Bamberg
Festival

Programm für Bamberger Blues- und Jazzfestival steht fest

Auch dieses Jahr wird es eine vielfältige Mischung aus lokalen, regionalen und internationalen Künstlern geben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Tony Bulluck ist ein gern gesehener Gast auf dem Blues- und Jazzfestival. Bernd Oelsner
Tony Bulluck ist ein gern gesehener Gast auf dem Blues- und Jazzfestival. Bernd Oelsner
+1 Bild

Eines steht schon mal fest, das Tucher Blues- und Jazzfestival wird nicht ins Wasser fallen. Das erklärte am Mittwochmorgen Festivalleiter Klaus Stieringer während der Pressekonferenz. Denn wenn es regnet, dann sei das eben der Blues. Außerdem hätten die sieben Tage Regen bei der ersten Auflage vor zwölf Jahren der Stimmung auch keinen Abbruch getan.

Grund zur Sorge gibt es ohnehin nicht. "Im 12. Jahr ist die Akzeptanz der Veranstaltung besonders groß", sagte Stieringer. Das liegt vor allem an dem vielseitigen Programm, für das erneut der künstlerische Leiter Volker Wrede verantwortlich ist und mit dem sich das Festival in den letzten Jahren zum größten eintrittsfreien Open-Air Blues- und Jazzfestival Europas entwickelt hat.
Dabei setzt Wrede wieder auf eine Mischung aus lokalen, regionalen und internationalen Künstlern, von Newcomern bis zu alten Hasen. "Die Verbindung aus internationalen Stars und regionalen Geheimtipps ist das eigentliche Erfolgsgeheimnis des Festivals", erklärte er.


150 000 Gäste werden erwartet

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Schließlich werden die über 75 Konzerte in der Stadt und im Landkreis Bamberg auch in diesem Jahr kostenlos sein. Was bei Gesamtkosten von etwa 250 000 Euro zu ermöglichen, schon eine Leistung ist. Die Veranstalter rechnen mit etwa 150 000 Besuchern, die sich eben nicht nur von dem hochklassigen Programm begeistern lassen, sondern auch von den außergewöhnlichen Kulissen, in denen die Konzerte stattfinden.

So wird der Blues-Gitarrist und -Sänger Tony Bulluck in der Kirche St. Josef in Gaustadt sicherlich für ein Highlight des Festivals sorgen. Daneben ist dieses Mal auch wieder ein "echtes Schwergewicht" dabei, wie Volker Wrede sagte: Tony Coleman, der fast 30 Jahre Schlagzeuger für B.B. King war, wird mit dem Henry Carpaneto 5tet am Montag auf dem Maxplatz spielen.


Swing, Rock, Latin, Soul, Folk

Aber an den zehn Tagen gibt es mehr als nur Blues und Jazz zu hören. Die musikalische Bandbreite reicht von, so Wrede, "äußerst tanzbarem und modernem" Gipsy-Balkan-Jazz am Dienstagabend über klassischen Swing, Rock 'n' Roll, Surfmusik, Latinrock am Donnerstag bis hin zu fränkischem Hip Hop oder Folk und Soul. Besonders gespannt ist der künstlerische Leiter auf die englische Rockband Wille and The Bandits, die auch schon im legendären Rockpalast aufgetreten sind.

Es ist die besondere Mischung, die den Reiz des Festivals ausmacht. Nicht nur die großen Namen treten auf, sondern auch lokale Urgesteine wie Otto's Swing & Bluesband oder Nachwuchsmusiker, denen auch eine Bühne geboten wird.

Zum Ende der Pressekonferenz gab Festivalleiter Klaus Stieringer noch seine ganz persönliche Empfehlung ab: "Schauen Sie die Bands an, die sie nicht kennen. Natürlich neben denen, die sie kennen und ohnehin mögen."

Das bietet die zwölfte Auflage des Festivals

Programm

Über 75 Live-Konzerte steigen beim Tucher Blues- und Jazzfestival.
3. - 5. August: Los geht es mit neun Jazzkonzerten in der Gärtnerei Böhmerwiese/Heiliggrabstraße 57.
6. - 12. August: In der Innenstadt werden auf den Bühnen am Maxplatz sowie am Gabelmann 37 Konzerte gespielt.
3. - 12. August: In acht Landkreisgemeinden und Gaustadt wird es insgesamt 13 Konzerte geben.
Im August und September wird es außerdem noch 16 Zusatzkonzerte geben. Weitere Infos unter blues-jazz-festival.mybamberg.de

FT-Stammtische Der Fränkische Tag lädt auch in diesem Jahr wieder mehrere Leser zu ausgesuchten Konzerten ein und spendiert dazu Essen und Getränke. Weitere Informationen folgen noch, Anmeldungen sind in Kürze möglich auf
infranken.de/abovorteil.



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren