Knoblauch kennen wir vor allem als Zutat aus der Küche. Die Knolle, auch Allium sativum genannt, wird seit mehr als 2000 Jahren beim Kochen verwendet. Die Knolle stammt ursprünglich aus Zentralasien und gelang von dort über Vorderasien nach Europa.

Doch nicht nur in der Küche kann man Knoblauch verwenden. Die Knolle wird schon seit langer Zeit in der Naturheilkunde benutzt. Der Grund dafür: Knoblauch enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. 

Knoblauch als Wundermittel?

So hat die Knolle einen hohen Gehalt an Vitamin A, B und C und den Mineralstoffen Selen und Kalium. Zudem enthält Knoblauch wertvolle sekundär Pflanzenstoffe wie Polyphenolen oder Sulfid und Adenosin, ein Baustein, der für den Zellstoffwechsel wichtig ist.

Des Weiteren ist in Knoblauch auch noch die Substanz Alliin enthalten. Dieser Stoff ist eine schwefelhaltige Aminosäure, deren Abbauprodukt positive Eigenschaften zugesprochen wird. Eine frische Knoblauchzwiebel enthält laut der Apotheken Umschau bis zu 1,15 Prozent Alliin. Wenn der Knoblauch zerkleinert wird, gerät der Stoff Alliin mit der Luft in Kontakt, was eine chemische Reaktion auslöst. Alliin wird mit Hilfe eines Enzyms in Allicin umgewandelt. 

Dieser Stoff, Allicin, soll antibakterielle Eigenschaften haben, das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen und zusammen mit den anderen Nebenwirkstoffen potenziert er sich. Dabei soll Knoblauch das Gleichgewicht der Darmbakterien regulieren und bei Parasiten und Darmwürmern helfen. Roh gegessen ist er ein gutes Mittel bei Erkältung und Erkrankungen der Atemwege, denn die kräftig riechenden und schwefelhaltigen Bestandteile der Knoblauchzehen enthalten sogenannte Phytonzide, natürliche Antibiotika, die gegen krank machende Mikroorganismen wirken. Allicin ist auch für den typischen Geruch verantwortlich. 

Knoblauch wirkt positiv auf den Körper

Der in Knoblauch enthaltene Stoff Allicin kann angeblich die Blutgerinnung reduzieren und verhindert somit die Verdickung des Blutes und löst bereits vorhandene Klümpchen auf. Grundsätzlich sind Lebensmittel und damit auch Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht zur Behandlung, Linderung oder Heilung von Krankheiten da. Außerdem wird der Knolle die Wirkung zugesprochen, die Cholesterinproduktion in der Leber zu reduzieren. Gleichzeitig soll das Cholesterin im Körper vermehrt abgebaut werden, so die Techniker Krankenkasse auf ihrer Homepage. Bei Menschen, die an einem zu hohem Blutdruck leiden, mit Herz- und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben oder thrombosegefährdet sind, kann Knoblauch somit als ein unterstützendes Heilmittel wirken. Er ist aber kein Ersatz für Medikamente oder eine ärztliche Behandlung.

Hochdosierte Knoblauch Kapseln

Bei Würmern, Darmpilz und Dysbiose der Darmflora eignet sich laut dem Blog Heilpraxis.net am besten die Anwendung als Einlauf. Sollten Sie Knoblauch aus anderen Gründen verstärkt einnehmen wollen, so können Sie es auf natürlichem Wege durch die Nahrung machen. Wer den Geschmack nicht mag, kann auf Tabletten oder Kapseln ausweichen. 

Wichtig: Knoblauch kann allergische Reaktionen hervorrufen - sollten Sie allergisch sein, sollten Sie auf den Verzehr von Knoblauch verzichten. 

Knoblauch soll auch Krebs vorbeugen können

Das enthaltene Chlorophyll und Selen können angeblich Krebs vorbeugen. Es gibt inzwischen Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe des Knoblauchs in der Lage sind, die Vermehrung von Darmkrebszellen aufzuhalten.

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Doch nicht nur das - Bei einer Untersuchung der University Buffalo und der University of Puerto Rico wurde festgestellt, dass Zwiebeln und Knoblauch das Risiko für Brustkrebs reduzieren können. In der Studie "Onion and Garlic Intake and Breast Cancer, a Case-Control Study in Puerto Rico" wurde festgestellt, dass das Risiko bei Frauen, die mehr als einmal am Tag Zwiebeln, Knoblauch und Sofrito zu sich nahmen, um 67 Prozent geringeres ist, an Brustkrebs zu erkranken. 

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