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Balkonkraftwerk vs. Dach‑Solaranlage: Was lohnt sich wann? Der große Vergleich 2026

4 Min
Balkonkraftwerk vs. Dach-Solaranlage: Was lohnt sich wann?
Solarstrom vom Balkon oder Dach: Beide Wege führen zur Energiewende – der Unterschied liegt im Detail.
links: KI-generiertes Symbolbild/Gemini / rechts: Solakon/Privat
links: KI-generiertes Symbolbild/Gemini / rechts: Solakon/Privat
Ein Balkonkraftwerk – wie hier die provisorische Anlage unseres Lesers Günter – gibt es in vielen Größen und Ausführungen. Die günstigsten Sets starten bereits bei rund 300 Euro.
Kevin Kosmann

Balkonkraftwerk oder Dach-PV? Wir vergleichen Kosten, Montage und Speichergrößen – damit du die richtige Entscheidung triffst.

Die Energiewende beginnt auf dem eigenen Balkon – oder eben auf dem Dach. Doch welche Lösung passt zu wem? Während Balkonkraftwerke mit ihrer unkomplizierten Installation locken, versprechen klassische Dach-Solaranlagen deutlich höhere Erträge.

Dieser Vergleich zeigt, welche Variante sich für Ihre Situation am besten eignet – inklusive der entscheidenden Frage nach der optimalen Speichergröße.

Balkonkraftwerk vs. PV-Anlage: Die wichtigsten Unterschiede

Von der Leistung bis zur Anmeldung – so unterscheiden sich die beiden Solaroptionen im direkten Vergleich. 

Balkonanlage kompakt erklärt

  • Leistung: Bis 2000 Wattpeak (Einspeisung max. 800 Watt)
  • Anschaffungskosten: 300–1.200 Euro
  • Jährlicher Ertrag: 300–2000 Kilowattstunden (kurz kWh)
  • Ersparnis pro Jahr: 100–500 Euro
  • Amortisation: 1–3 Jahre
  • Montage: Selbstmontage möglich (Plug & Play)
  • Anmeldung: Nur Marktstammdatenregister
  • Günstiger Einstieg:

Dach-Solaranlage auf einen Blick

  • Leistung: 4–15 Kilowattpeak (kurz kWp) und mehr
  • Anschaffungskosten: 8.000–25.000 Euro (mit Speicher)
  • Jährlicher Ertrag: 4.000–15.000 kWh und mehr
  • Ersparnis pro Jahr: 800–2.500 Euro
  • Amortisation: 10–15 Jahre
  • Montage & Anschluss: Fachbetrieb erforderlich
  • Anmeldung: Netzbetreiber + Marktstammdatenregister

Anschaffungskosten im Detail

Bei einer Balkon-PV sind die Einstiegskosten überschaubar: Ein Komplettset mit zwei Modulen (ca. 800–1000 Watt) kostet im Durchschnitt zwischen 300 und 600 Euro. Anlagen mit Speicher liegen bei 700 bis 1.500 Euro je nach Größe. Die jährliche Ersparnis bewegt sich bei optimaler Nutzung bei 500 Euro.

Eine vollwertige PV-Anlage erfordert eine höhere Investition. Die durchschnittlichen Kosten liegen bei 900 bis 1.500 Euro pro kWp ohne Speicher. Konkret bedeutet das je nach Größe:

Montage und Installation

Auch bei der Inbetriebnahme gibt es große Unterschiede. 

Balkonkraftwerk per Plug & Play

Die Installation ist denkbar einfach: Module mittels Halterungssystem am Balkongeländer, auf der Terrasse oder dem Gartenhäuschen befestigen, Wechselrichter oder All-in-One-Speichersystem anschließen, Stecker in die Steckdose – fertig. Selbstmontage ist problemlos möglich, ein Elektriker wird in der Regel nicht benötigt (mit Einschränkungen wie beim Smart Meter). Der Aufwand ist überschaubar: In wenigen Stunden ist alles erledigt. Unser Leser Günter bestätigt das und schildert die Erfahrungen mit dem Solakon ONE im Komplettsystem:

„Die Installation ist kinderleicht – auch ohne Fachmann einfach anzuschließen. Es ist wahres Plug & Play und selbst für einen Laien mehr als machbar."

