Halbmarathon laufen: So bereitest du dich richtig vor - Tipps und Tricks
Autor: Annika Timm
Deutschland, Mittwoch, 24. Mai 2023
Einmal einen Halbmarathon laufen – für viele Läufer*innen ist das ein festes Ziel. Doch was gilt es auf dem Weg zum Rennen zu beachten? So bereitest du dich auf deinen großen Tag vor.
- Halbmarathon laufen und richtig trainieren:
- Voraussetzungen
- Vorbereitung
- Training
- Ernährung
- Darauf solltest du abschließend achten
Für einige Hobbyläufer*innen ist der Halbmarathon ein Zwischenziel auf dem Weg zum Marathon, für andere eine Herausforderung und Motivation für ein geregeltes Lauftraining. Während einige vielleicht eine bestimme Zielzeit anvisieren, wollen andere einfach das Erlebnis Halbmarathon genießen. Egal welche Ziele und Gründe dich bewegen, eine gute Vorbereitung ist das A und O, um gesund und glücklich im Ziel anzukommen. Beim Bamberger Weltkulturerbelauf 2023 gibt es eine Halbmarathonstrecke, die du bestreiten kannst - aber auch kürzere Läufe, falls dir ein Halbmarathon doch zu viel sein sollte. Hier findest du alle Infos zum Bamberger Weltkulturerbelauf 2023.
Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen
Der Laufprofi, DLV-A-Trainer und Buchautor Hubert Beck vertritt die These, dass du fast keine Voraussetzungen mitbringen musst, um selbst einen Halbmarathon laufen zu können. Allerdings ist es wichtig, dass du gesundheitlich in der Lage bist, diese Strecke zu absolvieren. Das heißt, du solltest keine orthopädischen Beschwerden haben oder Problem mit dem Kreislauf. Um sicherzustellen, dass du die körperlichen Voraussetzungen für das Training und den Lauf mitbringst, ist es sehr empfehlenswert, dich sportmedizinisch durchchecken zu lassen. Die Kosten für eine sportmedizinische Untersuchung gehören in der Regel leider nicht zu den Kassenleistungen. Oft werden sie aber von den Krankenkassen bezuschusst.
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Für deine Vorbereitungszeit solltest du dir mindestens drei Monate Zeit nehmen. Wenn du noch keine Lauferfahrung hast, solltest du etwas mehr Zeit einplanen. Es wäre gut, wenn du circa eine Stunde ohne Probleme am Stück laufen kannst. Wie intensiv und umfangreich du dich vorbereitest, hängt in erster Linie von deiner Zielsetzung und deinen Vorerfahrungen ab. Für eine Person, die ganz neu mit dem Laufen beginnt, sollte das Trainingspensum anders ausfallen als für Menschen, die bereits Erfahrungen im Laufen oder anderen laufintensiven Sportarten, wie zum Beispiel Handball, Fußball oder Feldhockey, haben.
Das allerwichtigste ist, dass du läufst – und zwar kontinuierlich, jede Woche. Um Verletzungen durch einseitiges Training zu vermeiden, solltest du darauf achten, neben dem Lauftraining auch andere, entlastende Sportarten mit einzubauen, wie z. B. Radfahren oder Schwimmen. Für deine Beweglichkeit und zur Verletzungsprophylaxe sind außerdem regelmäßiges Dehnen und Kraftübungen für deine Rumpfmuskulatur unerlässlich.
Ein Trainingsplan hilft, den Überblick zu behalten
Die Länge deiner Trainingseinheiten richtet sich nach dem Einstiegsniveau. Du steigerst sie von Woche zu Woche. Es ist nicht verkehrt, dir einen Trainingsplan zu suchen. Viele Internetseiten, wie zum Beispiel RUNNER'S WORLD, bieten diese für alle Niveaustufen an.