Viel Anlaufzeit gönnt Regisseur Sam Miller (unter anderem "Luther" und "I May Destroy You") seinem Publikum nicht. Schon nach wenigen Minuten nimmt der Raubzug seinen Lauf. Nach dem geglückten Raub entfaltet sich in insgesamt sechs Folgen der Thrillerserie ein facettenreiches Katz-und-Maus-Spiel der Polizei mit den Drahtziehern des Überfalls - so manche Überraschung inbegriffen.
"From the World of John Wick: Ballerina" - WOW
Es wird erst einmal der Name eines sehr bekannten Mannes vorausgeschickt, für die größten Knalleffekte sorgt hier aber eine Frau: "From the World of John Wick: Ballerina" wurde von Action-Fans sehnsüchtig herbeigefiebert. Vier Kinofilme, die in Summe über eine Milliarde US-Dollar einspielten, dazu eine Prequel-Serie ("The Continental", 2023) - der Hype um die "John Wick"-Reihe war schon enorm in den letzten zehn Jahren. Und durchaus berechtigt: Mit zahllosen atemberaubend choreografierten Kampfszenen und vielen innovativen Ideen wurde das Franchise zum Aushängeschild des modernen Actionkinos. Jetzt also ein fünfter Film, erstmals nicht mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Ana de Armas ("James Bond 007: Keine Zeit zu sterben") gibt im "John Wick"-Spin-off die schießwütige Ballerina. Der Actionkracher ist ab Freitag, 23. Januar, bei WOW abrufbar.
Eve Macarro (Ana de Armas) wollte als Kind eigentlich Tänzerin werden, dann aber wurden ihre Eltern ermordet, und plötzlich stand Winston Scott (Ian McShane) im dunklen Mantel vor der jungen Eve. Er nahm sie mit, um das Mädchen an einer Killer-Akademie für junge Frauen zur Elite-Kämpferin ausbilden zu lassen. Jetzt, einige Jahre später und immer noch mit Ballerina-Spieluhr im Handgepäck, will Eve sich endlich an den Männern rächen, die ihr die Eltern nahmen. Die Gegner einen nach dem anderen ausschalten, mit Schusswaffen, Schlittschuhen und allem, was dem Kreativteam des Films sonst so einfiel - das macht Eve von Beginn an sehr gut. Und damit sie als Killerin noch besser wird, bittet sie irgendwann auch noch John Wick (Keanu Reeves) um ein paar hilfreiche Tipps. Wer oder was sollte diese "Ballerina" jetzt noch aufhalten?!
Im Hintergrund wird schon an neuen "John Wick"-Projekten gearbeitet. Ein fünfter Teil der Reihe befindet sich seit 2023 in Vorbereitung, darüber hinaus sind außerdem ein weiteres Spin-off ("Caine") sowie ein animiertes Prequel geplant.
"The Kollective" - ZDFmediathek
Ein Flugzeug stürzt ab und hinterlässt nicht nur Trümmer und Leichen, sondern auch ein Geflecht aus offenen Fragen und Widersprüchen. Es besteht der leise Verdacht, dass dieser Absturz mehr war als ein tragischer Unfall. Genau hier setzt die sechsteilige, mit Spannung beladene Thrillerserie "The Kollective" (ab Freitag, 23. Januar, in der ZDFmediathek) an, in der ein europäisches Rechercheteam mithilfe modernster Techniken internationalen Verschwörungen, Fake News und Korruption nachgeht. Auch, weil ein britischer Journalist bei dem Unglück ums Leben kommt, nimmt die Gruppe die Ermittlungen auf. Sie folgt einer riskanten Spur, die sie von Kinshasa aus rund um die Welt führt und dabei immer näher an eine Wahrheit heranrückt, die offenbar nicht ans Licht kommen soll.
Im Zentrum der Geschehens steht Joshua (Gregg Sulkin), für den die Recherche weit über den aktuellen Fall hinausgeht. Vor mehr als 20 Jahren kam sein Vater, ebenfalls Journalist, unter ähnlichen Umständen ums Leben. An seiner Seite steht seine Freundin Delia (Céline Buckens), die ebenfalls Teil von "The Kollective" ist. Ergänzt wird das Kollektiv durch Etienne (Grégory Montel) aus Nantes, Lucas (Gijs Blom) aus Amsterdam und Aaron (Felix Mayr) aus Berlin, die trotz räumlicher Distanz durch den gemeinsamen Anspruch an unabhängigen Journalismus verbunden sind.
Doch dieser Zusammenhalt gerät ins Wanken, als Joshua die Journalistin Maya (Natasha McElhone) hinzuzieht, die für ein großes Medienunternehmen arbeitet. Innerhalb der Gruppe wächst die Sorge, dass die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ihres Netzwerks auf dem Spiel stehen könnten. Als die Spannungen zunehmen, entschließt sich Joshua, allein nach Kinshasa zu reisen, wo er auf die von Maya vermittelte Informantin Claude (Martha Canga Antonio) trifft. Was als Recherche beginnt, entwickelt sich rasch zu einem gefährlichen Katz- und Mausspiel ...
Quelle: teleschau – der mediendienst