Neues Leben, neue Liebe auf Distanz: Verona Pooth spricht offen über ihren Umzug nach Dubai und die Fernbeziehung mit Ehemann Franjo.
Ein neues Land, ein neuer Alltag - und eine Ehe auf Distanz: Verona Pooth hat ihren Lebensmittelpunkt nach Dubai verlegt und damit auch das Familienleben grundlegend verändert. Während die Moderatorin mit ihrem jüngeren Sohn Rocco in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebt, bleibt Ehemann Franjo Pooth aus beruflichen Gründen in Deutschland. Die Konsequenz: Aus der langjährigen Ehe ist vorerst eine Fernbeziehung geworden.
Im Gespräch mit RTL zeigte sich die 58-Jährige nun aber überzeugt, den richtigen Schritt gegangen zu sein. "Ich wohne in Dubai. Ich bin die Neue sozusagen in Dubai", sagt sie über ihren Umzug. Zweifel an der Entscheidung habe sie keine. "Es war Zeit, etwas in meinem Leben zu verändern. Jetzt muss ich sagen, fühle ich mich da sehr, sehr wohl." Dass ihr der Neuanfang nicht leicht fällt, verschweigt Pooth allerdings nicht: "Natürlich ist das tough. Man muss dann mal ganz von vorne anfangen. Aber es war eine gute Entscheidung", erklärt sie.
Franjo Pooth pendelt zwischen Düsseldorf und Dubai
Über viele Jahre war das gemeinsame Haus in Meerbusch bei Düsseldorf der Lebensmittelpunkt der Familie. Dort lebten Verona und Franjo Pooth, die seit 2004 verheiratet sind, gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Diego und Rocco. Heute sieht die Situation anders aus. Sohn Rocco lebt mit seiner Mutter in Dubai und besucht dort eine internationale Schule. Pooths älterer Sohn Diego hingegen ist in Deutschland geblieben, so die Moderatorin im Interview: "Diego ist Student und macht seinen eigenen Job. Er lebt in Berlin, aber er studiert. Deswegen ist er auch an seine Uni gebunden."
Auch für Franjo Pooth bleibt Deutschland vorerst der berufliche Mittelpunkt, ihr Ehemann pendele "künftig zwischen Deutschland und Dubai", so die Moderatorin. Die räumliche Distanz hatte zuletzt Spekulationen über eine mögliche Ehe-Krise ausgelöst. Auf ihren Social-Media-Kanälen fragten Fans besorgt nach dem Verbleib ihres Mannes. Gegenüber der "Bild"-Zeitung stellte Verona Pooth deshalb klar, dass die räumliche Trennung rein organisatorische Gründe habe.
Pooth: "Wahre Liebe ist ein Fundament"
Dabei fand sie deutliche Worte über ihre Beziehung. "Wahre Liebe ist ein Fundament. Sie wächst und wird zu Schutz, Geborgenheit und Stärke", sagte sie. Und auch auf die Frage, warum ihre Ehe seit mehr als zwei Jahrzehnten funktioniere, antwortete sie unmissverständlich: "Man sollte etwas beenden, wenn die Liebe vorbei ist, nicht für Applaus zusammenbleiben." Für sie gelte vielmehr: "Der Tag, an dem ich aufwache und Franjo nicht mehr liebe, dann bin ich weg."
Trotz ihres neuen Zuhauses bleibt Deutschland für Verona Pooth beruflich ein wichtiger Standort. Für Fernsehproduktionen reist sie weiterhin regelmäßig zurück. Erst vor Kurzem stellte sie ihre neue Joyn-Show "Villa der Versuchung" vor, weitere Dreharbeiten sind bereits geplant. "Ich komme natürlich für meinen Job immer wieder hierher", sagte die Moderatorin im RTL-Interview.