Riester-Rente von der Sparkasse: Verbraucherzentrale prüft Sammelklage
Autor: Christoph Eberle
Deutschland, Montag, 26. Oktober 2026
Die Verbraucherzentrale prüft seit Ende Oktober Sammelklagen wegen hoher Kosten bei der Auszahlung von Riester-Banksparplänen der Sparkassen. Dafür sucht sie Betroffene.
Die Verbraucherzentrale prüft nach eigenen Angaben Sammelklagen gegen Sparkassen, die beim Übergang von Riester-Banksparplänen in die Auszahlungsphase Abschluss-, Vermittlungs- und Verwaltungskosten berechnet haben.
Was ist das Problem bei Riester-Banksparplänen der Sparkassen? Um wie viel Geld geht es?
Riester-Banksparpläne der Sparkassen können beim Start der Rentenauszahlung mit Kosten belastet werden. Dazu zählen:
- Abschlusskosten
- Vermittlungskosten
- Verwaltungskosten
Diese Kosten können laut Verbraucherzentrale schnell mehrere 100 oder über 1000 Euro betragen und verringern so das angesparte Guthaben. Die Folge: Betroffene Sparer erhalten womöglich weniger Riester-Rente, als ihnen zusteht.
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Warum strebt die Verbraucherzentrale eine Sammelklage gegen Sparkassen an?
„Wer jahrelang für das Alter spart, sollte nicht erst kurz vor der Rente von hohen Kosten erfahren. Wir wollen herausfinden, welche Sparkassen solche Kosten berechnet haben und ob wir das Geld mit Sammelklagen zurückholen können“, erklärt Katarzyna Guzenda, Referentin im Team Sammelklagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands in einer Pressemitteilung.
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