Franken
Körperpflege

Von schmutziger Unterwäsche bis zu ungeputzten Zähnen: Studie entlarvt Hygienemuffel

Frische Unterwäsche und geputzte Zähne sind scheinbar nicht für jeden selbstverständlich. Ein beachtlicher Teil der Deutschen verzichtet regelmäßig darauf - dafür nehmen Smartphones mehr Zeit am Morgen in Anspruch.
 
Hätten Sie das gedacht? Viele Menschen ziehen sich am Morgen keine frische Unterwäsche an. Manche putzen nicht einmal ihre Zähne, bevor Sie zur Arbeit gehen.
Hätten Sie das gedacht? Viele Menschen ziehen sich am Morgen keine frische Unterwäsche an. Manche putzen nicht einmal ihre Zähne, bevor Sie zur Arbeit gehen. Eine Studie hat Hygienemuffel entlarvt. Foto: 192635/ pixabay.com
  • Studie zeigt: Es gibt viele Hygienemuffel
  • Nicht mal frische Unterwäsche: Knapp 40 Prozent verzichten darauf
  • Manch einer putzt auch keine Zähne

Ein weltweites Forscherteam fand zwar heraus, dass Schweißgeruch durch bestimmte chemische Stoffe glücklich machen kann, doch für die meisten Menschen riecht er einfach nur streng. Um den unangenehmen Geruch zu verhindern, benutzen viele Leute Deodorants, die laut Experten aber dazu führen können, dass man dafür an anderen Stellen stärker schwitzt. Das einzige, was wirklich hilft, bliebe ausreichende Körperhygiene. Doch die nehmen einige Deutsche nicht so ernst.

Studie entlarvt Hygienemuffel: Weder frische Unterwäsche, noch geputzte Zähne

Das Institut "myMarktforschung.de" fand bei einer Umfrage zu den morgendlichen Ritualen der Deutschen heraus, dass Körperhygiene für die Deutschen nach dem Aufstehen an erster Stelle steht. Doch für fast 50 Prozent gehört eine Dusche nicht dazu. Mehr als ein Drittel gab an, morgens nicht immer frische Unterwäsche anzuziehen (37 Prozent), 46 Prozent verzichten auf frische Socken.

Außerdem wurde nach der Umfrage mitgeteilt: "Ein geringer Anteil von knapp fünf Prozent hat angegeben, seine Zähne weder vor noch nach dem Frühstück zu putzen." Unangenehmer Geruch könnte möglicherweise vermieden werden, würden die Deutschen mehr Zeit in der Dusche als am Smartphone am Morgen verbringen. 37 Prozent der Befragten gaben an, dass das Checken des Handys zu ihren festen Ritualen zähle.

Richtiges Händewaschen

Ein weiteres Hygieneproblem, ist laut den Experten, dass viele Menschen nicht wissen, wie man sich richtig die Hände wäscht. Dadurch erhöhe sich das Infektionsrisiko.

Forscher duscht seit 12 Jahren nicht mehr

Aber es gibt auch Forscher, die die tägliche Dusche für schädlich halten. Der Wissenschaftler, David Whitlock, zieht es vor, einen "schützenden Keimfilm" auf der Haut zu tragen. Er habe seit 12 Jahren nicht mehr geduscht und ist der Meinung, dass Seife dem Körper schade.

Lesen Sie zunächst auf inFranken.de: Hygiene: Männerbärte sind dreckiger als Hundefell