Aber auch beim Fast-Food-Giganten "McDonald's" fanden einige Stars ein Zuhause - oder zumindest einen Geldgeber. James Franco steht beispielsweise offen zu seiner Pommes-Vergangenheit. Damals saß er am Drive-In-Schalter, und noch heute blickt er voller Nostalgie auf diese Zeit zurück. Franka Potente dagegen, die mit 17 bei "McDonald's" anfing, merkte schnell, dass Fast-Food nicht ihr Ding ist. Die Schauspielerin, die mit "Lola rennt" ihren Durchbruch hatte, schwört inzwischen auf Bio und Tofu.
Auch Chris Pratt hat Gastro-Erfahrung: Bevor er als Schauspieler durchstartete, lebte der "Guardians of the Galaxy"-Star auf der Insel Maui am Strand, wie er im Podcast "Smartless" erzählte. Damals arbeitete er in einem Restaurant der von "Forrest Gump" inspirierten "Bubba Gump Shrimp"-Kette. Nicht Fisch, sondern Pizza servierte Eva Mendes. Die "The Place Beyond the Pines"-Darstellerin jobbte als Teenager für die Kette "Ciao" in einer Shopping-Mall in Kalifornien, um ihr eigenes Geld zu verdienen.
Mit Burgern, Pommes oder Donuts hatte Mariah Carey als junge Jobberin nichts am Hut. Dafür mit Hüten im wörtlichen Sinne. Die Sängerin arbeitete vor ihrem Durchbruch und dem schnell folgenden Aufstieg zur Pop-Queen als Garderoben-Mädchen in Manhattan, als die sie hinter anspruchsvollen Damen und Herren her räumen musste.
Wie Carey, Franco und Madonna heute zu ihren Anfängen als Brötchenverdienern stehen, sei dahingestellt. Victoria Beckham jedenfalls vergeht ihr ohnehin seltenes Lachen, wenn sie an ihren Nebenjob zurückdenkt. In der BBC-Sexualkunde-Show "Body Matters" trat das ehemalige Spice Girl im Sperma-Kostüm auf und fuhr auf Rollschuhen durchs Studio. Inzwischen verdient sie als Mode-Ikone und Designerin ihr Geld.
Von Tellerwäschern zu Millionären
Auch bei Matthew McConaughey dauerte es ein Weilchen, bis er auf der großen Schauspielbühne auftauchte: Nach der Highschool reiste der Oscar-Preisträger erst mal für ein Jahr nach Australien - dort spülte er in einem Nebenjob Geschirr, in einem anderen mistete er Hühnerställe aus.
Nicht vom Tellerwäscher, sondern vom Friseur zum Millionär schaffte es Danny DeVito. Auch wenn man es seinen eigenen Haaren nicht mehr ansieht: Schauspiellegende verdiente sich als junger Mann sein Geld mit Haareschneiden. Haare und manch andere menschlichen Hinterlassenschaften aufzuräumen, das war die Aufgabe Gwen Stefani. Bevor sie als Musikerin erfolgreich wurde und dann zum Stil-Vorbild einer ganzen Generation wurde, verdingte sie sich mit einem weniger angesehenen Job: als Reinigungskraft bei einer Fast-Food-Kette.
Emilia Clarke war dagegen schon im Entertainment-Geschäft tätig, lange bevor sie in "Game of Thrones" auf riesigen Drachen ritt und sich als Sarah Connor mit dem "Terminator" durchballerte. Allerdings war die Branchen-Nische längst nicht so schillernd wie die Schauspielerei: Die Britin arbeitete in ihrer Jugend für einen Caterer, unter anderem bei einem "Metallica"-Konzert. Nicht schillernd, dafür laut wird es bei dem Job damals zugegangen sein.
Christopher Kolumbus und ein Hausmeister
Finanziell unabhängig zu sein, war Barbara Schöneberger immer wichtig. Deswegen war sie sich auch für keinen Nebenjob zu schade: "Ich war als Handy verkleidet und hab Zettel verteilt!", erinnerte sie sich bei "Maischberger". Nur ein Kostüm sei noch schräger gewesen: "Ich bin als Christopher Kolumbus herumgelaufen und hab gesagt: 'Christopher Kolumbus hat Amerika entdeckt, aber wir entdecken für sie neue Märkte'."
Entdeckt hatte Schöneberger das Fernsehen für sich, genauso wie Günther Jauch. Doch auch er musste sich vor seiner Karriere als Moderator seine Brötchen anderweitig verdienen. Der beliebte Quiz-Master der Sendung "Wer wird Millionär?" arbeitete während seines Studiums nebenbei als Hausmeister. Auch das will sich im Kopf nicht so recht zu einem Bild formen: Günther Jauch. der knarrende Türen ölt oder defekte Leitungen montiert. Wo ist bei diesem Thema der rettende Joker?
Quelle: teleschau – der mediendienst