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WhatsApp 2020: Diese Änderungen kommen - Werbung, beliebte Funktionen, Datenvolumen und mehr

WhatsApp Änderungen 2020: Der beliebteste Messenger-Dienst bekommt in diesem Jahr einige Neuerungen spendiert. Welche Änderungen geplant sind und welche alten Funktionen dafür wegfallen, erfahren Sie bei uns im Überblick.
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WhatsApp im Jahr 2020. Eines bleibt definitiv beim Alten: WhatsApp ist weiterhin der beliebteste Messenger-Dienst weltweit. Doch in diesem Jahr wird sich einiges für die Millionen Nutzer ändern. Was genau, hat inFranken.de zusammengefasst.

Werbung auf WhatsApp? Facebook legt Pläne auf Eis

Im Mai 2019 kündigte Facebook an, dass ab dem 1. Januar 2020 Werbeanzeigen im Messenger-Dienst "WhatsApp" ausgespielt werden sollten. Doch bisher ist keine Spur davon zu sehen. Und nun ist auch klar, warum: Mutterkonzern "Facebook" hat die dafür verantwortliche Abteilung aufgelöst und die Werbung-Pläne für "WhatsApp" vorerst auf Eis gelegt. Das berichtet das Wall Street Journal. Zudem sollen bereits geschriebene App-Codes, die bereit zur Präsentation waren, aus dem Verkehr gezogen worden sein.

Die Pläne, die im Frühjahr auf der Konferenz "FMS" bekannt wurden, sahen vor, dass der "Status-Fenster"-Bereich von der Werbung betroffen sein sollte. Dabei geht es um displayfüllende Anzeigen. Den Recherchen des WSJ zufolge, werden diese Pläne auch umgesetzt - allerdings nicht im Frühjahr 2020. Was nun bekannt wurde, schafft lediglich Spekulationen aus der Welt, welche davon gesprochen haben, dass bald Werbeanzeigen im kompletten Messenger-Service ausgespielt werden sollen. Davon hat "Facebook" definitiv Abstand genommen.

Neue WhatsApp-Funktion verhindert automatischen Foto- und Video-Download

"WhatsApp" führt in der neuesten Version des "Apple"-Betriebssystems "iOS" ein praktisches Feature ein. Dabei sparen sich Millionen Nutzer große Mengen an Datenvolumen.

"WhatsApp"-User können in Zukunft ihren Datenverbrauch deutlich besser regulieren. Hintergrund des neuen Features sind Klagen von Nutzern über zugemüllte Download-Ordner durch Foto- und Videodateien, die im Messenger verschickt werden - beispielsweise in "WhatsApp"-Gruppen.

  • Wählen Sie die "Einstellungen" von "WhatsApp"
  • Gehen Sie in den Menüpunkt "Daten- und Speichernutzung"
  • Aktivieren Sie "reduzierten Datenverbrauch"

Zusätzlich kann in den Einstellungen zu "WhatsApp" definiert werden, welcher Dateityp über mobiles Internet oder WLAN heruntergeladen werden soll. Das geht aus einem aktuellen "Changelog" der "iOS"-Version "2.20.10" hervor, worüber der Technik-Blog WABetaInfo aufklärt. Der exakte Veröffentlichungstermin des neuen "WhatsApp"-Updates geht daraus nicht hervor.

2020: Chatexport-Funktion bei WhatsApp entfällt

Der beliebte Social-Media-Messenger hat in seiner neuesten Version eine beliebte Funktion gestrichen: Der Chatexport fällt bei WhatsApp weg, wie golem.de berichtet. Dahinter steckt vermutlich der Patentstreit mit "Blackberry".

Bisher war es möglich, den Chatverlauf zu sichern. Das ging ziemlich einfach: Über den Menüpunkt "Chat exportieren" konnten Gespräche zwischen einzelnen Usern und in Gruppen gespeichert werden. Auf diese Funktion müssen die Nutzer nun verzichten. Was ändert sich noch in diesem Jahr für die WhatsApp-User?

WhatsApp: "Dark-Mode" soll kommen

Das "WhatsApp"-Update bezüglich des sogenannten "Dark-Modes" soll 2020 endlich realisiert werden. Bisher wurde es in einer Beta-Version getestet. Nutzer können damit die Beleuchtung des Messenger-Dienstes regulieren. Bisher stehen den Test-Nutzern drei Darstellungsformen zur Verfügung:

  • System Default: WhatsApp prüft ihre Android-Version und erkennt, ob Sie systemweit bereits den Dark-Mode nutzen. Ist dies der Fall, so wird das Farbschema automatisch angepasst.
  • Light Theme: Die klassische WhatsApp-Oberfläche, wie Sie sie bereits kennen.
  • Dark Theme: Der abgedunkelte Modus, der vor allem auf nachtblaue Farben setzt

Eines bleibt allerdings offen: Wann genau das Update kommen wird, ist bisher unbekannt.

Bezahlen mit WhatsApp

Der Bezahldienst "Facebook Pay" wurde im November 2019 vorgestellt. So können Nutzer via "Facebook", "Instagram" und "WhatsApp" Zahlungen vornehmen. Dies wird im neuen Jahr 2020 in allen Feinheiten realisiert. Das berichtet das Branchenmagazin The Verge.

Wollen "WhatsApp"-User den Dienst nutzen, müssen sie ihr App-Konto mit "PayPal" oder ihrer Kreditkarte verknüpfen. Bisher gab es lediglich in Indien Tests für den neuen Bezahldienst. Wann genau, die Neuerung in Deutschland angewendet wird, ist noch unklar.

WhatsApp: Selbstzerstörende Nachrichten bald verfügbar

"WhatsApp" plant eine Selbstzerstörungsfunktion, mit der Nutzer Nachrichten zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch löschen können. Andere Apps wie Signal, Telegram und Snapchat verfügen bereits über eine solche Funktion. WhatsApp plant diese Funktion nun auch und testet sie in ihrer Betaversion.

Nach Informationen von WABetaInfo sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis das Feature für alle Nutzer verfügbar ist. Bereits in der aktuellsten Version des Messengers wurde die Funktion bereits erwartet.

Nutzer können sich selbst aus mehreren Optionen einen Timer auswählen, um die Nachricht automatisch löschen zu lassen. Die kürzeste Zeit ist eine Stunde. Das Maximum liegt bei einem Jahr. Wenn man einen Zeitpunkt eingestellt hat, dann verschwinden Nachrichten automatisch nach Ablauf der bestimmten Zeit.

Für die selbstzerstörenden Nachrichten spricht vor allem der Punkt des Datenschutzes. Denn nicht nur auf dem eigenen Gerät verschwindet die Nachricht - auch beim Empfänger verschwinden die Nachrichten nach Ablauf der Frist. Ob das der Fall ist, wenn jemand eine ältere Version von WhatsApp verwendet, ist noch unklar.

Beim manuellen Löschen, das WhatsApp bereits länger anbietet, funktioniert das Löschen mit einer veralteten Version nicht.

WhatsApp-Aus für viele Nutzer

Auf zahlreichen Smartphones ist "WhatsApp" ab 2020 nicht mehr in der neuesten Version verfügbar. Der Messenger-Dienst beendet bereits zum 1. Januar 2020 den Support für "Windows-Phones".

Zudem erhalten "iPhone"-Nutzer mit der "iOS 8"-Version des Betriebssystems und ältere Generationen keine Updates mehr. Davon betroffen sind auch alle älteren Versionen ab Version "2.3.7" bei "Android". Das berichtet "WhatsApp" im FAQ-Blog.

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