Wirre Details über Britney Spears' Verhaftung: Popstar bot Polizisten Lasagne an

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Britney Spears
Britney Spears wurde im März kurzzeitig festgenommen.
2018 Getty Images / Alberto E. Rodriguez

Lasagne statt Verhaftung: Mit fragwürdigen Methoden wollte Britney Spears Polizisten zu einer milderen Beurteilung bewegen. Es sind die nicht einzigen irritierenden Details, die nun hinsichtlich ihrer Verhaftung im März publik wurden.

Weil sie mit ihrem Wagen Schlangenlinien fuhr, wurde Britney Spears im März von der Autobahnpolizei angehalten und kurzzeitig verhaftet. Der nun veröffentlichte Polizeibericht offenbart weitere Details dazu. Laut US-Medien, denen der Bericht samt Ton- und Videoaufzeichnungen vorliegt, sei der ganze Vorfall äußerst turbulent verlaufen. Erst habe Spears demnach nicht wie von den Polizisten verlangt aus dem Auto steigen wollen.

"Ich könnte wahrscheinlich vier Flaschen Wein trinken und mich trotzdem um Sie kümmern. Ich bin ein Engel", entgegnete sie den Fragen der Beamten, ob sie Alkohol getrunken habe. Noch kurioser: Kurz darauf sprach sie den Polizisten eine Einladung zu sich nach Hause aus. "Ich mache euch Essen oder Lasagne, oder was ihr wollt", stellte sie ihnen in Aussicht und verwies darauf, auch einen Pool zu Hause zu haben.

Laut des Polizeiberichts blieben das nicht die einzig irritierenden Handlungen der Popsängerin. Demnach habe sie teils mit Kinderstimme, teils mit britischem Akzent gesprochen. Dazu seien ihre Ausführungen teils wirr gewesen, teils habe sie geschimpft. Deswegen fesselten die Polizisten Britney Spears kurzzeitig sogar mit Handschellen.

Britney Spears begab sich freiwillig in Rehabilitationsklinik

Britney Spears war am 4. März im US-Bundesstaat Kalifornien von der Polizei angehalten und vorübergehend festgenommen worden. Nach Behördenangaben hatte sie ihr Auto "unregelmäßig und mit hoher Geschwindigkeit" geführt. Ende April wurde sie wegen Autofahrens unter Einfluss von Alkohol und Drogen angeklagt.

Eine Sprecherin der Sängerin hatte damals in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass der Vorfall "bedauerlich" und "unentschuldbar" sei. "Britney wird die richtigen Schritte unternehmen, sich an die Gesetze halten", hieß es weiter. "Und dann kann dies hoffentlich der erste Schritt hin zu einer schon lange überfälligen Veränderung sein, die in Britneys Leben erfolgen muss."

Nach der Festnahme hatte sich die "Toxic"-Sängerin nach Angaben aus ihrem Umfeld freiwillig in eine Rehabilitationsklinik begeben. Damit habe sie bezwecken wollen, mögliche Alkohol- oder Drogenprobleme in den Griff zu bekommen sowie für ihre mentale Stabilität zu sorgen. Aufgrund ihres Schuldeingeständnisses wurde Spears Anfang Mai zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Quelle: teleschau – der mediendienst