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Weihnachten

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel": Zehn Fakten, die Sie noch nicht kannten

Über die Weihnachtsfeiertage sieht auch das TV-Programm recht festlich aus. Ein absoluter Weihnachtsklassiker, den fast jeder kennt, ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Wir haben für Sie zehn Fakten über Aschenbrödel, die vielleicht sogar dem größten Weihnachtsfilm-Experten neu sind.
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Fast jeder kennt den Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Aber selbst Kenner wissen nicht alles - hier 10 Dinge, die dich vielleicht noch überraschen! Foto: WDR/DEGETO
Fast jeder kennt den Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Aber selbst Kenner wissen nicht alles - hier 10 Dinge, die dich vielleicht noch überraschen! Foto: WDR/DEGETO

Das tschechisch-deutsche Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gilt als echter Weihnachtsklassiker. Auch 2017 läuft der Film wieder mehrmals im deutschen Fernsehen. Wir haben uns die Produktion mal etwas genauer angesehen und einige Fakten über den Film gesammelt, die ihr sicher noch nicht wusstet.

1. Eigentlich sollte der Film im Frühling spielen

Grüne Wiesen, blühende Bäume - "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" sollte eigentlich im Frühling spielen. Dass aus dem Märchenfilm schließlich ein Winterfilm wurde, liegt hauptsächlich an den Verantwortlichen der DEFA (Deutsche Film AG). Die wollten nämlich, dass die Mitarbeiter der Babelsberger Filmstudios auch im Winter beschäftigt wurden, für die warmen Monate waren zudem schon etliche weitere Filmprojekte geplant.

2. Übel riechender Kunstschnee

Die Entscheidung, "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" als Winterfilm zu drehen, war gefallen. Das Problem war jedoch, dass im Winter 1972/1973 Schneeflocken Mangelware waren. So musste die Filmcrew die Szenerie für die Außenaufnahmen mit Kunstschnee präparieren. Der wurde damals zum großen Teil aus Fischmehl hergestellt - dementsprechend übel soll es am Set gerochen haben.

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3. Die Ballszene wurde nicht im Schloss Moritzburg gedreht

Das Liebespaar beim Ball, in den romantischen Räumen der Moritzburg. Falsch! Die Aufnahmen entstanden in den Filmstudios Babelsberg. Tipp für Experten: Der Unterschied ist an der Form der Fenster auch im Film zu erkennen.

4. Das Schloss liegt bei Dresden - und kann gemietet werden!

Da der Märchenfilm eine deutsch-tschechische Koproduktion war, entschieden sich die Produzenten für das Schloss Moritzburg bei Dresden als Kulisse. Heute können auch alle anderen ihren Traum von einer Märchenhochzeit im Schloss wahr werden lassen. Termine sind allerdings schwer zu bekommen und sollten weit im Voraus angefragt werden.

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5. Zahlreiche Doubles für die Reitszenen

Regisseur Vaclav Vorlicek verriet: "Im Gegensatz zu Šafránková, die schon große Erfahrungen mit dem Reiten hatte, hatten Pavel Trávnícek, Víteszlav Jandák und Jaroslav Drbohlav überhaupt keine Erfahrung damit. Also bekamen alle drei Prinzen eine Grundkurs. Das einzige Mal, dass Libuše Šafránková von einer Stuntfrau ersetzt wird, ist ein Sprung über einen Baumstamm. Wenn die Hauptdarstellerin sich die Hüfte oder ein Bein gebrochen hätte, wäre das eine Katastrophe für den Film gewesen. Sie hat aber andere Szenen gut gemeistert, auch die eine Szene, in der sie dem Prinzen das Pferd stielt. Sie hat alles ausgezeichnet gemacht."

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6. Das Ballkleid wurde gestohlen

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Während einer Ausstellung auf Schloss Moritzburg im Februar 2014 rissen sich Diebe Aschenbrödels Ballkleid unter den Nagel und verschwanden. Eine Fahndung der Polizei war jedoch erfolgreich: Ein Liebespaar wurde für schuldig befunden, das Kleid per Post an die Besitzer zurück geschickt.

7. "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" - im Original ein echter Zungenbrecher

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Der tschechische Originaltitel des Films lautet "Tri oríšky pro Popelku". Popelka ist der Name Aschenbrödels, die Abänderung zu Popelku ist auf die tschechische Grammatik zurück zu führen.

8. Echte Liebe gibt es nur im Film

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Zumindest was diesen Märchenklassiker angeht. Geknistert hat es zwischen den Hauptdarstellern nämlich nicht, auch wenn sie im Film ein so schönes Paar abgegeben haben. Pavel Travnicek sagte dazu: "Wir waren beide jung und nicht hässlich. Aber gefunkt hat es im Schneematsch nicht."

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9. Zwei Nikoläuse für Aschenbrödel

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Den Schimmel Nikolaus gibt es doppelt! Das Originalpferd aus Tschechien heißt Ibrahim und wurde für die Szenen in unserem Nachbarland genutzt. Weil dort während der Dreharbeiten allerdings die Maul- und Klauenseuche grassierte, waren Tiertransporte in die DDR untersagt. Die Szenen in Deutschland übernahm dann der Schimmel Kalif.

10. Die Hauptdarsteller heute

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Libuse Safrankova, inzwischen 63 Jahre alt, leidet an Lungenkrebs. Der Heilungsprozess ist noch nicht beendet, der Tschechin geht es jedoch inzwischen besser. So sieht Safrankova heute aus.

Pavel Travnicek, inzwischen 66 Jahre alt, hat nach zwei gescheiterten Ehe jetzt sein Aschenbrödel gefunden - und wird sogar nochmal Vater. Sosieht er heute aus.