Reisewarnung Ostern 2026: Auswärtiges Amt warnt vor Kuba & Co.
Autor: Stefan Lutter
Deutschland, Donnerstag, 19. März 2026
Das Auswärtige Amt verschärft kurz vor Ostern seine Reisehinweise für mehrere Destinationen. Besonders drastisch fällt die Warnung für Kuba aus.
Ein Traumurlaub unter Palmen, kristallklares Wasser und karibisches Flair – doch genau diese Vorstellung könnte für Kuba-Reisende zum Albtraum werden. Kurz vor den Osterferien schlägt das Auswärtige Amt Alarm: Die Sicherheitslage auf der Karibikinsel hat sich dramatisch verschlechtert. Eine massive Energiekrise lähmt das öffentliche Leben, Stromausfälle dauern stundenlang an, und die Kriminalität nimmt besorgniserregend zu. Selbst Airlines streichen ihre Flüge, weil der Treibstoffmangel eine sichere Versorgung unmöglich macht. Die Bundesregierung spricht eine eindringliche Warnung aus – von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten.
Zeitgleich aktualisiert das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für beliebte Mittelmeer-Destinationen. Türkei, Ägypten und Griechenland stehen bei deutschen Urlaubern hoch im Kurs, doch die regionalen Spannungen im Nahen Osten werfen Fragen auf: Sind diese Länder noch sicher?
Osterferien: Auswärtiges Amt warnt vor diesen beliebten Urlaubsländern
Unmittelbar vor den Osterferien verschärft das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für mehrere Destinationen. Während beliebte Urlaubsziele wie Türkei, Ägypten und Griechenland weiterhin bereisbar bleiben, rät die Bundesregierung nun dringend von Reisen nach Kuba ab. Die Sicherheitslage auf der Karibikinsel hat sich dramatisch zugespitzt. Gleichzeitig sorgen regionale Spannungen im Nahen Osten für Unsicherheit bei Urlaubsplanungen.
Kurz vor den Osterferien aktualisiert das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für zahlreiche Destinationen. Besonders drastisch fällt die Warnung für Kuba aus: "Von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten", heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung der Bundesbehörde. Grund für diese eindringliche Warnung ist eine Kombination aus steigender Kriminalität und einer massiven Energiekrise, die das öffentliche Leben auf der Karibikinsel nahezu zum Erliegen bringt. Gleichzeitig verschärft das Ministerium seine Hinweise für die Türkei, während für Ägypten und Griechenland keine generellen Reisewarnungen bestehen.
Die Sicherheitslage auf Kuba verschlechtert sich zusehends. Nach Angaben des Auswärtigen Amts nimmt die Zahl der Diebstähle und Körperverletzungen erheblich zu. Reisende werden in Einzelfällen sogar mit Waffen bedroht. Besonders gefährdet sind alleinreisende Frauen, die Opfer von Sexualstraftaten werden könnten. Hinzu kommt eine akute Energiekrise, die zu stundenlangen, landesweiten Stromausfällen führt. Die Folgen der Krise sind weitreichend:
- Die Wasserversorgung ist von massiven Einschränkungen betroffen
- Das Internet fällt regelmäßig aus
- Die medizinische Versorgung ist stark beeinträchtigt
- Mehrere Airlines haben Flüge ab und nach Kuba ausgesetzt
- Andere Fluggesellschaften führen Rückflüge nur mit Tankstopp auf benachbarten Inseln durch
Energiekrise lähmt Kubas Infrastruktur
Ursache für den dramatischen Energiemangel ist die starke Abhängigkeit von Öllieferungen aus Venezuela, die infolge von US-Interventionen zum Erliegen gekommen sind. Die bereits marode Infrastruktur des Inselstaats trifft die Krise mit voller Wucht. Die Versorgung für kommerzielle Flüge ist laut Reisereporter mindestens bis zum 11. März 2026 nicht gesichert. Seit dem 10. Februar 2026 gilt die außergewöhnliche Reiseempfehlung, die auf erheblichen Auswirkungen eines akuten Treibstoffmangels basiert.