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Rückruf bei Lidl: Listerien in "Nautica"-Forellenfilets entdeckt


Autor: Lea Mitulla

Deutschland, Mittwoch, 21. Oktober 2026

Ein Produzent ruft Fischfilet zurück, das bei Lidl verkauft wurde. Grund ist der Nachweis gefährlicher Listeria-Bakterien in einzelnen Packungen.
Listeria monocytogenes in Forellenfilets entdeckt: Lidl ruft betroffene Packungen deutschlandweit zurück. Experten warnen vor möglichen Erkrankungen nach dem Verzehr.


Der dänische Fischproduzent und Lidl-Lieferant Danforel A/S hat am Dienstag, 20. Oktober 2026, einen Rückruf für zwei seiner Produkte gestartet. Betroffen sind "Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur, 125g" und "Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer, 125g", in denen laut Hersteller der Krankheitserreger "Listeria monocytogenes" nachgewiesen wurde. Der Rückruf umfasst ausschließlich Fischfilet-Packungen mit dem Verbrauchsdatum 20.10.2026.

Regenbogenforellen-Rückruf bei Lidl: Bakterien in Fischfilet entdeckt

Die beiden Forellenfilet-Sorten wurden unter dem Markenlabel "Nautica" bei der Discounter-Kette Lidl in mehreren Bundesländern verkauft. Kunden, die eines der betroffenen Produkte gekauft haben, können es in jeder Lidl-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückerstattet. Weitere Produkte des Lieferanten und der Marke sind nicht betroffen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Betroffene Produkte: "Nautica Regenbogen Forellenfilets Natur, 125g" und "Nautica Regenbogen Forellenfilets Pfeffer, 125g"
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.10.2026
  • Grund: Listeria monocytogenes
  • Verkaufsort: Lidl
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Möglicher Insektenbefall ist die Ursache für einen weiteren aktuellen Produktrückruf. Verbraucher sollten bestimmte Frischkäseprodukte nicht mehr essen, die in mehreren Supermarkt- und Discounterketten verkauft wurden.

Ernste Krankheitsverläufe durch Listerien möglich

Rückrufe von Nahrungsmitteln aufgrund von Listerien sind keine Seltenheit – und gerade bei der Verarbeitung bestimmter Produkte ist Vorsicht geboten. Listerien können schwere Magen-Darm-Erkrankungen sowie Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen, warnt auch das Portal "Lebensmittelwarnungen.de" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Bei bestimmten Personengruppen können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Dazu zählen Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie alte und kranke Menschen.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) treten bei einer Infektion mit Listerien innerhalb von 14 Tagen erste Symptome auf, meist Durchfall und Fieber. Bei immungeschwächten Personen kann sich daraus eine Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung entwickeln. Wer eines der betroffenen Produkte gegessen hat und schwere oder anhaltende Krankheitsanzeichen erleidet, sollte zum Arzt gehen. Schwangere sollten auch ohne Symptome einen Arzt aufsuchen, wenn sie ein verunreinigtes Lebensmittel verzehrt haben.

Aktuelle Waren- und Lebensmittelrückrufe

Weitere aktuelle Rückrufe von verunreinigten Lebensmitteln und verunreinigten Waren finden Sie in unserem Rückrufe-Dossier.