• Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten
  • Vor allem junge Menschen sind betroffen
  • Auf bestimmte Symptome solltest du achten

Die wenigsten reden darüber, dabei ist es gerade jetzt umso wichtiger: die eigene sexuelle Gesundheit. "Safer Sex" bedeutet schon lange nicht mehr, sich nur hinsichtlich der Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften vorzusehen. Auch vor viele Geschlechtskrankheiten gilt es sich vorzusehen. Aus einer Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht nun hervor, dass gerade viele junge Menschen von der Krankheit  "Chlamydiaceae" häufig betroffen sind - umgangssprachlich auch Chlamydien genannt. 

Rund 20 Prozent der 18 bis 35-Jährigen kennen Chlamydien

Aktuelle Studienzahlen belegen, dass nur rund 20 Prozent der Menschen zwischen 18 und 35 Jahren Chlamydien überhaupt kennen. Dabei sind es vor allem junge Menschen, die besonders stark von sexuell übertragbaren Krankheit betroffen sind. Unter dem Hashtag #WissenWasRumgeht will die BZgA nun in sozialen Netzwerken mit ihrer Initiative "Liebesleben" für Klarheit und Aufklärung sorgen. 

"Chlamydien sind nicht nur sehr ansteckend, sie können zur Unfruchtbarkeit führen. Da sie häufig keine Symptome verursachen, können sie völlig unbemerkt weitergegeben werden. Um insbesondere junge Menschen auf die Risiken sexuell übertragbarer Infektionen wie Chlamydien und dem Schutz vor diesen aufmerksam zu machen", informiert die BZgA-Initiative LIEBESLEBEN verstärkt im Internet und in den sozialen Medien. "LIEBESLEBEN bietet Informationsangebote zur sexuellen Gesundheit und unterstützt Ärztinnen, Ärzte und Fachkräfte in ihrer Präventions- und Beratungsarbeit vor Ort, mit Materialien zu Chlamydien speziell für die ärztliche Praxis", erklärt Professor Dr. Martin Dietrich, kommissarischer Direktor der BZgA. 

Es gilt große Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Menschen sich mehr mit der überaus realen Gefahr auskennen. Denn diese wird oft verharmlost. Chlamydien bereiten nämlich keine Beschwerden. Symptome wie Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen beim Sex sowie Zwischenblutungen können auftreten – meist ein bis drei Wochen nach der Ansteckung – sie müssen es aber nicht. Auch können sich Beschwerden von selbst bessern oder sogar ganz verschwinden. Dennoch kann eine Chlamydien-Infektion noch immer im Körper sein und sich weiter ausbreiten. Trotzdem kann eine Infektion sowohl beim Mann als auch bei der Frau zur Unfruchtbarkeit führen. Im Zweifel einen Arzt zu besuchen ist daher mehr als ratsam. 

Chlamydien können zur Unfruchtbarkeit führen - bei allen Geschlechtern 

Um sich vorzusehen, muss aber nicht auf zwischenmenschliche Nähe verzichtet werden. Auch hier ist ein Kondom die beste Lösung, um sich und seinen Partner zu schützen. Trotzdem sind Infektionen auch über eine "Schmierinfektion" möglich. Übertragungswege sind daher vor allem ungeschützter Vaginal-, Anal- und Oralsex sowie die gemeinsame Benutzung von Sexspielzeug ohne Kondom. Einen vollständigen Schutz vor einer Infektion mit Chlamydien gibt es nicht, doch die Verwendung von Kondomen kann das Risiko einer Ansteckung stark senken.

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Die Initiative "Liebesleben" möchte es sich zur Aufgabe machen, Menschen über die gesundheitlichen Aspekte des Geschlechtskontaktes aufzuklären. Insbesondere über sexuell übertragbare Krankheiten möchte man besser informieren, um Menschen einen sicheren Kontakt zueinander zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es hier. 

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