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Tesla-Solarziegel aufs Dach gebaut: YouTuber feiert seine Ersparnis

Durch die neuen Tesla Solarziegel konnte ein YouTuber einiges an Stromkosten sparen. Wir haben uns die Anschaffung im Detail angeschaut und sind erstaunt.
Liegen aufgrund hoher Stromkosten wieder voll im Trend: Solarpaneele
Liegen aufgrund hoher Stromkosten wieder voll im Trend: Solarpaneele Foto: CC0 / Pixabay / andreas160578
  • Tesla überzeugt durch langfristige Versprechen
  • Mehr als 90 Prozent der Stromkosten können eingespart werden
  • Der Anschaffungspreis hat es in sich

Während die Stromkosten immer weiter steigen, suchen viele Verbraucher*innen nach Alternativen. Tesla könnte eine sein. 

Was hat der YouTuber gemacht?

Der YouTube Star Austin Flack hat vor über einem Jahr auf seinem Kanal angekündigt, sich sein gesamtes Dach mit der 3. Version der Tesla-Solarziegel ausstatten zu lassen. Erfahrer.chip.de hat nun die Ergebnisse dieses spannenden Experiments offengelegt.  

Die Anlage ist ein 9.000 Watt-System und eine Kombination aus Dach und Solarpaneelen. Die gesamte Dachfläche wird dabei mit den Modulen abgedeckt, sodass sie kaum auffallen. Die Tesla-Variante ist dabei im Vergleich zu anderen Anbietern deutlich teurer: So hat Austin Flack etwa 3.000 Dollar mehr bezahlt als bei anderen Anbietern.

Die Paneele bestehen aus Glas und sehen optisch hochwertig aus. Zudem verspricht der Hersteller Regen-, Feuer- und Windbeständigkeit über 25 Jahre. Auch Defekte sind rund 25 Jahre lang durch eine Garantie abgesichert

Vor- und Nachteile dieser Methode

Durch Tesla wird ein Wirkungsgrad von ganzen 95 Prozent in den ersten fünf Jahren und anschließend ein maximaler Verlust von einem halben Prozent für weitere 20 Jahre garantiert. Diese Garantie hebt Tesla klar von anderen Herstellern ab.

Zudem verschlechtern sich andere Modelle deutlich schneller. Du bist also auf der sicheren Seite und erhältst im Zweifel Geld zurück oder kostenlosen Austausch. Innerhalb des ersten Jahres konnte YouTuber Austin Flack ganze 7.998 kWh mit der Anlage produzieren.

Von Tesla versprochen waren zwar 8.600 kWh, allerdings liegt der Wert immer noch bei 93 Prozent. Zudem kam es in diesem Jahr zu einigen Waldbränden, welche die Effizienz der Anlage gestört haben. Für Flack hat sich der Umstieg also definitiv gelohnt. Nicht zuletzt, weil sein Dach stark sanierungsbedürftig war. Lediglich die enorm hohen Anschaffungskosten sind ein Nachteil dieser Methode. 

Wie hoch ist die Ersparnis?

Seitdem der Kalifornier mit den Tesla Solarziegeln arbeitet, bereitet ihm die Stromrechnung sogar Freude. Im letzten Jahr hat der YouTuber lediglich 160 US-Dollar für Strom ausgeben müssen. Dem gegenüber steht jedoch ein Anschaffungspreis von 33.000 US-Dollar

Rund zwei Drittel des erzeugten Stroms hat er in das Stromnetz eingespeist und 32,2 Prozent selbst verbraucht. Seine Stromrechnung lag im Vorjahr noch bei 2.245 US-Dollar. Etwa 93 Prozent, also unglaubliche 2.088 US-Dollar, konnte er einsparen.

Aufgrund des hohen Anschaffungspreises wird es, wenn man die Zahlen des ersten Jahres hochrechnet, mindestens 16 Jahre dauern, bis sich die Anlage amortisiert hat. Dafür sparte der YouTuber jedoch auch die Kosten für ein neues Dach. 

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