Wie setzt sich der Schufa-Score zusammen?
Autor: Christoph Eberle
Wiesbaden, Freitag, 23. Oktober 2026
Die neue Schufa-Skala bewertet die Bonität in fünf Stufen. Ab welchem Punktwert gilt ein Score als gut oder hervorragend?
Ob Kredit, Mobilfunkvertrag oder Kontoeröffnung in Deutschland – fast immer holen Banken, Unternehmen oder Vermieter eine Auskunft bei der Schufa ein. Auch bei der Wohnungssuche verlangen Vermieter häufig einen Nachweis über den Schufa-Score.
Ein positiver Wert verbessert die Chancen auf Vertragsabschlüsse, während ein negativer Score die Möglichkeiten deutlich einschränkt. Zusätzlich zu diesen Faktoren wird die Bonität nun transparenter in fünf Klassen bewertet – von „ungenügend“ bis „hervorragend“.
Bonität wird in fünf Klassen eingeteilt - von "ungenügend" bis "hervorragend"
Das neue Bewertungssystem teilt die Bonität laut Schufa in fünf Klassen ein: „Hervorragend“, „Gut“, „Akzeptabel“, "Ausreichend" und „Ungenügend“.
Ein „guter“ Score beginnt demnach ab 709 Punkten, ein Score über 776 Punkten gilt als hervorragend und öffnet die Tür zu den besten Kreditkonditionen am Markt.
Ab 642 Punkten gilt ein Score als "Akzeptabel" - die Person hat dann laut Schufa ein leicht erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung.
Ab 100 Punkten gilt ein Score als "Ausreichend". Durch "erhöhtes bis deutlich erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle" könnte es sich dann laut Schufa deutlich schwieriger gestalten, einen Kredit zu bekommen..
In der Klasse "Ungenügend" werden keine Score-Punkte berechnet: So eingestufte Personen sind laut Schufa ihren Zahlungsverpflichtungen - etwa offene Rechnungen oder Kreditraten - trotz mehrfacher Mahnungen nicht nachgekommen. Erst nach Begleichung dieser Forderungen wird wieder ein Score ermittelt.