Nicht nur in "Independence Day", auch in den "Jurassic Park"-Filmen spielte er eine Hauptrolle: Sein Renommee verdankt Jeff Goldblum auch der Mitwirkung in zahlreichen Kultfilmen, von "Kopfüber in die Nacht" (1985) über "Die Fliege" (1986) bis "Die Tiefseetaucher" (2004). Zuletzt war Goldblum mit den "Wicked"-Musicals im Kino zu sehen.
Julius Levinson (Judd Hirsch) ist der Vater von Satellitentechniker David und letztlich der Retter der Menschheit: Er inspiriert seinen Sohn dazu, das Mutterschiff mit einem Computervirus lahmzulegen.
Bereits in den 70er-Jahren war er dank seiner Hauptrolle in der Comedy-Serie "Taxi" ein Star: Judd Hirsch spielte zwar auch immer wieder ernstere Rollen in Kinofilmen ("Eine ganz normale Familie", "A Beautiful Mind"), begeistert aber bis heute vor allem als Seriendarsteller. In der Krimiserie "Numbers" spielte er eine Hauptrolle. Zuletzt war in Steven Spielbergs Drama "Die Fabelmans" (2022) zu sehen.
Bill Pullman (US-Präsident Thomas J. Whitmore) und Mary McDonnell (First Lady Marilyn Whitmore)
"Sollten wir diesen Tag überstehen, ist der 4. Juli nicht länger mehr nur ein amerikanischer Feiertag, sondern der Tag, an dem die Welt mit einer Stimme erklärt: Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen!" US-Präsident Thomas J. Whitmore (Bill Pullman) lässt diesen Worten Taten folgen: Er setzt sich selbst ins Cockpit eines Kampfjets, um sich in die "größte Luftschlacht der Menschheit" zu stürzen.
Bill Pullman hatte in "Schlaflos in Seattle" (1993), "Casper" (1995) und "Während du schliefst" (1995) bereits sein Talent für (romantische) Komödien bewiesen. In "Independence Day" durfte er auch den Actionhelden in sich herauslassen. Danach blieben die großen Kinorollen aus - bis auf die Ausnahme des Meisterwerks "Lost Highway". Zuletzt war Pullman in den Serien "The Sinner" und "Halston" zu sehen.
Als die Alien-Raumschiffe auftauchen, befindet sie sich in Los Angeles: First Lady Marilyn Whitmore (Mary McDonnell) zögert zunächst, bringt sich aber auf Bitte ihres Mannes dann aber doch noch rechtzeitig in Sicherheit, bevor die Außerirdischen die Stadt dem Erdboden gleich machen.
Ihre bekannteste Rolle spielte Mary McDonnell an der Seite von Kevin Costner in "Der mit dem Wolf tanzt" (1990). Auf der großen Leinwand sah man sie seit "Independence Day" nur selten. Dafür ist sie eine gefragte Seriendarstellerin: McDonnell spielte wiederkehrende Rollen in "Battlestar Galactica", "The Closer" und zuletzt in der Horror-Serie "Der Untergang des Hauses Usher".
Brent Spiner (Dr. Brackish Okun) und Randy Quaid (Russell Casse)
Er kommt seinem Forschungsobjekt näher, als ihm lieb sein kann: Dr. Brackish Okun (Brent Spiner) ist der wissenschaftliche Leiter auf Area 51 und wird bei einem Vermittlungsversuch zwischen US-Präsident Whitmore (Bill Pullman) und einem Alien von Letzterem als Geisel genommen.
Als Android Data wurde Brent Spiner in der Serie "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" und den "Star Trek"-Filmen zum Publikumsliebling. Zuletzt übernahm er in "Star Trek: Picard" erneut seine Paraderolle. Darüber hinaus war er in der Horrorserie "Outcast" zu sehen und spielte Gastrollen in "The Big Bang Theory" (als er selbst) und "Penny Dreadful: City Of Angels".
Er hat mit den Aliens noch eine Rechnung offen: Vietnam-Veteran Russell Casse (Randy Quaid) behauptet, dass ihn vor zehn Jahren Außerirdische entführten und Experimente an ihm durchführten. Als Freiwillige für den Angriff auf das Alienschiff gesucht werden, mutiert der Trunkenbold zum Helden, der bereit ist, selbst zu sterben, um die Welt zu retten.
Bei kaum einem Schauspieler ist die künstlerische Bandbreite höher: Randy Quaid, Bruder von Dennis Quaid, gewann zahlreiche Auszeichnungen für ernste Rollen ("Das letzte Kommando", "Brokeback Mountain"), spielte aber auch in mehreren Komödien(flops) mit. Seit er vor über zehn Jahren mehrfach wegen kleinerer Delikte verhaftet wurde, war der bekennende Trump-Anhänger nicht mehr in größeren TV- oder Kinorollen zu sehen.
Quelle: teleschau – der mediendienst