Recall-Show 2 begann mit dem Auftritt von Menowin Fröhlich und Delijah Haile, für den in Recall-Show 1 kein Platz mehr gewesen war. Dramaturgie und so. Jedenfalls waren beide brillant. Pop- und DSDS-Titan Dieter Bohlen umarmte seine "beiden Schnuckelhasen" und verriet mit glänzenden Augen: "Ihr habt mich glücklich gemacht." Und deshalb zogen sie auch in die nächste Runde ein. Von vier Wackelkandidaten, die erneut solo performen mussten, schied einer aus. Es erwischte den schüchternen Mädchenschwarm Timur Gross (19). Den faltete der Dieter aber zum Abschied noch ordentlich: "Meine Fresse, das kann man eigentlich nicht schlechter machen."
Dieter Bohlen gerührt: "Ihr habt mich glücklich gemacht"
Das "hoffnungsvolle Dutzend" bekam Songs zugeteilt und performte vor Publikum, das überraschenderweise aus "Family & Friends" bestand. Mama, Papa, Geschwister und sonstige Liebste im Audience zu sehen, sorgte für ordentlich Feuchtgebiete in den Augen der Talente.
Es gab einige brillante und einige dramatische Auftritte. Kadischa Weiß (21) sorgte mit "Golden" (Huntr/X) für Begeisterung ("Keine hätte das so singen können wie du"), Delijah mit "I Have Nothing" von Whitney Houstion für Gänsehaut beim Pop-Titanen und feuchte Augen im Studio-Rund. Maric Verch (31), eben noch Wackler, schluchzte sich mit "Grüne Augen lügen nicht" (Jeremias) in die Herzen aller, Abii Faizan (24) machte mit "Bruises" (Louis Capaldi) nicht nur seine Eltern stolz, sondern auch die Jury.
Nesthäkchen Valentina Wagner (16) überzeugte mit "Flowers" (Miley Cyrus), Peter Heimerdinger (42) sorgte mit "I sing a Liad für di" (Andreas Gabalier) für Stimmung. Constance Dizendorf (19) schlug sich wacker mit dem ihr unbekannten "The Fate of Ophelia" von der ihr ungeliebten Taylor Swift. Paco Lazar Simic (23) war mit seinem "7 Years" (Lukas Graham) nicht so zufrieden wie die Jury und Lex Spielhaupter (35) hatte nach "Lose Control" (Teddy Swims) zwar wieder mal eine Ausrede, aber immerhin auch eine starke Stimme zu Gehör gebracht.
Sie alle schafften es in die Liveshows. Aber es gab auch ein paar Dramen.
"Krasses Erlebnis": Menowin Fröhlich von Gefühlen überwältigt
Menowin Fröhlich spürte den "Flattermann". Klar, auf der DSDS-Legende ruhten alle Blicke. Nicht jeder findet es toll, dass er wieder dabei ist - weder innerhalb des DSDS-Teilnehmerfeldes noch draußen im Netz. Er kämpfte um seine dritte Chance, wollte sich neu präsentieren: "Pur, klar, mit ausgerichtetem Ziel." Von seinem "Easy" (Commodores) war dann aber nicht nur Dieter Bohlen ("Weltklasse!") begeistert, sondern auch er selbst. Er fiel nach dem Auftritt backstage auf die Knie und musste sich von Emotionen überwältigt sammeln. "Das war ein krasses, krasses Erlebnis."
Das wurde es für Noemi Stefaniak (23) auch. Leider. Sie erlitt bei "Beifahrer" (Ayliva) einen totalen Blackout. "Das war fast ne Panikattacke", meinte Bohlen. Bushido zeigte Verständnis ("Ich leide mein Leben lang unter Panikattacken"), konnte aber auch nichts ändern. Isi Glück: "Man muss halt trotzdem abliefern, wenn man da oben steht." Das klappte bei Noemi nicht. Und auch nicht bei Tyrell Hagedorn (18). Dramatisch war an seinem Auftritt mit "Gewinner" (Clueso) aber nur das Ergebnis: Er schied, wie auch die arme Noemi, aus.
DSDS - Die Reality: Noch mehr Unklarheiten vor der ersten Liveshow
Das ist für alle, die ausschließlich lineares RTL gucken und die sozialen Medien ignorieren, der Ist-Stand vor der ersten Liveshow am kommenden Dienstag. Faktisch ist es aber so, dass für die freiwillige gegangene Delijah die eigentlich ausgeschiedenen Noemi und Tyrell als Nachrücker wieder einsteigen. Statt Top Ten gibt's also eine Top-Elf in der ersten Mottoshow.
Denn auch Menowin, der "verlorene Sohn von DSDS", ist wieder da. Der war nämlich zwischendurch mal weg. In den ersten Ausgaben der Quasi-Doku-Serie "DSDS - Die Reality", die seit dem 21. April täglich nur auf RTL+ (und in Ausschnitten auf Instagram) zu sehen ist und den Alltag der Finalisten in der Vorbereitung auf die erste Liveshow zeigt, glänzte Menowin zunächst durch Abwesenheit. Erst war von Krankheit die Rede, dann - in einer RTL-Pressemeldung - von "Dämonen der DSDS-Vergangenheit", mit denen Menowin erneut kämpfen müsste.
Er scheint gewonnen zu haben: In der vierten Folge von "DSDS - Die Reality" wurde am Samstag (25. April) endlich von seinem Einzug ins Loft berichtet. Konkrete Gründe für die "Verspätung" wurden weder von der Produktion noch von Menowin genannt.
Quelle: teleschau – der mediendienst