Dach-Solaranlage: Professionelle Installation

Hier führt kein Weg am Fachbetrieb vorbei. Die Montage umfasst:

  • Dachprüfung und Statik-Check
  • Installation der Unterkonstruktion
  • Montage der Module
  • Verkabelung und Wechselrichter-Installation
  • Anschluss an den Zählerschrank
  • Optional: Speicherintegration

Die Installationszeit beträgt typischerweise ein bis drei Tage.

Anmeldung: So funktioniert's

Balkonkraftwerk – stark vereinfacht seit 2024

Seit dem Solarpaket 1 (April 2024) ist die Anmeldung deutlich einfacher geworden: 

  • Nur noch Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur erforderlich
  • Keine separate Anmeldung beim Netzbetreiber mehr nötig
  • Vereinfachtes Formular mit wenigen Angaben
  • Frist: ein Monat nach Inbetriebnahme

Ergänzend: VDE-Norm für den Betrieb von Schutzkontakt-Stecker und Halterungssystemen. 

Dach-Solaranlage – mehr Aufwand

Für große PV-Anlagen sind folgende Schritte nötig:

  • Anmeldung beim Netzbetreiber
  • Registrierung im Marktstammdatenregister
  • Zähleraustausch (Zweirichtungszähler)
  • Ggf. Anmeldung für Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung beträgt aktuell für Anlagen bis 10 kWp bei Teileinspeisung 7,94 Cent/kWh, bei Volleinspeisung 12,6 Cent/kWh (Stand: Februar 2025). 

Speichergröße: Die entscheidende Frage

Ob ein Solarspeicher sinnvoll ist hängt von den individuellen Verbrauchsgewohnheiten ab. Das solltest du vor der der Anschaffung wissen. 

Speicher bei Balkon-PV 

Ohne Batteriespeicher geht überschüssiger Strom unentgeltlich ins öffentliche Netz verloren. Ein passender Speicher kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen – oft von 30 bis 40 auf 70 bis 80 Prozent. Amortisationsrechnung für kleinen Haushalt vs. Familie zum Nachlesen. 

Empfohlene Speichergrößen

  • Single/Paar (bis 800 Watt):
    • Empfohlener Speicher: 1–2 kWh
    • Ideal für geringen Grundverbrauch
  • 800-Watt-Standard-System:
    • Empfohlener Speicher: 2 kWh (optimal)
    • Beste Balance aus Kosten und Nutzen
  • Familie/höherer Bedarf (1600–2000 Watt):
    • Empfohlener Speicher: 2–4 kWh
    • Maximiert den Eigenverbrauch

Faustregel: Speicher meist ab zwei Modulen sinnvoll, vor allem wenn man tagsüber nicht zu Hause ist. Ab drei Modulen lohnt sich ein Speicher mit rund zwei kWh Kapazität. Über den Verbrauch: Größe = 1-2x tägliche Grundlast. Die Mehrersparnis durch einen Speicher liegt bei etwa 50–100 Euro pro Jahr. Ein günstiger Einstieg mit flexibler Erweiterungsoption gelingt durch den Solakon ONE*. 

Dach-Solaranlage & Speicher

Hier gilt eine andere Dimensionierung:

  • Ohne Speicher: Höherer Anteil Netzeinspeisung, aber geringere Investition
  • 5–10 kWh Speicher: Standard für Einfamilienhäuser mit 4–10 kWp Anlage
  • Größere Speicher (10+ kWh): Sinnvoll bei Wärmepumpe oder E-Auto

Der Speicher erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30 auf 60–80 % und macht die Anlage weitgehend unabhängig vom Netzstrom.

