Mit "Masters of the Universe" feiern die Helden vieler 80er-Kids ab sofort ihr großes Kino-Comeback. Wie sieht He-Man im neuen Film aus? Und Skeletor? Und Man-At-Arms? Evil-Lyn? Teela ..?
Eternia, Grayskull, Evil-Lyn, Man-At-Arms, Skeletor und, natürlich, He-Man: Viele Kinder der 80er-Jahre (und unter ihnen vor allem die Jungs) kommen bei diesen Namen bis heute sofort ins Schwärmen. Das Spielzeug von Mattel, die legendäre Zeichentrickserie von Filmation, die Plastikschwerter, Brotzeitdosen und Schlafanzüge, das sind für viele Mittvierziger Erinnerungen von unschätzbarem Wert. "Ich habe die Kraft!", so ging das damals. Und so oder so ähnlich soll's jetzt auch wieder gehen: Vier Jahrzehnte nach dem großen He-Man-Hype läuft ab sofort ein neuer "Masters of the Universe"-Film im Kino.
He-Man auf der großen Leinwand, da gibt es eine ganz eigene Vorgeschichte. Gary Goddards "Masters of the Universe"-Film von 1987 war mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle (und Dave Langella als Skeletor) recht prominent besetzt, wird heute aber höchstens noch als Kult-B-Movie gefeiert und war für "echte" He-Man-Fans eigentlich schon damals eine Qual: He-Man sah nicht aus wie He-Man, Skeletor nicht wie Skeletor, und auch sonst hatte der Sci-Fi-Trash kaum etwas mit den bekannten Inhalten der TV-Serie zu tun.
Ganz anders verhält es sich nun mit der neuen "Masters of the Universe"-Adaption von Travis Knight (Regie) und Chris Butler (Drehbuch), die nichts neu interpretieren oder neu erfinden wollen und den Fans stattdessen das geben, was sie wollen: He-Man, einfach nur He-Man, so stark und super und simpel, wie man ihn aus den 80ern kennt. Sein magisches Schwert sieht exakt so aus wie damals, der Filmscore spielt mit der ikonischen Titelmelodie der alten TV-Serie. Für den Soundtrack des neuen Films lässt Queen-Gitarrist Brian May die Saiten kreischen - großartig!
Die Macher orientierten sich am Original der 80er
Travis Knight und Chris Butler orientieren sich stark an der Serie und dem Spielzeug, wenden allerdings auch einen erzählerischen Kniff an, den man aus der Kinoverfilmung mit Dolph Lundgren kennt. He-Man landet nämlich erst einmal als Adam in der echten Welt. Als kleiner Junge wurde er dorthin verfrachtet, die Erinnerungen an seinen Heimatplaneten Eternia sind längst erloschen. Bis er ein Zauberschwert findet, das eine seltsame magische Energie in ihm weckt. Eine Kraft, die ihn zum mächtigsten Mann im Universum macht.
So wird aus Adam bald wieder He-Man, und He-Man hat eine Mission: nach Hause zurückkehren, um Eternia vor seinem Erzfeind Skeletor zu retten. Der Schurken aller Schurken wird verkörpert von Jared Leto. Auch in der zweiten Reihe ist "Masters of the Universe" mit Stars wie Alison Brie (Evil-Lyn) und Idris Elba (Man-At-Arms) erstklassig besetzt. Die Produktion des Fantasy-Blockbusters, der ursprünglich schon vor fünf Jahren in die Kinos kommen sollte, soll bis zu 200 Millionen US-Dollar verschlungen haben. Vor der Fertigstellung des neuen Films waren mehrere Realisierungsversuche (unter anderem auch durch Netflix) gescheitert oder vorzeitig eingestellt worden.
Quelle: teleschau – der mediendienst