Für eine große Fußballstudie hat die Technische Universität Braunschweig untersucht, "was Deutschland über die Vereine in der Bundesliga denkt". Besonders die Frage, welche Klubs als sympathisch gelten - und welche nicht - dürfte für Diskussionen unter den Fans sorgen.
Was denkt Deutschland über die Vereine in der Bundesliga? Dieser Frage gehen die Macher der Fußballstudie 2018 der Technischen Universität Braunschweig nach. Insbesondere interessiert die Akademiker dabei die Markenlandschaft der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Wie schaffen es die Vereine, sich als Marke zu etablieren und damit interessant für Sponsoren zu werden? Interessante Erkenntnis der Studie: Die Markenbewertung hängt nicht allein von dem sportlichen Erfolg des Klubs ab - auch Werte wie Tradition oder Authentizität spielen eine Rolle.
Besonders spannend für Fans ist naturgemäß die Frage, wo der eigene Verein im Ranking landet. An dieser Stelle sei schon mal verraten: Markenmeister 2018 ist Borussia Dortmund - übrigens schon zum sechsten (!) Mal in Folge. Der BVB ist damit ein echter Rekordmeister, während der fußballerische Branchenprimus FC Bayern München nur auf Platz 11 landet.
Doch das ist noch gar nichts im Vergleich zur Frage nach der Sympathie: Hier landen die Bayern auf dem allerletzten Platz (36) unter den Teams der 1. und 2. Bundesliga, noch hinter Zweitligist Dynamo Dresden und RB Leipzig. Auch der 1. FC Nürnberg strotzt nicht gerade vor Sympathiepunkten, landet aber immerhin auf Platz 18 von 36, also genau im Mittelfeld.
Am sympathischsten ist übrigens der SC Freiburg, gefolgt von Holstein Kiel und - Überraschung - dem SV Sandhausen.
Das komplette Sympathie-Ranking
1 SC Freiburg
2 Holstein Kiel
3 SV Sandhausen