Drei Jahre ohne Alkohol: Kerstin Ott spricht offen über "mental schwierigen Tag"

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Kerstin Ott
Kerstin Ott hat sich an einem wichtigen Jahrestag mit ernsten Worten bei ihren Followern gemeldet.
2024 Getty Images/Gerald Matzka

Vor drei Jahren hat Kerstin Ott aufgehört zu rauchen und Alkohol zu trinken. Zu diesem Jahrestag meldete sich die Sängerin nun bei ihren Fans auf Instagram, gestand zeitgleich aber auch, immer noch gegen die alten Gewohnheiten anzukämpfen.

Eigentlich ist es ein schöner Grund, mit dem sich Sängerin Kerstin Ott (44) am Donnerstag, 9. Juli, bei ihren Fans auf Instagram gemeldet hat: "Hallo alle zusammen, ich wollte heute einmal eine Videobotschaft machen, weil ich habe nämlich ein Jubiläum", kündigt sie an. "Heute genau vor drei Jahren habe ich aufgehört, Alkohol zu trinken", betont sie. Zudem lebe sie seit diesem Datum rauchfrei und vegan.

Auf diese Entwicklung sei sie sehr stolz. Dennoch möchte die "Die immer lacht"-Interpretin den Anlass auch für ein paar ernstere Worte nutzen: "Ich wollte aber auch mal erzählen, dass es zwischendurch alles andere als einfach ist", gibt sie zu. So habe sie kurz vor ihrem Jahrestag "ein wahnsinnig starkes Bedürfnis" verspürt, den Anlass gebührend zu feiern - auch mit Alkohol.

Kerstin Ott gibt offen zu: "Ich bin sogar losgefahren und habe mir Alkohol gekauft, weil ich gedacht hab: 'Ist mir egal, heute mache ich einen drauf!'" Der Impuls, sich nach drei Jahren Abstinenz mit einem Drink "belohnen" zu wollen, sei extrem stark gewesen. "Wenn du jetzt einmal was trinkst, das kann ja nicht so schlimm sein", schildert Ott ihren inneren Kampf.

"Das hat mir gestern mal wieder mal den Hintern gerettet"

Es sei ein "mental wahnsinnig schwieriger Tag" für die Sängerin gewesen. Doch am Ende schaffte sie es, gegen das Bedürfnis anzukämpfen. Dabei geholfen habe ihr ein Satz, den sie sich in solchen Situationen immer wieder ins Gedächtnis rufe: "Denk mal den Abend zu Ende!" Aus ihrer Vergangenheit weiß Ott, dass sie früher oft nicht mehr aufhören konnte zu trinken und sogar Blackouts erlitt. Sich dies vor Augen zu führen "hat mir gestern wieder mal den Hintern gerettet", erklärt sie.

Mit ihren Worten wolle sie Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, Mut machen: "Auch wenn man nicht körperlich abhängig von diesen Substanzen ist, so ist es doch ganz oft, dass man emotional ganz tief drinnen steckt", weiß die 44-Jährige. Ihr Appell: "Bleibt stark, wirklich, ich weiß, das ist schwer!"

Sie sei nun umso glücklicher, "dass ich das gestern irgendwie geschafft hab". Ott befindet sich nach eigener Aussage weiterhin in Therapie. Es helfe ihr, mit jemandem über diese Themen reden zu können. Anderen Betroffenen rät sie daher eindringlich: "Holt euch die Hilfe, die ihr braucht, wenn ihr merkt, das schafft ihr gerade nicht alleine."

Quelle: teleschau – der mediendienst