• Mögliche Gründe für Akne
  • Vitamin A und Zink
  • Vitamin D und Vitamin B7
  • Fazit

Viele Menschen leiden an einer unreinen Haut. Dabei steckt nicht selten ein Mangel an verschiedenen Nährstoffen dahinter, der einfach durch Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungen gedeckt werden kann.

Gründe für Akne: Der Blick auf die Nährstoffe

Pickel sind kein Phänomen, von dem nur Jugendliche betroffen sind. Zwar leiden etwa 70 bis 95 % aller 15- bis 18-Jährigen an Akne, jedoch kannst du auch im Erwachsenenalter von Pickeln betroffen sein. Hier ist die Anzahl der Betroffenen meist sehr gering, jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass auch noch bei einem Alter von 40+ Pickel aufkommen. Dabei können verschiedene Gründe dahinterstecken. Am häufigsten vermuten wir Stress, eine schlechte Ernährungsweise, eine falsche Hautpflege oder eine einfache Hormonveränderung

Hinter deinen Hautproblemen könnte aber auch ein Nährstoffmangel stecken. Dabei spielen die 4 Nährstoffe Vitamin A, Zink, Vitamin D und Biotin (auch Vitamin B7 genannt) eine Schlüsselrolle. Vitamin A wird nicht nur gegen Akne und Hautunreinheiten eingesetzt, sondern auch im Anti-Aging Bereich. Der Grund dafür liegt hinter der keratolytischen Wirkung der Vitamin-A-Säure. Wird die obere Hornschicht der Haut sanft abgelöst, kann der Talg besser ausfließen und somit die Hauterneuerung wieder normalisieren. Zudem kann die Elastizität der Haut gefördert werden. Du kannst dir von einem Arzt oder einer Ärztin beispielsweise Gele, Cremes oder Lösungen verschreiben lassen, in denen geringe Mengen Vitamin-A-Säure enthalten sind. Vitamin A befindet sich aber auch in zahlreichen Lebensmitteln; vor allem in gelben und grünen Produkten wie Brokkoli, Spinat oder Karotten. Aber auch Leber, Butter, Fisch und Eier enthalten das Vitamin.

Zudem kann ein Mangel an Zink die Entstehung von Pickeln und Akne begünstigen. Zink ist vor allem dafür bekannt, die Wundheilung zu fördern und das Immunsystem zu stärken. Leidest du an stark unreiner und fettiger Haut, kann Zink durchaus hilfreich sein, da es die Haut stark austrocknet. Anders ist es bei einer Zink-Salbe. Diese enthalten meist viel Fett und erzeugen somit oft den gegenteiligen Effekt. Trägst du Zink als Paste oder in Form einer Emulsion auf, kann es vor allem bei entzündeten Pickeln helfen. Alternativ ist es auch sinnvoll, Zink über die Nahrung aufzunehmen. Vor allem Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Vollkornprodukte sowie Nüsse und Hülsenfrüchte haben einen hohen Zinkgehalt.

Vitamin D und Vitamin B7 im Fokus

Vitamin D ist allgemein auch unter dem Begriff "Sonnenvitamin" bekannt. Das Vitamin unterstützt nicht nur die natürlichen Körperprozesse, sondern kann dir auch zu einem gesunden Hautbild verhelfen. Die Ursache steckt hinter der hormonregulierenden Wirkung von Vitamin D. Zudem wird die Haut gestärkt, was es Bakterien erschwert, in die Poren zu gelangen.

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Eine Studie wies nach, dass die Haut bei einer Hautverletzung Vitamin 3 bildet; das Vitamin hat also auch eine heilende und entzündungshemmende Wirkung. Unser Körper nimmt das Vitamin vorwiegend durch die Sonneneinstrahlung auf. Leidest du stark an Akne oder Pickeln, kann vor allem in der dunklen Jahreszeit das supplementieren von Vitamin D sinnvoll sein; in der Nahrung ist es kaum enthalten.

Das Vitamin B7 ist dafür bekannt, Haare, Haut und Nägel zu stärken. Wichtig ist das Vitamin aber nicht nur für die Zellerneuerung, sondern auch für den Stoffwechsel, die Proteinsynthese und die DNA-Synthese. Es kann allerdings nicht vom Körper selbst produziert werden, sondern muss zugeführt werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung reicht meist aus, um den Bedarf zu decken. In Lebensmitteln wie Leber, Eigelb, Haferflocken, Weizenkeimen, Nüssen, Champignons, Sojabohnen, Fisch oder Spinat ist Vitamin B7 (Biotin) enthalten. Leidest du dennoch an Mangelerscheinungen, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein.

Fazit

Wichtig ist, dass du bei starken Hautproblemen mit einem*r Dermatolog*in sprichst, um die weitere Behandlung abzuklären. Auch, wenn du bereits eine Vermutung hast, was die Ursache ist, solltest du dich persönlich beraten lassen, um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und langfristig dein Hautbild zu verbessern.

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