Dehnungsstreifen: So wirst du sie wieder los
Autor: Louisa Thönig
Deutschland, Donnerstag, 30. Sept. 2021
Dehnungsstreifen entstehen, wenn elastische Fasern unter der Haut irreparabel geschädigt werden. Besonders während einer Schwangerschaft können sich Dehnungsstreifen bilden. Aber auch Nichtschwangere und Männer kann es treffen. Wir haben zusammengefasst, wie du sie abmilderst, wie du sie vorbeugen kannst und wie du sie akzeptieren lernst.
- Was sind Dehnungsstreifen und wie entstehen sie?
- Die besten Behandlungsmethoden
- Lasern und Micro Needling
- Dehnungsstreifen vorbeugen
Fast jede Frau bekommt sie, keine will sie: Dehnungsstreifen. Diese Risse unter der Haut können verschiedene Ursachen haben. Vor allem während einer Schwangerschaft muss sich die Haut stark dehnen, was zu den unerwünschten Dehnungsstreifen führen kann. Doch nicht nur Schwangere sind davon betroffen, auch Nichtschwangere bekommen bereits Dehnungsstreifen in der Pubertät. Männer betrifft es dagegen seltener.
Dehnungsstreifen: Was sie sind und wie sie entstehen
Dehnungsstreifen treten meist an Busen, Bauch, Oberschenkeln und dem Po auf. Zunächst sind es bläulich-rote und später weiß-gelbliche, narbenähnliche Risse in der Unterhaut. Sie sind ein verbreitetes Phänomen und keine Krankheit.
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Dehnungsstreifen entstehen, wenn sich Bindegewebe über einen gewissen Grad hinaus ausdehnt. Elastische Kollagenfasern unter der Haut dehnen sich dabei aus und reißen. Das passiert zum Beispiel während der Schwangerschaft, aber auch bei schnellem Längenwachstum in der Pubertät oder bei einer starken Gewichtszunahme.
Einige Menschen haben genetisch bedingt ein schlechtes Bindegewebe, was das Entstehen der Dehnungsstreifen zum Teil begünstigt. Empfehlung: Was am besten gegen Cellulite hilft, erfährst du in unserem Artikel.
Dehnungsstreifen loswerden: Die Behandlungsmethoden
Dehnungsstreifen sind wie kleine Narben im Gewebe und daher relativ hartnäckig. Eine Vitamin A-Salbe kann sie ein wenig zurückgehen lassen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte zu dieser aber nicht gegriffen werden, denn sie kann dem Kind schaden. Es gibt aber einige Hausmittel, die die Dehnungsstreifen ebenfalls ein bisschen lindern. Sie sind teils dieselben, wie zur Vorbeugung:
- Massagen: Regelmäßige Zupfmassagen können die Durchblutung anregen und dem Bindegewebe guttun. Dafür nimmt man kleine Hautröllchen mit Daumen und Zeigefinger und zieht diese leicht nach oben weg. Hinweis: Schwangere Frauen sollten dabei unbedingt den Bereich über dem Schambein aussparen, weil es die Gebärmutter reizen und Wehen auslösen kann. Vier Wochen vor der Geburt sollte man dann nur noch ölen und massieren.
- Einölen: Pflegeöle können die Haut, bei täglicher Anwendung, geschmeidiger machen. In Drogerien und Apotheken gibt es verschiedene Produkte, die auch speziell für die Schwangerschaft geeignet sind. Warmes Rizinusöl oder Ringelblumensalbe funktionieren als reparierendes Hausmittel gegen die Hautrisse. Außerdem kann man versuchen, das Bindegewebe mit speziellen Cellulite-Ölen zu festigen.
- Selbstbräuner: Die Studienlage zur Wirksamkeit von Hausmitteln gegen Dehnungsstreifen ist dünn, deswegen können die Streifen auch mit Selbstbräuner kaschiert werden. Halte dich dabei an die Anwendungshinweise des jeweiligen Produktes.