Im ARD-Talk "Caren Miosga" zog Jens Spahn nach einem knappen Jahr schwarz-roter Koalition Bilanz. Diese fiel in Teilen, aber nicht ausschließlich positiv aus.
Jens Spahn ist als Fraktionschef der Unionsfraktion Teil der schwarz-roten Koalition, die er am Sonntagabend bei "Caren Miosga" einmal lobt. Sie habe vieles entschieden in den letzten zwölf Monaten, sogar mehr, als manch einer erwartet habe, sagt der Politiker. Aber: "Es reicht noch nicht. Es reicht vor allem angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht. Die ist brutal."
Mehrheitsfähige Kompromisse zu finden sei schwierig, gibt Spahn zu. "Ich hätte gerne etwas weniger öffentlich Auffordern von Ministern, was der jeweils andere zu tun hätte, sondern einfach gemeinsames Arbeiten", so Spahn weiter. Man diskutiere aber, was man zum Beispiel gegen hohe Spritpreise tun müsse. "Am Ende müssen wir entscheiden, und die perfekte Lösung gibt es da nicht."
Quelle: teleschau – der mediendienst