wirklich einfach komplett zurückgelassen." Das Fazit von Klaas: "Eines war mir auf jeden Fall klar: Ich lasse Joko nie wieder ein Hotel buchen. Nie wieder!"