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Whatsapp funktioniert ab November auf vielen Smartphones nicht mehr - diese sind betroffen

Schlechte Nachrichten für WhatsApp-Nutzer: Ab dem 1. November 2021 funktioniert der Messenger-Dienst auf einigen Smartphones nicht mehr. Etwa 43 Handys sind betroffen - darunter auch beliebte iPhone-Modelle. Hier erfährst du, ob du die App weiter nutzen kannst.
 
  • WhatsApp: Ab 1. November funktioniert der Messenger-Dienst auf einigen Smartphones nicht mehr
  • Liste mit betroffenen Modellen macht bereits die Runde
  • Beliebte Apple-Modelle sollen dabei sein
  • Hoffnungsschimmer: Bei manchen Modellen lässt sich noch ein Betriebssystem-Update finden

Der November steht vor der Tür und das heißt, dass in wenigen Wochen der Messenger-Dienst WhatsApp auf mindestens 43 Smartphones nicht mehr laufen wird. WhatsApp gab bekannt, dass die Anwendung demnächst auf bestimmten Smartphone-Modellen nicht mehr vollumfänglich funktionieren wird. Grund dafür sind die veralteten Betriebssysteme auf den Handys. In bestimmten Abständen hören die Macher des Messengers auf, den Service für ältere Betriebssysteme weiterzuentwickeln. 

WhatsApp-Schock für Nutzer: Kein Support mehr für viele Smartphones

Zum einen befürchten sie fehlende Sicherheitsupdates für alte Software. Zum anderen müssen auf diese Weise neue Funktionen vorher nicht auf einer unüberschaubaren Anzahl an Betriebssystem-Versionen getestet werden. Somit wird regelmäßig "ausgemistet".

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Ab dem 1. November 2021 kann WhatsApp nur noch auf Smartphones mit den Betriebssystemen Android 4.1, iOS 10 und KaiOS 2.5.1 installiert und genutzt werden. Das US-Businessmagazin Entrepreneur hatte über die Pläne berichtet und bereits eine Liste der betroffenen Modelle veröffentlicht: 

  • Apple: iPhone SE, iPhone 6S, iPhone 6S Plus (ohne IOS 10)
  • Alcatel: One Touch Evo 7 
  • Huawei: Ascend G740, Ascend Mate, Ascend D Quad XL, Ascend D1 Quad XL, Ascend P1 S und Ascend D2 
  • LG: Lucid 2, Optimus F7, Optimus F5, Optimus L3 II Dual, Optimus F5, Optimus L5, Optimus L5 II, Optimus L5 Dual, Optimus L3 II, Optimus L7, Optimus L7 II Dual, Optimus L7 II, Optimus F6, Enact , Optimus L4 II Dual, Optimus F3, Optimus L4 II, Optimus L2 II, Optimus Nitro HD and 4X HD, and Optimus F3Q
  • Samsung: Galaxy Trend Lite, Galaxy Trend II, Galaxy SII, Galaxy S3 mini, Galaxy Xcover 2, Galaxy Core and Galaxy Ace 2
  • Sony: Xperia Miro, Sony Xperia Neo L, Xperia Arc S
  • ZTE: Grand S Flex, ZTE V956, Grand X Quad V987 and Grand Memo
  • Weitere Hersteller: Archos 53 Platinum, HTC Desire 500, Caterpillar Cat B15, Wiko Cink Five, Wiko Darknight, Lenovo A820, UMi X2, Faea F1 and THL W8

Ob diese Liste wirklich stimmt, ist derzeit noch nicht ganz klar. Laut t-online.de wurden die betroffenen iPhones zwar damals mit einer heute nicht mehr unterstützten iOS-Version ausgeliefert - erhielten seitdem aber zahlreiche Updates. Derzeit läuft auf ihnen das aktuelle iOS. Damit würden diese Modelle noch viele Jahre WhatsApp nutzen können. 

WhatsApp empfiehlt Nutzer*innen dennoch auf neuere Smartphone-Modelle umzusteigen, um ihren Account nicht schließen zu müssen. Entrepreneur empfiehlt Betroffenen, vor dem 1. November ein Backup ihrer Chat-History zu erstellen, damit sie nicht verloren gehen. Dafür muss man in der App die Einstellungen aufrufen, den Unterpunkt "Chats" auswählen und dann einen Haken bei "Backup" setzen. 

Alternativ können Nutzer*innen auch zu Alternativen wie Telegram oder Signal wechseln. 

WhatsApp-Aus ab 1. November: Welche Smartphones sind betroffen?

Laut Bild gibt es aber noch eine andere Möglichkeit: Bei "vielen Modellen" sei unter den Einstellungen doch ein Betriebssystem-Update zu finden. Betroffene sollte also vorsichtshalber nochmal nachsehen, bevor sie ihren WhatsApp-Account aufgeben. 

Das nächste umfassende Support-Ende bei WhatsApp soll erst wieder Ende 2022 anstehen.

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