«Shining» von Stanley Kubrick (1980)
Isolation, Wahnsinn, übernatürliche Elemente: Jack Torrance zieht ins abgelegene Overlook Hotel. Langsam verliert er den Verstand, während sein Sohn Danny dunkle Visionen hat. Kubricks Kameraarbeit, die unheimlichen Hotelflure und die ikonische Performance von Jack Nicholson machen den Film zum psychologischen Horror-Meilenstein.
«Conjuring – Die Heimsuchung» von James Wan (2013)
Ein altes Farmhaus in Rhode Island, die Familie Perron zieht ein – und wird von unheimlichen Erscheinungen terrorisiert: Türen schlagen, Gegenstände bewegen sich von selbst. Paranormale Ermittler kommen hinzu – und geraten selbst in die Spirale des Unheimlichen. Der Film vereint klassischen Haunted-House-Horror mit moderner, psychologischer Spannung.
«The Witch» von Robert Eggers (2015)
Neuengland, 1630: Eine puritanische Familie wagt den Neuanfang – und gerät in einen Alptraum. Baby verschwindet, Ernte verdirbt und Misstrauen frisst sich durch die Familie. Eggers inszeniert kein Schockerfeuerwerk, sondern ein langsam anschwellendes Unheil. Archaische Sprache und beklemmende Atmosphäre machen den Film zu einem modernen Horror-Meisterwerk.
«Es» von Andy Muschietti (2017)
Derry, eine scheinbar ruhige Kleinstadt – bis Kinder spurlos verschwinden. Als Georgie einem Ballon in die Kanalisation folgt, begegnet er Pennywise, dem dämonischen Clown. Ein packender Mix aus Kindheitsängsten, Coming-of-Age-Drama und Monsterhorror. Stephen Kings Bestseller wurde 2017 zum Kinohit: Pennywise (Bill Skarsgård) machte Clowns endgültig wieder furchterregend.
«Hereditary – Das Vermächtnis» von Ari Aster (2018)
Trauer, Geheimnisse und ein düsteres Erbe: Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Annie (Toni Collette) dunkle Geheimnisse ihrer Familie. Aster entfaltet einen Horrorfilm, der sich nicht nur auf Schockeffekte stützt, sondern tief in die Psyche der Charaktere eindringt. Collette liefert eine der intensivsten Horror-Performances der letzten Jahre.
«The Host» von Rob Savage (2020)
Sechs Freundinnen treffen sich im Lockdown zu einer Séance via Zoom – ein harmloser Spaß, der kippt, als sie einen bösartigen Geist heraufbeschwören. Unter Pandemiebedingungen gedreht, wurde der Film zum Überraschungshit: Horror passiert hier direkt über die Bildschirme der Figuren – spannend, nah und unheimlich zeitgemäß.
«Nosferatu» von Robert Eggers (2024)
Der Amerikaner lässt Graf Orlok in seiner Neuauflage des Klassikers von Friedrich Wilhelm Murnau (1922) wiederauferstehen. Bill Skarsgård verleiht dem Vampir fesselnde Intensität. Historische Detailtreue, unheimliche Atmosphäre und psychologischer Tiefgang verbinden Filmgeschichte mit modernem Horror.
«Bring her back» von Danny und Michael Philippou (2025)
Eine manische Sally Hawkins, gruselige Kassettenaufnahmen, brutale Gewalt: Nach dem Tod ihres Vaters landen Piper und ihr Bruder Andy bei der rätselhaften Pflegemutter Laura, deren dunkles Ritual außer Kontrolle gerät.
Zwischen manipulativer Fürsorge, albtraumhaften Visionen und eskalierender Gewalt entfaltet sich ein Horrortrip – nichts für schwache Nerven.