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Millionen Nutzer betroffen: Windows warnt vor Sicherheitslücke - das können Sie tun

Millionen Windows-Rechner sind derzeit von einer gefährlichen Sicherheitslücke bedroht. Durch diese Lücke können sich Dritte Zugriff auf Ihren Rechner verschaffen. Wir erklären, wie Sie Ihren Computer vor potenziellen Angreifern schützen.
 
Windows-Sicherheitslücke bedroht Millionen Nutzer
Windows-Rechner sind von einer Sicherheitslücke bedroht. Nutzer sollten auf jeden Fall darauf achten, dass ihre Version auf dem neuesten Stand ist. Foto: Photo Mix/Pixabay.com
  • Sicherheitslücke bei Windows-Rechnern 
  • Nutzer sollen Windows-Version auf den neuesten Stand bringen 
  • Unternehmen besonders gefährdet 

Windows-Rechner werden von der Sicherheitslücke CVE-2021-31166 bedroht. Diese wurden von Microsoft als kritisch eingestuft und mittlerweile durch einen Patch behoben. Aus diesem Grund sollten alle Nutzer überprüfen, ob ihre Windows-Version auf dem aktuellen Stand ist und gegebenenfalls eine Aktualisierung durchführen. Denn durch die Sicherheitslücke können Dritte auf die Windows-Rechner zugreifen. 

Auf Windows-Rechnern befindet sich eine Sicherheitslücke 

Nach Angeben von chip.de dürften vor allem größere Unternehmen im Visier der Angreifer stehen. Denn die Lücke kann ausgenutzt werden, um eine Wurm-Schadsoftware aufzuspielen, die sich dann in Windeseile von einem Rechner zum nächsten verbreitet. Private Windows-Rechner sind oft allein im Netzwerk und deshalb kein großes Ziel für die Angreifer. Dennoch sollten sie das Update nicht außer Acht lassen. 

Wie der Sicherheitsforscher Jim DeVries herausgefunden hat, sind die Enterprise-Versionen von Windows dabei besonders in Gefahr. Denn diese haben einen Remote-Management-Service grundsätzlich aktiviert, um Zugriffe von außen zuzulassen. Über zwei Millionen Rechner sollen so über das Internet erreichbar sein. Angreifer hätten hier direkten Zugriff auf die Systeme, wenn die Sicherheitslücke noch bestünde. 

Allein in Deutschland sollen so noch rund 62.000 Windows-Rechner über das Internet erreichbar sein. Auch hier gilt: Nur ein Sicherheits-Update hilft dabei, die Lücke zu schließen. Zudem sollten System-Administratoren überprüfen, ob ein Remote-Management-Service aktiviert ist und dieses sicherheitshalber abschalten, wenn es nicht gebraucht wird.