Nur eine kurze Atempause: Nachdem Krawall-Prinzessin Ariel erstmalig Mumm gezeigt hatte und dem Team Sterne besorgt hatte, lässt sie sofort wieder der schlechten Laune freien Lauf. Es fehlen ja auch Handtücher sowie Ausweichbetten, der Schweißgestank nimmt zu - und Gil Ofarim nervt sie weiterhin.
Es ist ein Tag, der an den Nerven zerrt - und das, obwohl es sogar zwischenzeitlich wirklich leckeres Essen gibt, keine TV-Technikpannen die Übertragung aus dem fernen Australien stören und an dem für ein paar flüchtige Momente sogar so etwas wie Teamgeist rund ums Lagerfeuer zu herrschen scheint. Doch lang hält die Buschruhe natürlich nicht an: Ariel, die Krawalldiva aus der Schweiz, kehrt rasch wieder zu ihrer Paraderolle als Unruhestifterin zurück. Es gibt wieder allerlei auszusetzen an den Mitstreitern, am miefigen Dschungelalltag, an den Hygienebedingungen und an Gil Ofarim sowieso!
Zunächst sind es noch die Nachwirkungen ihrer Dschungelprüfung mit der erstmalig durchaus vorzeigbaren Vier-Sterne-Ausbeute, die die 22-Jährige traumatisch belasten. Immerhin hat Ariel im "Dschungelprüfungs-Bähro" unter viel Gekreische und Gefluche ja auch einigen Schmutz abbekommen. Und der scheint ihr immer noch buchstäblich zu stinken. Hinzu kommt der starke Schweißgeruch rund ums Camp-Feuer. Also gibt es für die junge Reality-Show-Absolventin zunächst nur ein Tagesziel: Waschen!
Ariel droht RTL: "Ich gehe, ich gehe jetzt raus"
Dumm nur, dass sich angeblich kein frisches Handtuch finden lässt. Ariel unterstellt mal wieder den Mitinsassen Übergriffe. Ihr Wasch-Frottee jedenfalls will sie plötzlich nicht mehr anrühren. Das habe irgendwer benutzt, Gott weiß, in welchen Körperritzen. Im Dschungeltelefon wird Ariel dann schnell ziemlich pampig. "Ich möchte sofort ein Handtuch, ansonsten packe ich und gehe. Ich sage das seit zwei Stunden, ich akzeptiere das nicht. Ich gehe, ich gehe jetzt raus", sagt sie, tobt und schluchzt.
Und ihr Unmut steigt und steigt. "So lange braucht man nicht, um das zu organisieren", faucht sie die Produktionsfirma an. "Ich möchte jetzt ein Handtuch, jetzt! Ich habe lange genug gewartet. Ich sage den Satz und gehe." Dann negiert sie kurioserweise auch etwas, das bislang niemand ihr unterstellt haben kann: "Ich bin kein Clown!" Nein: Ariel ist eher eine Furie als eine Spaßmacherin.
Doch wie durch ein Wunder löst sich das Handtuchproblem: Ausgerechnet ihr Intimfeind Gil - nach freundlicher Nachfrage bei den Produktionsverantwortlichen - verteilt einen Korb frischer Handtücher ins Camp. "Anscheinend muss man für manche Dinge nur nett fragen. Dann geht das auch", sagt er. Dass Ariel ihm bei solchen Weisheiten zuhört, darf man allerdings nicht erwarten.
Sturheit siegt - auch beim Bettenstreit
Wenig später prallen Ariel und Gil dann schon wieder aufeinander - beim Bettenstreit. Die junge Dame will sich nämlich nicht auf die eingespielte, von allen vereinbarte Rotationslösung bei den Schlafgelegenheiten einlassen. "Ich bin jeden Tag in einer Prüfung und mache jede Nacht Nachtwache und möchte dann wenigstens in einem Bett schlafen", sagt sie.
Allerdings meint nicht nur der Musiker. "Alle wechseln mal durch." Ariel schaltet auf stur - und legt beim Zicken eine Schippe nach. "Ich habe Bauchschmerzen, ich habe meine Tage, deshalb möchte ich einfach in meinem Bett schlafen." Kompromissbereitschaft? Kennt sie nicht! Oder wie Gil das ausdrückt: "Warum ist alles immer ein Problem, Ariel?"