• Manche Lebensmittel werden einfach nicht schlecht
  • Honig, Ahornsirup enthalten viel Zucker
  • Lebensmittel selbst haltbar machen - so geht es
  • Mindesthaltbarkeitsdatum vs. Verbrauchsdatum
  • Wann du Konserven noch essen kannst und wann nicht mehr

Jährlich landen viel zu viele Lebensmittel im Müll. Sind diese verdorben, bleibt einem nichts anderes übrig. Es gibt aber auch Lebensmittel, die eigentlich ewig haltbar sind und nur aus Angst im Müll landen. Bei richtiger Lagerung sind die folgenden Produkte länger haltbar, als du vielleicht dachtest - und als das Mindesthaltbarkeitsdatum suggeriert. Hier sind 10 Lebensmittel, die niemals schlecht werden.

Lebensmittel mit viel Zucker

Der goldene Nektar, der Honig, wird niemals von alleine schlecht. Dabei muss man aber darauf achten, dass er fest verschlossen und kühl und trocken gelagert wird. Außerdem solltest du gut darauf achten, dass keine Fremdkörper wie Brotkrümel in den reinen Honig gelangen und vor allem keine Flüssigkeit, denn von dieser wird er sauer. Wenn der Honig doch mal kristallisiert, einfach leicht erwärmen und er wird wieder flüssig und entklumpt.

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Auch Ahornsirup hat einen hohen Zuckergehalt, weshalb dieser ewig lange haltbar ist. Wenn Ahornsirup geöffnet ist, stelle ihn am besten in den Kühlschrank, denn dort verlängert sich die Haltbarkeit enorm. Genau wie beim Honig gilt: Wenn Ahornsirup verklumpt, einfach in warmes Wasser stellen und wieder genießen.

Wenn es schon um zuckerhaltige Lebensmittel geht, darf der reine Zucker natürlich nicht fehlen. Er ist unverderblich, da Bakterien von purem Zucker nicht überleben können. Um ihn bestmöglich aufzubewahren, solltest du den Zucker luftdicht verschließen. Es können nämlich steinharte Klumpen entstehen, wenn Flüssigkeit in das Gefäß gelangt.

Trockene Lebensmittel

Reis ist ebenso immer eine gute Wahl, wenn es darum geht, lang haltbare Lebensmittel zu lagern. Vor allem Basmatireis, Wildreis und Jasminreis werden bei trockener, luftdichter Aufbewahrung (zum Beispiel im Schraubglas) nicht schlecht. Achte aber darauf, dass das für braunen, länglichen Naturreis nicht gilt, dieser ist wegen seines erhöhten Fettgehalts nicht ewig haltbar. Wer gerne etwas mehr Abwechslung hat, kann auch auf Bulgur, Quinoa, Couscous oder Buchweizen zurückgreifen. Damit lassen sich nicht nur tolle Gerichte zaubern, sie sind trocken gelagert auch mehrere Jahre haltbar.

Wenig überraschend ist, dass Salz nie schlecht wird und seine Wirkung nicht verliert. Lediglich vor dem Nasswerden sollte es geschützt werden, da es sonst verklumpt. Einfach fest verschließen, und du kannst es immer verwenden.

Die vielseitig einsetzbare Maisstärke, die meist zum Eindicken von Soßen verwendet wird, verdirbt auch nicht, wenn sie fest verschlossen ist.

Unverderbliche Flüssigkeiten

Essig, genauer gesagt destillierter Weißweinessig, ist nahezu unverderblich. Es macht also gar nichts aus, wenn du gerne viele Flaschen davon lagerst, um Soßen, Marinaden und Dressings herzustellen. Auch die unkomplizierte Aufbewahrung, nämlich fest verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort, macht ihn zu einem Must-Have in jeder Küche.

Wer öfter mal den ein oder anderen Schnaps geschenkt bekommt und diesen gar nicht so schnell aufbrauchen kann, wie er ihn bekommt, muss sich keine Sorgen machen. Selbst nach dem Öffnen braucht es mehrere Jahrzehnte, bis das Aroma langsam schwächer wird.

Wasser ist ebenso ein Klassiker, wenn es um lange haltbare Produkte geht. Meistens ist auf dem Wasser trotzdem ein Mindesthaltbarkeitsdatum abgedruckt. Dieses bezieht sich aber nicht auf das Wasser, sondern auf die Plastikflasche. Die Plastikflasche gibt mit der Zeit Weichmacher an das Wasser ab. Deswegen ist es vorteilhafter, auf Wasser in Glasflaschen zurückzugreifen, denn dieses ist - kühl und dunkel gelagert - ewig haltbar.

Bewusster Umgang mit Lebensmitteln

Vollkonserven holt man gerne mal in der Vorratskammer aus der hintersten Ecke hervor. Aber keine Sorge, auch wenn dort ein Mindesthaltbarkeitsdatum zu finden ist, sind diese unbegrenzt haltbar. Zwar können sich die Konsistenz, die Farbe und der Geschmack verändern, jedoch heißt das nicht, dass die Konserven schlecht sind. Vorsichtig sein solltest du aber bei ausgebeulten Dosen. Das kann ein Zeichen sein, dass dort Bakterien aktiv sind und ein Gärungsprozess stattfindet. Dann sind Vollkonserven natürlich ungenießbar.

Haltbarmachen von Lebensmitteln in Gläsern

Nicht nur diese Lebensmittel sind lange haltbar, du kannst auch selbst dafür sorgen, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Dafür gibt es etliche Konservierungsmethoden*, unter anderem Einkochen, Einlegen und Trocknen. Einkochen eignet sich vor allem für frisches Obst und Gemüse und für fertig gekochte Gerichte. Einlegen kann man neben Gurken auch beispielsweise Bohnen, Karotten, Zwiebeln oder Paprika. Eine der ältesten und einfachsten Methoden, Lebensmittel zu konservieren, ist das Trocknen. Das funktioniert mit Obst, Gemüse, Kräutern, Kernen, Nüssen, Fisch und Fleisch.

Lebensmittel einkochen

Um zu vermeiden, dass so viele noch gute Lebensmittel auf dem Müll landen, beachte, dass Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums häufig noch bedenkenlos genießbar sind. Voraussetzung ist dabei, dass die Packung verschlossen ist und richtig gelagert wird. Lebensmittel dürfen deswegen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums weiter verkauft werden. Dagegen gibt das Verbrauchsdatum, welches meist bei empfindlicheren Lebensmitteln zu finden ist, den letzten Tag an, an dem es verkauft und verzehrt werden darf.

 

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