Natascha Ochsenknecht hat im Podcast "feinstoff" von Guido Maria Kertschmer über die frühe Karriere ihrer beiden Söhne Jimi Blue und Wilson Gonzalez gesprochen. Dabei erklärt sie auch, warum sie ihre Kinder heute nicht mehr in so jungen Jahren vor die Kamera schicken würde.
Im Jahr 2003 starteten Jimi Blue Ochsenknecht (34) und sein Bruder Wilson Gonzalez Ochsenknecht (36) mit "Die Wilden Kerle" ihre Karriere als Kinderschauspieler. Damals waren die beiden Brüder gerade einmal elf und 13 Jahre alt. Immer am Set dabei war Mutter Natascha Ochsenknecht (61). Diese hat nun im Podcast "feinstoff" von Guido Maria Kretschmer (61) über die frühe Karriere ihrer Söhne gesprochen und erklärt, warum sie heute einiges anders machen würde.
Im Gespräch mit dem Modedesigner erinnert sich die 61-Jährige an die Dreharbeiten zurück. Damals sei pro Jahr ein neuer Film der insgesamt sechsteiligen Filmreihe erschienen. Die dreifache Mutter betont, das sei für die Familie noch entspannt gewesen: "Sie haben die Sommerferien gehabt, das waren sechs Wochen. Dann hatten sie parallel noch Unterricht, es war immer ein Lehrer vor Ort und dadurch waren die im Prinzip danach besser in der Schule als vorher", erklärt sie rückblickend.
Trotzdem hätten sie und ihr damaliger Ehemann Uwe Ochsenknecht (70) immer ein Auge auf ihre Kinder gehabt: "Es war ja auch nicht so, dass wir keine Ahnung von diesem ganzen Kram drumherum, von der Filmwelt hatten." Natascha Ochsenknecht arbeitete damals bereits seit vielen Jahren als Model, Ehemann Uwe als erfolgreicher Schauspieler.
Natascha Ochsenknecht: "Jetzt würde ich meine Kinder total beschützen"
Vor allem ihr Ex-Mann habe durch seine Arbeit gewusst, "worauf es ankommt", so Natascha Ochsenknecht. "Wir haben da die Hand drüber, wir haben die Augen drauf, ich bin auch immer mit ans Set gereist. Das war in Ordnung."
Trotzdem stellt sie klar: "Heutzutage würde ich das nicht mehr machen." Der Hauptgrund dafür sei die heutige digitale Öffentlichkeit. Ochsenknecht erinnert sich zurück: "Es gab kein Social Media, es gab dieses Darknet nicht, es gab gar kein Internet wirklich, kein Handy." Mittlerweile seien die Zeiten anders: "Jetzt würde ich meine Kinder total beschützen." Die Welt sei damals "gesünder" gewesen, meint die dreifache Mutter.
Auch die mediale Aufmerksamkeit sei vor zwanzig Jahren noch nicht dieselbe gewesen. "Wenn irgendwo mal ein roter Teppich war, waren die einmal in der Woche in der Zeitung", merkt sie an. Im Zeitalter von digitaler Berichterstattung sehe dies nun anders aus: "Jetzt ist das im Netz, das kriegst du ja gar nicht mehr raus", so Ochsenknecht.
Quelle: teleschau – der mediendienst