WhatsApp plant Besonderheit für Kinder - mit Eltern-Kontrolle

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WhatsApp plant Kinderkonten mit mehr Sicherheit und Elternkontrolle. Was die neuen Accounts bieten und was Familien jetzt wissen sollten.

WhatsApp ist aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum noch wegzudenken – und das bereitet vielen Eltern Sorgen. Nun plant der Meta-Konzern eine Lösung: spezielle Kinderkonten mit erweiterten Sicherheits- und Kontrollmechanismen. Eltern sollen künftig stärker eingreifen können und beispielsweise Kontakte sowie Nutzungszeiten verwalten. Ziel ist es, einen sichereren digitalen Raum für Minderjährige zu schaffen und gleichzeitig dem wachsenden regulatorischen Druck rund um den Jugendschutz zu begegnen. Meta hat ähnliche Funktionen bereits bei Instagram eingeführt und überträgt dieses Modell nun auf WhatsApp. Für Familien könnte das eine wichtige Unterstützung im Umgang mit sozialen Medien sein.

Sekundäre Accounts bei WhatsApp geplant

Dass WhatsApp immer mal wieder neue Entwicklungen vorantreibt, ist bekannt. Auch im Moment läuft wieder eine Testphase. Bei WABetaInfo ist zu lesen, dass es in der Beta für Android (Version 2.26.1.30) Kinderaccounts gibt. Diese werden auch als sekundäre Konten bezeichnet. 

Diese Konten heißen daher "sekundär", weil sie an den Account eines Erziehungsberechtigten gekoppelt sind. Die Konten sind auch keine Vollversionen, sondern bieten nur ausgewählte Features an, die Kinder unter 18 Jahren bedenkenlos verwenden können sollen. 

Sinn der Kopplung der Accounts ist es, dass die Eltern einen Überblick darüber behalten, welche Funktionen den Kindern zur Verfügung stehen. Für die Erwachsenen intransparent bleiben aber die tatsächlichen Chatverläufe oder Gespräche, da die Privatsphäre der Kinder geschützt werden soll. Die Kinderaccounts sollen der Aufsichtspflicht der Erwachsenen gerecht werden, gleichzeitig aber dem Datenschutz Rechnung tragen.

Wie möchte WhatsApp für erhöhte Sicherheit sorgen?

Die Erziehungsberechtigten können schon bei der Einrichtung des Kinderkontos verschiedene Datenschutz-Einstellungen selbst vornehmen.

Ein ganz wichtiges Feature dabei ist, die Einstellung der Kontakte. Mit wem darf und soll das Kind in Kontakt treten dürfen? Wer darf das Kind anrufen? Beispielsweise kann man den Account so einschränken, dass nur Kontakte, die im Telefonbuch des Geräts eingetragen sind, auch telefonieren oder Nachrichten senden können. 

Diese Beschränkungen kannst du bei einem gewöhnlichen Konto nicht einstellen. Doch bei Kindern ist es besonders wichtig, dass ihr digitaler Raum geschützt ist, denn Kontakte sind heutzutage online schnell geknüpft und können auch eine Gefahr darstellen, beispielsweise wenn persönliche Daten abgefragt werden.

Welche Kontoinformationen sollen Kinderaccounts nicht veröffentlichen?

Wenn der Account eines Elternteils mit einem Kinderaccount verknüpft ist, erhält der Erwachsene immer mal Benachrichtigungen darüber, welche Aktivitäten von dem Kinderaccount ausgehen. Allerdings gibt WhatsApp aktuell noch nicht preis, um welche Daten es sich exakt handelt. 

Was klar ist, dass es sich bei den Daten nicht um Chatverläufe oder Gesprächsprotokolle dreht, da diese durch den Datenschutz gesichert sind. Denn auch bei der Kommunikation, die über die Kinderaccounts erfolgt, ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert. 

Laut WABetaInfo soll es vielmehr um Informationen über Weiterentwicklung oder Änderung bestimmter Features gehen. Doch auch WhatsApp ist gerade noch damit befasst, diese Dienste einzurichten und veröffentlicht noch keine endgültigen Informationen. Mit einem der nächsten Updates sollen die Kinderaccounts für jedermann zugänglich werden.

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