Tronic von Lidl für 29,99 Euro, Philips ab 85,99 Euro: Beide bieten bis zu 2.000 Watt. Wir vergleichen Ausstattung, Steuerung und Stromkosten.
Wenn morgens das Arbeitszimmer noch kalt ist oder das Gästezimmer nur ab und zu Wärme braucht, muss nicht gleich die Heizung im ganzen Haus höher laufen. Ein mobiler Heizlüfter kann einzelne Räume schnell aufwärmen.
Lidl verkauft den Tronic Keramik-Turm-Heizlüfter PTC TTHL 2000 C3* aktuell für 29,99 Euro statt 34,99 Euro. Der Philips 5000 Series CX5120/11* kostet im Preisvergleich ab 85,00 Euro. Damit liegen 56 Euro zwischen beiden Geräten. Beide arbeiten mit maximal 2.000 Watt. Die größeren Unterschiede liegen bei Bedienung und Komfort.
Tronic und Philips im direkten Vergleich
Beide Modelle sind rund 58 Zentimeter hohe Turmheizlüfter mit Keramik-Heizelement, zwei Heizstufen und Schwenkfunktion.
Heizstufen: 1.000 und 2.000 Watt / 1.200 und 2.000 Watt
Temperaturbereich: 15 bis 40 °C / 1 bis 37 °C
Höhe: 57,8 cm / 58 cm
Gewicht: 1,7 kg / 2,4 kg
Kabellänge: 1,8 m / 1,7 m
Bedienung: Gerät und Fernbedienung / Gerät, App und Sprachsteuerung
Lautstärke: keine Angabe / 40,5 dB(A)
Bei der maximalen Leistung gibt es keinen Unterschied: Beide Geräte kommen auf 2.000 Watt. Der Aufpreis des Philips steckt vor allem in der Steuerung und zusätzlichen Komfortfunktionen.
Was bietet der Tronic für 29,99 Euro?
Der Tronic* arbeitet wahlweise mit 1.000 oder 2.000 Watt. Über das digitale Thermostat stellst du die Wunschtemperatur in 1-Grad-Schritten zwischen 15 und 40 °C ein. Sobald der Raum die eingestellte Temperatur erreicht, regelt das Gerät nach.
Damit bringt der Tronic* die wichtigsten Funktionen für den gelegentlichen Einsatz mit. Lidl weist darauf hin, dass das Gerät für gut isolierte Räume oder den gelegentlichen Gebrauch vorgesehen ist. Eine maximale Raumgröße nennt der Händler nicht. Den Heizlüfter gibt es in Schwarz und Weiß.
Was bietet der Philips für 85,00 Euro?
Der Philips CX5120/11* arbeitet mit 1.200 oder 2.000 Watt. Laut Hersteller eignet er sich für Räume bis 20 Quadratmeter. Die Zieltemperatur reicht von 1 bis 37 °C, beim Timer stehen eine bis zwölf Stunden zur Wahl.
Der größte Unterschied zum Tronic liegt bei der Bedienung. Über die Air+ App steuerst du den Philips* auch aus der Ferne. Außerdem unterstützt das Gerät Alexa und Google Assistant. Zeitpläne helfen zum Beispiel dabei, das Arbeitszimmer morgens vorzuheizen.
Philips wirbt beim Auto+-Modus mit bis zu 50 Prozent weniger Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Heizlüftern. Dabei handelt es sich um eine Herstellerangabe; eine unabhängige Prüfung liegt uns dafür nicht vor.
Die angegebene Lautstärke von 40,5 dB(A) kann vor allem im Arbeits- oder Schlafzimmer interessant sein. Für den Tronic nennt Lidl keinen vergleichbaren Wert.
Was kostet eine Stunde Heizen?
Laufen beide Geräte eine Stunde lang durchgehend mit 2.000 Watt, verbrauchen sie jeweils zwei Kilowattstunden Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 37 Cent pro Kilowattstunde kostet eine Stunde auf voller Leistung rund 74 Cent. In der kleineren Heizstufe wären es beim Tronic mit 1.000 Watt etwa 37 Cent, beim Philips mit 1.200 Watt rund 44 Cent.
Im Alltag läuft ein Heizlüfter allerdings nicht immer dauerhaft auf höchster Stufe. Das Thermostat reagiert auf die eingestellte Raumtemperatur und regelt entsprechend nach.
Für den dauerhaften Einsatz als Hauptheizung sind solche Geräte trotzdem nicht gedacht. Wer jeden Tag mehrere Stunden damit heizt, sollte die Stromkosten im Blick behalten.
Für das Badezimmer gilt außerdem: Nicht jeder Heizlüfter eignet sich für Feuchträume oder für die Nähe zu Dusche und Badewanne. Hier gibt die jeweilige Bedienungsanleitung vor, wo das Gerät stehen darf.
Tronic oder Philips: Welcher lohnt sich mehr?
Für 29,99 Euro bringt der Tronic* ein digitales Thermostat, Timer, Schwenkfunktion und Fernbedienung mit. Er arbeitet ebenfalls mit maximal 2.000 Watt und deckt damit die wichtigsten Funktionen für den gelegentlichen Einsatz ab.
DerPhilips* kostet 55 Euro mehr. Dafür bekommst du App- und Sprachsteuerung, Zeitpläne, eine Herstellerangabe zur geeigneten Raumgröße und eine konkrete Angabe zur Lautstärke. Das kann sich lohnen, wenn der Heizlüfter regelmäßig zum Einsatz kommt und du ihn komfortabler oder automatisiert steuern möchtest.
Für das gelegentliche Aufwärmen eines Arbeits-, Gäste- oder Hobbyzimmers spricht vor allem der deutlich niedrigere Preis für den Tronic. Wer mehr Wert auf smarte Steuerung und Zeitpläne legt, bekommt beim Philips die umfangreichere Ausstattung.
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