17 Tage wollen 12 Promis in einem Camp in Australien ausharren, um am Ende hoffentlich als Dschungelkönig nach Deutschland zurückzukehren. Zu Beginn sind Insekten für einige nicht das unangenehmste.
Was nun denn noch kommen soll, könnten sich die Dschungelfans vor ihren Fernsehern gefragt haben, nachdem einige der Mehr-oder-weniger-Promis bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» schon in den ersten Campstunden ganz tief haben blicken lassen.
Schauspielerin Mirja du Mont (50) erzählte von ihren Angstzuständen, Reality-Star Eva Benetatou (33) davon, wie es war, schwanger betrogen zu werden und Schauspieler Hardy Krüger jr. (57) vom plötzlichen Tod seines acht Monate alten Sohnes. Doch ein Thema lässt die Promis und auch das Moderatorenteam Jan Köppen und Sonja Zietlow zu Beginn der 19. Staffel nicht los: ein vergangener Prozess gegen den Musiker Gil Ofarim (43). Der gebürtige Münchner hatte sich danach aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Mit der Teilnahme am Ringen um Essen, Ehre und ein Preisgeld von 100.000 Euro hat sich Ofarim nun zurückgemeldet. Er solle reden, sich erklären und entschuldigen, forderten einige seiner Camp-Mitbewohner.
Musiker will nicht reden, oder doch?
Mit «Ich geb' dir aus Respekt die Hand, auch wenn ich scheiße finde, was du gemacht hast» begrüßte ihn Reality-Star Umut Tekin (28) zu Beginn der 19. Dschungelcamp-Staffel auf RTL. Er habe «leider gar nichts Gutes gehört», stellte auch der ehemalige Bauer-sucht-Frau-Teilnehmer Patrick Romer (30) klar.
Der Musiker sieht sich hingegen weitestgehend zum Schweigen verdonnert - wegen einer Verschwiegenheitserklärung und einer Unterlassungserklärung, wie er angibt. Er wolle aber auch gar nicht über den Fall reden, betonte er immer wieder. «Ich bin nicht dazu hergekommen, um das hier noch mal aufzuwickeln.»
Und dann redet Ofarim doch. Er habe finanzielle Schwierigkeiten, erzählte er Tekin trotz des unfreundlichen ersten Aufeinandertreffens am Camp-Feuer. Auch, weil er zeitweise keine Jobs bekommen habe, sei es «schwer, Rechnungen zu bezahlen», so der Musiker, dessen Vater der israelische Sänger Abi Ofarim (1937-2018) ist.
Außerdem sei er wegen Alkoholproblemen in einer Klinik gewesen, habe aus seiner Heimatstadt München wegziehen müssen und sehe deshalb seine Kinder nun weniger. Ofarim zeigt sich verletzt und leidend. Nachfragen von anderen Camp-Bewohnern lässt er nahezu unbeantwortet.