WhatsApp schafft Avatare ab: Das ändert sich für dich
Autor: Julian Drescher
Deutschland, Mittwoch, 13. Mai 2026
WhatsApp grenzt die Möglichkeiten für dein Profilbild ein. Wer Avatare nutzt, muss sich bald eine Alternative suchen.
WhatsApp gehört für Millionen Menschen in Deutschland zum Alltag. Der Messenger von Meta wird ständig weiterentwickelt - doch nicht jede Funktion überlebt auf Dauer. Nun trifft es ein Feature, das viele Nutzer zwar kennen, aber offenbar nur wenige regelmäßig genutzt haben.
Wer bislang einen Avatar als Profilbild verwendet hat, muss jetzt handeln. Denn WhatsApp entfernt die Avatar-Funktion schrittweise aus der App - auf Android und iOS gleichermaßen. Für Betroffene bedeutet das: Das Profilbild muss neu eingestellt werden.
Avatar-Funktion wird komplett aus WhatsApp entfernt
WhatsApp beendet offiziell die Unterstützung für die Avatar-Funktion, wie das auf WhatsApp-News spezialisierte Portal WABetaInfo berichtet. Nutzer könnten demnach keine neuen Avatare mehr erstellen. Auch das Bearbeiten bestehender Avatare werde in Kürze nicht mehr möglich sein. Avatare würden zudem aus dem Profil entfernt.
Die Funktion war 2025 eingeführt worden. Nutzer konnten damit digitale Abbilder von sich erstellen und individuell anpassen - von Gesichtszügen über Frisuren bis hin zu Kleidung und Hintergründen. Der Avatar wurde zusätzlich zum Profilbild angezeigt und wechselte per Animation zwischen Foto und digitaler Figur.
Betroffene Nutzer sehen laut WABetaInfo in der App bereits eine Info-Karte mit dem Hinweis, dass keine neuen Avatare mehr erstellt werden können. WhatsApp teilt Nutzern zudem mit, dass bestehende Avatare bald nicht mehr bearbeitet werden können und vom Profil entfernt werden.
Zugriff verschwindet aus Einstellungen, Chats und Tastatur
Mit dem aktuellen Umbau entfernt WhatsApp laut WABetaInfo alle zentralen Zugriffspunkte. Der Avatar-Bereich verschwinde aus den Einstellungen, aus der Chat-Info und sogar aus der Tastatur. Nutzer könnten ihre Avatare damit nicht mehr direkt in Chats auswählen oder verschicken.
Die Abschaffung erfolge dabei nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise, heißt es im Bericht. Bereits seit einigen Monaten laufe der Prozess im Hintergrund. In den vergangenen Tagen sei die Umstellung deutlich ausgeweitet worden. Immer mehr Accounts würden den Zugriff auf die Funktion verlieren.