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WhatsApp-Regeln

WhatsApp-Regeln die du nicht brechen darfst: Kontosperrung droht

Allgemeine Geschäftsbedingen lesen die wenigsten Menschen, doch manche Regeln sollte man kennen. Denn verstößt man bei WhatsApp gegen eine dieser Regeln, könnte das WhatsApp-Konto - und mit ihm alle Chats - gelöscht werden.
Dreiste WhatsApp-Nachrichten im Umlauf
Verstößt man gegen bestimmte WhatsApp-Regeln, kann das Konto gelöscht werden. Foto: HeikoAL/Pixabay
  • Regeln für WhatsApp: Das sollten Nutzer wissen
  • Viele mögliche Verstöße: Fake News, Beleidigung, Telefonnummer ändern
  • Sperrung von WhatsApp-Konto möglich

Mehr als 58 Millionen Menschen in Deutschland benutzen täglich den beliebten Messengerdienst WhatsApp. Rein praktisch ist das nachvollziehbar, liefert WhatsApp nicht nur die Möglichkeit Texte schnell auszutauschen, sondern auch Bilder und Videos zu verschicken. Doch welchen Regeln man eigentlich bei der Installation der beliebten App zugestimmt hat, das ist nicht jedem bekannt. Manche davon sind dem Facebook-Unternehmen sogar so wichtig, dass an den Regeln der Account hängt. Sprich: Verstößt man gegen mehrere Regeln, darf WhatsApp den Account, und mit ihm sämtliche Chats, ersatzlos löschen.

Kontosperrung droht: Diese WhatsApp-Regeln darf man nicht brechen

Dieses Recht hat sich WhatsApp in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen festgeschrieben, denen man vor der Nutzung zustimmen muss, meistens in einem großen Text-Wall versteckt. Ist der Account einmal gesperrt, hilft auch neu Installieren nichts, sondern nur eine neue Telefonnummer. Die meisten Verstöße, die zu einer WhatsApp-Konto-Sperre führen können, berufen sich allerdings auf einen höflichen Umgangston oder allgemeine Gesetze. Auch aktuelle Entwicklungen hat die Facebook-Tochter berücksichtigt. Hier die wichtigsten WhatsApp-Regeln im Überblick:

  • Verbreitung von Fake News: Offensichtliche Falschinformationen, wie über eine flache Erde, Echsen-Menschen oder Erzählungen mit antisemitischen Hintergründen sieht WhatsApp gar nicht gerne. Damit verstößt man gegen die Regel, keine Falschinformationen zu verbreiten - auch, wenn es sarkastisch gemeint sein sollte.

  • Beleidigung anderer Nutzer: Klar, wo Kommunikation herrscht, da kann es auch zu einem raueren Umgangston kommen. Dass man dabei aber keine Grenzen überschreiten sollte, hat WhatsApp ebenfalls in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen hinterlegt. Deswegen: Bevor es beleidigend wird, lieber ignorieren. Denn auch hier kann ein Verstoß zum Verlust des WhatsApp-Kontos führen.

  • Gewaltandrohung gegen andere Nutzer: Die Gewaltandrohung verstößt ebenfalls gegen die von Facebook aufgestellten Regeln. Auch hier gilt: Lieber zweimal überlegen, ob manche Texte nicht missverstanden werden könnten. Darüber hinaus können Drohungen außerdem nach dem Gesetz strafbar sein.

  • Gewaltaufruf: Was bei der Androhung gilt, gilt auch bei dem Aufruf zu Gewalt. Nicht nur illegal, sondern auch ein Verstoß gegen die WhatsApp-Regeln. Dabei inbegriffen ist auch das Teilen von Inhalten bei denen Gewaltverbrechen zu sehen sind.

  • Versenden von Spamnachrichten: Wir kennen sie alle, die Prinzen aus Afrika, die nur 10.000 Euro brauchen um an ihr Geld zu kommen, oder das gewonnene Vermögen, für das man nur kurz die Bankdaten online eingeben muss. Wer solche Spam-Nachrichten verbreitet, läuft Gefahr, sein WhatsApp-Konto zu verlieren.

  • Eine falsche Identität verwenden: Wer den Messenger nicht mit seinem richtigen Namen nutzt, verstößt ebenfalls gegen die Nutzungsbedingungen. Schließlich gilt: Bei einer Unterhaltung soll der Gegenüber wissen, mit wem er es zu tun hat. Intention hinter der Regel: Man soll sich nicht als eine andere Person ausgeben.

  • Ausspionieren anderer Nutzer: WhatsApp hat in seinen Regeln festgelegt, dass keine Informationen von oder über Nutzer und Nutzerinnen, egal in welcher Form, beschafft werden dürfen.

  • Schadcodes wie Viren, Trojaner oder veränderte Software verbreiten: Da über WhatsApp auch Dateien verschickt werden dürfen, hat Facebook ebenfalls festgelegt, dass ihr keine veränderte Software oder Viren an andere Nutzerinnen und Nutzer verschicken dürft. Die Manipulation der App an sich ist ebenfalls untersagt.

  • Telefonnummer zu oft wechseln: Weil WhatsApp nur mit der Telefonnummer als Verifizierung arbeitet, kann es bei exzessivem Wechseln der Telefonnummer vorkommen, dass man von dem Verifizierungsprozess ausgeschlossen wird. Die Folge: Auch hier ist das Konto weg.