Coburg
Fußball

Wieder fünf FCC-Nachwuchskicker zu Bundesligisten

Das Besondere ist schon fast Normalität geworden beim FC Coburg: Erneut wechselt ein ganzes "Paket" von FCC-Talenten in Bundesliga-Leistungszentren.
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FCC-Vorsitzender Wolfgang Gremmelmaier (links) und NLZ-Leiter Matthias Christl (rechts) sind stolz auf ihre derzeit besten Nachwuchskicker, die den Verein Richtung Bundesliga verlassen (oben Mitte): Florian Schäfer; (vorne von links): Dustin Forkel, Gero Apeligan und Maxim Hessel. - Es fehlt: Max Martinsen. Foto: Hartmut Guhling
FCC-Vorsitzender Wolfgang Gremmelmaier (links) und NLZ-Leiter Matthias Christl (rechts) sind stolz auf ihre derzeit besten Nachwuchskicker, die den Verein Richtung Bundesliga verlassen (oben Mitte): Florian Schäfer; (vorne von links): Dustin Forkel, Gero Apeligan und Maxim Hessel. - Es fehlt: Max Martinsen. Foto: Hartmut Guhling

Diesmal sind es fünf junge Vestekicker, die zur kommenden Saison die Nachwuchsteams von Profivereinen verstärken: Drei laufen künftig in den Trikots des 1. FC Nürnberg auf sowie jeweils einer mit dem Dress der SpVgg Greuther Fürth und des FC Carl Zeiss Jena. Der FC Coburg mit seinem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) hat damit seinen Ruf als Talentschmiede und Sprungbrett für ambitionierte Fußballjunioren nachhaltig bestätigt.

Dazu der Vorsitzende des FCC, Wolfgang Gremmelmaier: "Das große Interesse der Bundesligisten für unsere Spieler ist der beste Beleg dafür, dass wir mit unserer intensiven Jugendarbeit auf dem richtigen Weg sind und der ganzen Region ein wichtiges Angebot in Sachen Juniorenförderung machen."

Dritter Platz in der Bayernliga

Aus dem äußerst erfolgreichen Jahrgang 2004 - 2018/19 sensationeller Dritter der Bayernliga Nord - wird Gero Apeligan künftig für die U16 des 1. FCN auflaufen. Der zentrale Defensivspieler kam 2014 vom TSV Meeder zum FCC und hat sich dort über fünf Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt.

Ebenfalls für den Club wird Offensivkraft Dustin Forkel, Jahrgang 2005, die Kickerstiefel schnüren, der 2017 vom FC Fortuna Neuses in das NLZ kam. Zusammen mit seinem kongenialen Angriffspartner Maxim Hessel war er wesentlich an der gegen zumeist ältere Gegner errungenen U15-Bezirksoberliga-Meisterschaft der U14 des FCC in der abgelaufenen Spielzeit beteiligt. Nun trennen sich ihre Wege: Hessel, 2015 vom FC/TSV Rödental zu den Vestekickern gewechselt, spielt in Zukunft für den FC Carl Zeiss Jena. Dort wird er in das Sportinternat aufgenommen.

Gleich zwei starke Torleute

Aus dem Jahrgang 2006 ziehen zwei Torleute in die große Fußballwelt hinaus. Max Martinsen war 2018/19 bereits der große Rückhalt für die so erfolgreiche U14 der Vestekicker und wird nun für den Partnerverein des FCC, die SpVgg Greuther Fürth, den Kasten hüten. Sein Keeper-Kollege Florian Schäfer war in der abgelaufenen Saison der Zerberus für die in der Bezirksoberliga spielende U13 des FCC und ist nun Clubberer. Beide wurden zwei Jahre lang im NLZ ausgebildet, wohin Schäfer vom TSV Unterlauter und Martinsen von der JFG Rödental-CL gekommen war.

Christl: "Wir freuen uns"

Der NLZ-Leiter des FC Coburg, Matthias Christl, sieht diese Wechsel positiv: "Wir freuen uns für die Jungs, auch wenn wir mit ihnen natürlich hervorragende Kicker verlieren. Aber dieser `Verlust´ entspricht genau unserer Rolle: Fußballtalente aus der Region durch qualifiziertes Training und Spiele gegen Top-Gegner bestmöglich fordern und fördern!" Dazu ist laut Christl der rechtzeitige Wechsel in das NLZ wichtig: "Ich teile die Einschätzung meines Vorgängers Markus Fischer: Jedenfalls mit dem Übertritt in die U11 sollte ein talentierter Jugendkicker diesen Schritt wagen, um den Anschluss nicht zu verpassen."

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