Deutschland
Corona-Beschränkungen

Einreise-Regeln für Italien: Diese Corona-Beschränkungen gelten für deinen Urlaub

Die Corona-Beschränkungen in Italien sind deutsch restriktiver als in Deutschland. Was man für einen Italien-Urlaub wissen muss.
Einreise nach Italien: Diese Regeln gelten für Urlauber
Nach mehr als zwei Jahren wieder unbeschwerten Urlaub möglich? Das Auswärtige Amt hat den Hochrisiko-Status für Italien aufgehoben. Trotzdem gibt es noch einige Beschränkungen. Im Bild: Monterosso al mare in Ligurien. Foto: user32212/pixabay.com

Nach mehr als zwei Jahren scheint die Corona-Pandemie überwunden. Die Beschränkungen wurden in Deutschland wie in anderen Ländern auf ein Minimum heruntergefahren, der Hochrisikostatus aufgehoben. Kein Wunder also, dass die Urlaubsplanung wieder an Bedeutung gewinnt. Als besonders beliebt gilt in diesem Jahr vor allem Italien, für das das Auswärtige Amt am 27. Februar 2022 den Hochrisiko-Status aufgehoben hat. 

Italien hat zudem seit dem 1. Mai geänderte Einreisebestimmungen. Das wichtigste: Italien hat derzeit strengere Corona-Regeln als Deutschland. Daher brauchen Urlauberinnen und Urlauber nach wie vor einen 3G-Nachweis. Also eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene vollständige Impfung, die nicht älter als neun Monate ist und mit einem EMA-zugelassenen Impfstoff vorgenommen wurde. Einen Genesenennachweis, der nicht älter ist als sechs Monate, ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder ein Antigentest, der maximal 48 Stunden alt ist.

Genesenennachweise in Italien nur sechs Monate gültig

Kinder, die nicht älter als sechs Jahre sind, haben keine Nachweispflicht. Sie müssen jedoch in Quarantäne, wenn beide Elternteile ohne 3G-Nachweis nach Italien einreisen würden. Ab sieben Jahren gelten dieselben Einreisebedingungen wie bei Erwachsenen. Um seine Impfung nachzuweisen, ist innerhalb der Europäischen Union (EU) nicht nur der gelbe Impf-Ausweis möglich, sondern auch das digitale Covid-Zertifikat - sowohl als Smartphone-App als auch in Papierform.

Außerdem wichtig: Sowohl Impfnachweise, als auch Genesenennachweise haben in Italien nur eine Gültigkeit von sechs Monaten. Für Menschen mit Booster-Impfung gibt es dagegen keine zeitliche Beschränkung. Nicht mehr notwendig ist eine Anmeldung der geplanten Reise im Online-Formular der Regierung für Reisende. 

Menschen ohne 3G-Nachweis müssen sich in Italien umgehend für fünf Tage in Quarantäne begeben, und die zuständigen Gesundheitsbehörden über den Aufenthaltsort informieren. Damit die Quarantäne aufgehoben werden kann, muss ein gültiger Antigen- oder PCR-Test vorgelegt werden. Zusätzlich gilt in Italien der Mindestabstand von einem Meter. 

Regelungen innerhalb Italiens größtenteils aufgehoben

Abgesehen davon, wurden die 3G-Regelungen zum 1. Mai überwiegend aufgehoben. Für den Besuch in Kinos, Diskotheken, Restaurants oder Bars braucht es nun keinen Nachweis mehr. Für Besuche in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern bleibt die Nachweispflicht jedoch noch mindestens bis Ende des Jahres bestehen. 

Die Maskenpflicht wurde ebenfalls gelockert. Sie gilt inzwischen nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln (FFP2-Maskenpflicht), bei Sport- und Kulturveranstaltungen sowie innerhalb geschlossener Räume bis zum 15. Juni 2022. Auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern (in beiden ebenfalls eine FFP2-Maskenpflicht) bleibt die Regelung bestehen. In Restaurants dagegen gibt es keine bestehende Maskenpflicht mehr. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht drohen hohe Geldstrafen.