In diesem Traditionsgasthaus herrscht kein Personalmangel - Chef verrät Geheimnis

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Stiftskeller wird überrannt - und kennt keinen Personalmangel
Eine Traditionsgaststätte schafft es mit ihrem Konzept den Problemen in der Gastrobranche etwas entgegenzusetzen.
Stiftskeller wird überrannt - und kennt keinen Personalmangel
KI-generiertes Symbolbild/Gemini
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Viele Traditionsgaststätten haben mit massivem Personalmangel zu kämpfen - auch die Gäste bleiben teilweise aus. Ein Lokal kennt diese Probleme nicht.

Der Stiftskeller im österreichischen St. Florian bei Linz erlebt derzeit einen regelrechten Ansturm auf sein Angebot. Das für den 12. Februar geplante Valentinsbuffet war so gefragt, dass die Betreiber einen zusätzlichen Termin ansetzen mussten - der ebenfalls innerhalb von nur zwei Stunden komplett ausgebucht war, berichtet die Kronenzeitung.

Für 34 Euro können die Gäste demnach beim All-you-can-eat-Buffet aus sechs Vorspeisen, sechs Hauptgerichten und vier Desserts wählen, ergänzt durch Aufstriche und Salate – alles rein pflanzlich. Das traditionsreiche Gasthaus beschreitet diesen Weg nicht erst seit gestern.

Freie Wochenenden für Köche, internationale Gerichte für Gäste - Lokal wird überrannt

"Wir haben vegane Gerichte seit zwölf Jahren auf der Karte. Die Frauen aus der Küche wollten veganes Essen, seither haben wir beide Ernährungsformen, aber klarerweise auch Fleisch und Hausmannskost, also echte Gasthausküche", erklärt Janis Dej, der gemeinsam mit seiner Frau Nina Till seit Anfang des Jahres offiziell als Pächter fungiert. Die Speisekarte werde kontinuierlich weiterentwickelt. "Meine Frau und meine Schwiegermutter durchforsten die Küchen der ganzen Welt nach diversen Gerichten und ändern die Speisekarte saisonal bedingt", so Dej gegenüber der Kronenzeitung.

Auf der aktuellen Karte finden sich internationale vegane Spezialitäten wie thailändisches Massaman-Curry, bosnische Spinatpita oder ukrainische Kartoffel-Zrazy neben österreichischen Klassikern. Als Erfolgsfaktor nennt er den besonderen Umgang mit dem Personal: "Wir haben einen eigenen Umgang mit unserem Personal, wollen keinen gehen lassen und haben auch während Corona jeden Einzelnen gehalten." Aktuell wird ein Koch gesucht. Auf der Website heißt es, auch Quereinsteiger seien willkommen, es gebe keine Teildienste und jedes zweite Wochenende sei frei. 

Gerade die Pandemiezeit habe dem Betrieb neue Gäste beschert: "Gerade in dieser Zeit mit den Abholungen und den Mittagsmenüs – was gesetzlich erlaubt war – haben wir viele Gäste dazugewonnen", berichtet der Gastronom der Zeitung. Das tägliche Mittagsmenü wird für 10 Euro angeboten und umfasst sowohl traditionelle als auch vegane Optionen – von gegrilltem Leberkäse bis zu Kidneybohnenlaibchen mit Bulgur. Derweil sorgt ein anderer Wirt aus Österreich für Aufsehen - er verkauft das Schnitzel für unter 10 Euro.

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