• Wie schädlich ist Stress für dich und deinen Körper?
  • Wie hilft dir Achtsamkeit dabei, Stress zu reduzieren?
  • 5 Achtsamkeitsübungen, die du sofort umsetzen kannst

Wer kennt es nicht: Unsere alltäglichen Pflichten und sozialen Rollen verlangen uns immer mehr ab. So entsteht ein Balanceakt zwischen Familie, Beruf und Haushalt. Doch selbst in der Freizeit kommt Stress auf, da man möglichst viel unternehmen möchte. Neben Musikunterricht für die Kinder kommt noch der wöchentliche Sport, ein Kochkurs und Italienisch wollte man ja auch schon immer mal lernen. Die dauerhafte mediale Beschallung sorgt zusätzlich für permanente Anspannung. Ständige Erreichbarkeit sorgt dafür, dass wir nie abschalten können und Feierabend fast schon zu einem Fremdwort geworden ist. Diese Stressfaktoren machen auf Dauer krank. Nicht nur mentale Erschöpfung, dauerhafte Anspannung und Schlafstörungen sind die Folge, der Körper leidet zudem unter der Hektik und reagiert mit Abgeschlagenheit.

Wie hilft dir Achtsamkeit dabei Stress zu reduzieren?

Dauerstress setzt den Körper in ständige Alarmbereitschaft. Früher war das oft lebensrettend. Wurde man von einem gefährlichen Tier angegriffen, schüttete der Körper umgehend Hormone aus und versetzte den Körper in den Flucht- oder Kampfmodus. Die Folge: Anspannung der Muskeln, schnellerer Herzschlag und Zurückfahren von Verdauungsaktivitäten. Kurzfristig kein Problem für den Körper, aber langfristig eine extreme Belastung. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Rückenschmerzen, ein schwaches Immunsystem oder sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umso wichtiger ist es, mehr Entspannung und Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.

Achtsamkeit bedeutet Leben im Hier und Jetzt. Das kann helfen, sich bewusst einer Aufgabe nach der anderen zuzuwenden und konzentriert bei der Sache zu bleiben. Wer achtsam mit sich und seinem Körper umgeht, kann auch in stressigen Phasen Ruhe bewahren und besser auf sich und seine Bedürfnisse achten.

Neben Meditationen und Atemregulierung gibt es noch viele weitere Achtsamkeitsübungen, die man in den Alltag integrieren kann und auf Dauer positive Effekte auf Körper und Geist haben können. Inzwischen sind Acht­samkeits­übungen oft ein wesentlicher Bestandteil von psychotherapeutischer Behandlung. Sie werden zur Behand­lung und Prävention von Depressionen und Burn-out-Erkrankungen angewendet und lindern Symptome bei Angst­erkrankungen. Menschen mit schweren Krankheiten wie Krebs lernen durch Achtsamkeit besser mit ihrer Diagnose und dem Verlauf umzugehen. Gerade Atemübungen entspannen den ganzen Körper. Bewusste Beobachtung der eigenen Atmung sorgt für einen gleichmäßigen Herzschlag, Entspannung der Muskeln und eine bessere Durchblutung. Die Zellen werden mit Sauerstoff versorgt und der Abtransport von Giftstoffen kann ungehindert stattfinden. Außerdem wird unser Gehirn dadurch gut versorgt und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.

5 Achtsamkeitsübungen, die du sofort umsetzen kannst

Damit auch du in Zukunft Achtsamkeit in deinen Alltag integrieren kannst, gibt es hier fünf Übungen, die du sofort umsetzen kannst:

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  • Esse bewusst und lass dir Zeit: Achte auf das, was du zu dir nimmst und genieße jeden Bissen bewusst. Statt hektisch zu essen, konzentrierst du dich ganz auf Geschmack, Konsistenz und Optik deiner Mahlzeit.
  • Achtsames Duschen: Du bist mit den Gedanken nicht bei deinem nächsten Termin, sondern bei deiner aktuellen Tätigkeit: Duschen. Spüre das Wasser auf deiner Haut, rieche das Duschgel und achte auf die Temperatur des Wassers.
  • Atembeobachtung: Nimm dir dafür bewusst Zeit und beobachte deine Atmung. Wo fließt die Luft hin? Wo spürst du deinen Atem am meisten? Beobachte das Heben und Senken des Brustkorbes und schließe gerne die Augen, um dich darauf einzulassen.
  • Spüre deinen Körper: Ganz egal wo du gerade bisst, achte ganz bewusst auf deinen Körper. Wie ist deine Körperhaltung? Spürst du deine Füße? Welchen Körperteil nimmst du gerade besonders intensiv wahr?
  • Übe dich in Geduld: Achtsamkeit braucht Zeit und die Übungen solltest du nach und nach in deinen Alltag integrieren. Probiere dich aus und versuche herauszufinden, was für dich am besten ist. Nicht immer wirst du dich auf eine Meditation einlassen können, aber auch das zu bemerken ist ein Schritt in die richtige Richtung! Gebe dir bewusste Auszeiten, konzentriere dich auf den Augenblick und übe jeden Tag. Dann wirst du mit der Zeit immer achtsamer mit dir selbst, um den Stress umgehen können.

Neben Achtsamkeitsübungen kannst du auch verschiedene Lebensmittel zu dir nehmen, um Stress zu reduzieren. So helfen zum Beispiel Avocados, Nüsse oder dunkle Schokolade dabei. Insgesamt gibt es sieben Lebensmittel, die dir helfen, Stress abzubauen.

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