Was ist Vitamin E?

Vitamin E bezeichnet eine ganze Stoffgruppe sogenannter Tocopherole und Tocotrienole und zählt neben Vitamin A und C zu den wichtigsten Zellschutzvitaminen. Doch was ist seine Aufgabe? Durch seine antioxidative Wirkung ist es in der Lage, schädliche Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, unschädlich zu machen. Freie Radikale können beispielsweise durch UV-Strahlung, Nikotin, Alkohol, aber auch als Produkte körpereigener Stoffwechselreaktionen entstehen und greifen die Zellmembran an.

Je mehr Zellen dadurch beschädigt werden, umso eher kommt es zum Einsetzen von Alterserscheinungen und chronischen Krankheiten. Vitamin E verhindert jene Zellschäden, wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem. Zudem ist es für verschiedenste Bedürfnisse anwendbar: strahlende Haut, gesunde Haare oder eine gestärkte Körperabwehr – was Vitamin E alles kann, erfährst du von uns.  

Vitamin E – so wirkt das Antioxidans auf den Körper

  • Antioxidantien wie Vitamin E dienen dem Schutz der Zellmembranen vor freien Radikalen.
  • Vitamin E fördert zudem die Blutgerinnung und trägt so dazu bei, Thrombosen vorzubeugen und das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu senken. Außerdem hält es die Arterienwände sauber und hilft, die Verkalkung von Arterien vorzubeugen.
  • Sportskanonen aufgepasst! Das Zellschutzvitamin trägt nämlich zum Erhalt und Wachstum der Muskelmasse bei. 
  • Vitamin E für Diabetiker? Laut dem Deutschen Ärzteblatt kann Vitamin E die durch Diabetes geförderte Konzentration an freien Radikalen reduzieren und die Zellwände vor möglichen Beschädigungen schützen. Zudem kann es dafür sorgen, die Insulinempfindlichkeit der Zellen zu steigern und somit den Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise zu senken.
  • Vitamin E als Fruchtbarkeitsvitamin? Die Fruchtbarkeit von Männern, aber auch von Frauen kann unter anderem durch eine vitalstoffreiche Ernährung gesteigert werden.
  • Auch für unsere Leistungsfähigkeit – sowohl körperlich als auch geistig - ist Vitamin E unabdingbar. 

Haut und Haar: Schönheitsgeheimnis Vitamin E

Nicht ohne Grund wird Vitamin E auch als Schönheitsvitamin bezeichnet, denn es ist maßgeblich an der Zellteilung und dadurch an der Entstehung neuer Hautzellen beteiligt – Grundvoraussetzung für eine faltenfreie und straffe Gesichtshaut. Auch der Kollagengehalt der Haut wird durch Vitamin E gesteigert und sorgt zusätzlich für ein frisches Hautbild. 

  • Schutz vor freien Radikalen: Die schädlichen Sauerstoffverbindungen können durch UV-Strahlung oder Stress entstehen und lassen die Haut vorzeitig altern. Vitamin E bekämpft diese und hält dadurch die Haut jung und straff.
  • Vorbeugung von Altersflecken: Tocopherol ist in der Lage, die Pigmentierung der Haut auszugleichen und sorgt so auch im Alter für ein ebenmäßiges Hautbild.
  • Stärkt die Hautbarriere: Die natürliche Barrierefunktion der Haut wird unterstützt. Je besser diese funktioniert, desto wirksamer können Keime und andere Schadstoffe abgehalten werden. Das Ergebnis: Ein gesundes Hautbild. 
  • Feuchtigkeits-Boost: Ist die Schutzbarriere intakt, kann Feuchtigkeit besser gespeichert werden. Eine gut hydrierte Haut neigt außerdem weniger schnell zu Faltenbildung. 

Doch nicht nur Gesundheit und Haut kommt das Supervitamin zugute, auch unser Haar profitiert davon. Einen Vitamin E Mangel wirst du schnell anhand deiner Haarstruktur bemerken. Schädliche Umwelteinflüsse können sich schnell auf das Haar auswirken und machen dieses spröde und brüchig.