Kompakt erklärt: Wann lohnt sich was?

Auf den Punkt gebracht – welches System lohnt sich für wen? 

Balkonkraftwerk ist ideal für:

  • Mieter ohne Zugang zum Dach
  • Kleines Budget (unter 1.500 Euro)
  • Unkomplizierte Lösung ohne Handwerker
  • Wohnungseigentümer, die keine Zustimmung der WEG benötigen
  • Flexible Standorte (Balkon, Terrasse, Garten, Fassade)
  • Balkon-PV bei Solakon konfigurieren*

Dach-PV ist ideal für:

  • Eigenheimbesitzer mit geeigneter Dachfläche
  • Hoher Stromverbrauch (über 3500 kWh/Jahr)
  • E-Auto oder Wärmepumpe in Betrieb oder geplant
  • Langfristige Investition mit maximaler Rendite
  • Einspeisevergütung als zusätzliche Einnahmequelle

Mini-PV-Leistungsvergleich: Einstiegsmodell vs. XXL-Set

Zwei beliebte Größen – Duo (zwei Module) vs. Quattro (vier Module) – im direkten Vergleich: 

Solakon onLite (900 Watt)

  • Anwender: Einsteiger & kleine Haushalte (z. B. Single, Rentnerpaar)
  • Nennleistung: 900 Watt (zwei Module)
  • Jahresertrag: 900 kWh und mehr realistisch (bifazial) 
  • Jährliche Ersparnis: 150–250 Euro
  • Eignung: Grundlastabdeckung (Kühlschrank, WLAN-Router, Stand-by-Geräte)
  • Speichererweiterung: Optional mit Solakon ONE (2 kWh empfohlen)
  • Ideal für:
    • Kostengünstiger Einstieg in die Balkon-PV-Welt
    • moderate Stromverbräuche (ca. 1500–3000 kWh/Jahr)
  • onLite bei Solakon ansehen* (Speicher konfigurierbar)

Solakon onPower (2000 Watt)

  • Anwender: Familien & höherer Bedarf
  • Nennleistung: 2000 Watt (vier Module)
  • Jahresertrag: 2000 kWh und mehr (bifazial)
  • Jährliche Ersparnis: ca. 300–450 Euro
  • Eignung: Hoher Eigenverbrauch, ganztägige Grundlast plus Spitzenlasten
  • Speichererweiterung: Optional mit Solakon ONE (2–6 kWh empfohlen für optimale Nutzung)
  • Ideal für:
    • Haushalte mit höherem Stromverbrauch durch Home Office oder E-Auto (ab 4000 kWh
    • maximale Eigenverbrauchsquote durch Speicher
    • langfristige Amortisation
  • onPower im Shop ansehen* (Speicher konfigurierbar)

Zum Nachlesen: Alle Solakon-Sets klein bis groß im Überblick

Solakon onPower: Hier entlang

Fazit: Die richtige Wahl treffen

Balkonkraftwerke sind der perfekte Einstieg in die Solarenergie – günstig, flexibel und ohne bürokratischen Aufwand. Wer mehr Strom erzeugen und langfristig größere Einsparungen erzielen möchte, sollte eine vollwertige Photovoltaikanlage in Betracht ziehen.

Die Kombination aus beiden? Absolut möglich! Ein Balkonkraftwerk kann heute den Einstieg markieren – und später durch eine Dachanlage ergänzt werden. Mit dem onPower 2000 Watt plus All-in-One-Speicher* gelingt dir der Einstieg für unter 900 Euro! 

Balkon-PVs bei Solakon ansehen

Hinweis: Preise und Förderungen können je nach Region und Zeitpunkt variieren. Für eine individuelle Beratung empfiehlt sich der Kontakt zu einem lokalen Fachbetrieb.

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