Schlagersängerin Andrea Berg ist seit fast 20 Jahren mit dem Sportmanager Ulrich Ferber verheiratet. Es ist ihre zweite Ehe, die erste ging sie mit einem Mann ein, der in der Schlagerbranche kein Unbekannter ist.
Sie sind ein Herz und eine Seele, und seit 2007 ist das auch verbrieft. Doch bevor Schlagerqueen Andrea Berg den Sportmanager und Hotelier Ulrich "Uli" Ferber ehelichte, war sie mit einem anderen Mann verheiratet. Und der ist in der Schlagerbranche kein Unbekannter.
Es handelt sich um Olaf Henning, seines Zeichens Schlagerkomponist und -sänger, der schon manchen Hit auf dem Konto hat, in Sachen Erfolg und Bekanntheit jedoch bis heute im Schatten seiner Ex-Frau steht. Doch welcher Schlagerstar tut das nicht? Henning und Berg heirateten 2002, zwei Jahre später folgte die Scheidung - samt Rosenkrieg, der auch vor Gericht ausgetragen wurde.
Die Musikkarriere Hennings führt zurück in die 1980er-Jahre, als er noch Teil einer NDW-Coverband war. Schlagzeug spielte er in der Combo - und dort, hinter den schützenden Hängetoms des Instruments fühlte er sich offenbar wohl. "Man konnte so schön hinter den Drums verschwinden", sagte er laut "Schlagerwelle".
Henning ist ein Spätzünder des Schlagers. Seine erste Single als Solo-Sänger, "Ich bin nicht mehr dein Clown (... die Manege ist leer)", veröffentlichte er erst mit 30 Jahren, und die wurde gleich ein Hit. Seit dem gilt der gebürtige Gelsenkirchener als Erfinder des Popschlagers, minderstens aber als jemand, der den Schlager salonfähig gemacht, ihm ihn in den Pop-Mainstream verholfen hat.
Olaf Hennings Evergreen
Popschlager heißt auch Partyschlager, und Songs, die auf Partys die Bude rocken, zum Schunkeln einladen und bei Après-Ski-Partys auf die Tische treiben, kann Henning auch so manchen vorweisen. Dazu zählt noch vor der Debüt-Single und dem Hit "Blinder Passagier" der Ohrwurm "Cowboys und Indianer" aus dem Jahr 2000.
Jeder Schlagersänger, jede Schlagersängerin, der oder die was auf sich hält, braucht den einen Hit, der die Zeiten überdauert. "Cowboys und Indianer" ist so ein Evergreen, wenn man so will, sogar ein Welthit. "Ich habe das Lied schon in Holland gesungen und in Skiorten, wo selbst Japaner vor der Bühne mitsangen", sagte Henning.
Als Musiker ist Henning ambitioniert, immer sucht er nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Mit Klischees könne man ihn jagen, erklärte er einmal. 2015 veröffentlichte er sein wohl ehrgeizigstes Album, "Alles was ich immer wollte", mit dem er den Schritt machte vom Pop zum Rockschlager. "Ich bin reifer geworden und nicht mehr der Ballermann-Sänger, da wurde es Zeit, in diese Richtung zu gehen", sagte er zu der Platte.