Vitamin E bietet dem Haar Schutz, stärkt es und beugt Haarausfall vor. Sind Kopfhaut und Haarwurzeln ausreichend mit Vitamin E versorgt, gewinnt das Haar an Glanz und Volumen. 
Für gesundes und kräftiges Haar kannst du Vitamin E über die Nahrung aufnehmen und zusätzlich Vitamin E-Öl als Haarkur einarbeiten

Vitamin-E-Öl für Haut, Haare und Nagelpflege jetzt auf Amazon ansehen

Wundheilung und Narbenbehandlung durch Vitamin E

Doch Vitamin E kann noch mehr! Beispielsweise findet es Anwendung in der Behandlung von Narbengeweben. Durch den gesteigerten Kollagengehalt wird die Haut geglättet und widerstandsfähiger. Dazu wird es in Form von Öl aufgetragen und kann über Nacht gut einziehen. Am besten beginnst du mit der Narbenpflege kurz nach Entstehung der Verletzung, denn bis zu zwei Jahre befindet sie sich im Heilungsprozess.  

Bi-Oil zur Narbenpflege jetzt ansehen 

Die von Vitamin E angeregte Zellbildung unterstützt außerdem die Wundheilung. Die Hautzellen können sich rasch bilden und werden durch das sogenannte Zellschutzvitamin vor schädlichen Einflüssen geschützt. Fehlt der Haut Kollagen ist sie schwächer und Wunden können schneller wieder aufreißen – hier schaffen Vitamin E, ebenso wie Vitamin A Abhilfe!
Das könnte dich auch interessieren: Vitamin A – wie wichtig es ist und was bei Mangel droht 

Richtige Dosierung: Tagesbedarf und Mangel

Erwachsene benötigen pro Tag rund 12-15 Milligramm Vitamin E. Um die Barriere der Haut zu schützen, dieser bei der Regeneration zu helfen und Falten vorzubeugen ist diese Menge allerdings nicht ausreichend. Um die körpereigenen Schutzmechanismen zu unterstützen, kann es daher sinnvoll sein, die Vitamin-E-Versorgung der Haut zusätzlich mit Cremes und Öls von außen zu unterstützen. Um den Vitamin-E-Tagesbedarf zu decken, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Frauen täglich 12mg, Männern 15mg Vitamin E aufzunehmen. 

Woran erkennt man einen Vitamin E-Mangel?

Ein Mangel an Vitamin E macht sich schnell bemerkbar: Ist deine Haut trocken und rissig, dein Haar spröde? Auch eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten oder eine verlangsamte Wundheilung können auf einen Vitaminmangel zurückgeführt werden. Weiter Warnzeichen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. 
Aber keine Sorge! Allzu schnell kann es bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nicht zu einem Mangel kommen. Da bis zu 1.000 mg des Vitamins in Leber, Fettgewebe und Muskeln gespeichert werden können, kommen wir in der Regel bis zu zehn Tage mit den Vorräten aus. Allerdings können verschieden Krankheiten die Aufnahme von Vitamin E hemmen. Hierzu zählen zum Beispiel Morbus Crohn, Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder Erkrankungen der Gallenwege. 

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin E?

Da unser Körper Vitamin E nicht selbst herstellen kann, müssen wir es über unsere tägliche Nahrung aufnehmen. Zu den wichtigsten Vitamin E-Quellen gehören pflanzliche Öle wie z.B. Sonnenblumenöl, Olivenöl, sowie Weizenkeim- und Rapsöl. Aber auch Nüsse wie Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln sind reich an Vitamin E und liefern 26 mg auf 100 g

Ernährst du dich vielseitig und gesund, ist ein Vitamin E Mangel unwahrscheinlich. Stehen ein paar dieser Lebensmittel auf deinem Speiseplan kannst du ganz beruhigt sein. 

  • Obst wie z.B. Heidelbeeren und schwarze Johannisbeeren
  • Leinsamen, Weizenkleie und Haferflocken
  • Gemüse wie Avocados, Süßkartoffeln, Paprika und Karotten
  • Grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl
  • Tierische Produkte wie Fisch, Milch und Eier

Da Vitamin E zu den fettlöslichen Vitaminen zählt, benötigt der Körper zusätzlich Fett um das Vitamin zu verwerten. Öle sind deshalb besonders gut als Vitamin E Quellen geeignet. 
Das gibt’s zu beachten: Nimmst du Vitamin E durch andere Nahrungsquellen auf, solltest du sie immer mit etwas Fett kombinieren. 

Vitamin E Kapseln jetzt auf Amazon ansehen

Außerdem kannst du zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung auf Vitamin-E-Kapseln setzen.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst bzw. darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.